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Rückruf ausgeweitet: Toyota, Honda, Nissan und Mazda mit Airbag-Problemen

Rückruf ausgeweitet  

Toyota, Honda, Nissan und Mazda mit Airbag-Problemen

23.06.2014, 09:43 Uhr | dpa , dpa-AFX

Rückruf ausgeweitet: Toyota, Honda, Nissan und Mazda mit Airbag-Problemen. Honda und Toyota müssen drei Millionen Autos wegen defekter Airbags zurückrufen (Quelle: Hersteller)

Honda und Toyota müssen drei Millionen Autos wegen defekter Airbags zurückrufen (Quelle: Hersteller)

Nach dem weltgrößten Autobauer Toyota weitet auch die heimische Konkurrenz einen im vergangenen Jahr gestarteten Rückruf wegen defekter Airbags aus. Honda, Nissan und Mazda meldeten dem Verkehrsministerium in Tokio am Montag, dass zusätzlich rund 808.000 Autos in die Werkstätten geholt würden.

Mit rund 670.000 entfällt der Großteil dabei auf Autos von Honda. Betroffen seien vorwiegend Modelle in Japan. Erst kürzlich hatte Branchenführer Toyota zusätzlich rund 648.000 Autos in die Werkstätten geholt.

Rückruf bei Toyota, Honda, Nissan und Mazda

In einem Fall bei Toyota sei ein Brand im Wageninneren in Folge des Defekts gemeldet worden, hieß es. Wegen eines Produktionsfehlers bei den Airbags des gemeinsamen Lieferanten Takata mussten Japans Autobauer im vergangenen Jahr mehr als 3,5 Millionen Wagen zurückrufen. Am stärksten betroffen waren Toyota, Honda und Nissan.

Toyota-Rückruf betrifft Autos von 2000 bis 2004

Laut Toyota sollen die betroffenen Autos in den Jahren 2000 bis 2004 gebaut worden sein. Bislang habe es fünf Fälle von Fehlfunktionen bei den Airbags gegeben, bei denen aber niemand verletzt worden sei. Die Airbags stammen vom japanischen Zulieferer Takata, dessen Europasparte nach eigenen Angaben einst zusammen mit Daimler den allerersten Airbag entwickelte. Takata machte im Geschäftsjahr 2011/2012 zuletzt rund drei Milliarden Euro Umsatz.

Defekte Airbags auch in deutschen Autos?

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg beliefert Takata fast alle großen Autohersteller der Welt. Neben den betroffenen Japanern sind die deutschen Autobauer Daimler, Volkswagen und BMW demnach ebenso darunter wie die US-Hersteller Ford und General Motors sowie der italienische Konzern Fiat oder Hyundai aus Südkorea.

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