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Scheuer sieht Zukunft auch für den Dieselmotor

Nach Treffen mit Autokonzernen  

Scheuer glaubt an die Zukunft des Dieselmotors

04.02.2019, 14:50 Uhr | dpa

Erklär-Video: So löste der Diesel-Skandal ein Erdbeben in der Autobranche und Politik aus (Quelle: Reuters / Imago)
Dieselskandal: Die Folgen für deutsche Autobauer und Fahrer

Topmanager in Haft, Milliarden-Strafen für Autokonzerne, Fahrverbote auf deutschen Straßen, Millionen betrogene Autokunden. t-online.de zeigt die massiven Folgen für deutsche Autofahrer, Politiker und Autokonzerne auf. (Quelle: t-online.de)

Dieselskandal: Das sind die Folgen für Fahrer und Autobauer. (Quelle: t-online.de)


Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer plädiert für die Beibehaltung des Diesels. Der Verbrennungsmotor müsse eine Zukunft haben.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat eine Lanze für die Zukunft von Benzin- und Dieselmotor gebrochen. Vor allem im ländlichen Raum "muss der Diesel Zukunft haben und wird der Diesel Zukunft haben", sagte Scheuer am Montag nach einem Treffen mit den Chefs von Audi, BMW und MAN und der bayerischen IG Metall in München.

"Wir werden weiterhin den Verbrenner haben müssen"

Neben batteriebetriebenen Elektroautos könnten künftig auch synthetische Kraftstoffe und Wasserstoff eine Rolle spielen. Aber "wir werden weiterhin den Verbrenner haben müssen", betonte Scheuer nach dem "Zukunftsforum Automobil" der bayerischen Staatsregierung. Mit E-Roaming sollten Elektroautos künftig alle Ladesäulen mit einer einzigen Karte nutzen können, schlug er vor.

BMW-Chef Harald Krüger sagte, in China und vielen anderen Ländern werde sich das Batterie-Auto durchsetzen. Aber auch die Kombination von Verbrenner- und Elektromotor in Hybridfahrzeugen "ist eine Zukunftstechnologie".


IG-Metall-Chef fordert bezahlbare Mobilität

Der bayerische IG-Metall-Chef Johann Horn sagte, Umweltschutz sei wichtig, aber gute Arbeitsplätze und bezahlbare Mobilität auch für den kleinen Mann seien es auch. Scheuer sagte: "850.000 Beschäftigte, 400 Milliarden Umsatz, das ist unsere Leitindustrie."

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) forderte, in der Debatte über Diesel und Stickoxid-Grenzwerte "aus den Schützengräben" herauszukommen. Auch die EU-Kommission dürfe sich nicht einfach stur stellen, wenn es ernste Fragen zu den Grenzwerten und zu den Messmethoden gebe. Staatsregierung, Autoindustrie und Arbeitnehmervertreter vereinbarten auf dem Forum fünf Arbeitsgruppen zur Zukunft des Autos.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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