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EU-Automarkt bricht durch Corona-Lockdown ein – Neuzulassungen sinken

EU-Automarkt bricht ein  

Neuzulassungen sinken um knapp ein Viertel

17.02.2021, 10:54 Uhr | dpa

EU-Automarkt bricht durch Corona-Lockdown ein – Neuzulassungen sinken. Zulassungszahlen: Die deutschen Autokonzerne Volkswagen, Daimler und BMW fuhren allesamt zweistellige Rückgänge ein. (Quelle: imago images/blickwinkel)

Zulassungszahlen: Die deutschen Autokonzerne Volkswagen, Daimler und BMW fuhren allesamt zweistellige Rückgänge ein. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Die Corona-Krise hat die Autoindustrie schwer getroffen. Wegen des Lockdowns rutschen die Zulassungszahlen europaweit nach unten. Auch einige deutsche Konzerne verzeichnen ein beachtliches Minus.

Der Automarkt in der Europäischen Union ist zu Jahresbeginn wegen der Corona-Maßnahmen eingebrochen. Im Januar wurden in der EU mit 726.491 Autos 24 Prozent Pkw weniger neu zugelassen als im Vorjahresmonat, wie der europäische Branchenverband Acea in Brüssel mitteilt. 

Auswirkungen des Corona-Lockdowns

In Deutschland hatte das Kraftfahrtbundesamt schon mitgeteilt, dass in der Bundesrepublik fast ein Drittel weniger Pkw neu angemeldet wurden. Zu den Lockdown-Effekten kam hinzu, dass die zeitweilige Mehrwertsteuersenkung Ende 2020 ausgelaufen war, mit der die Bundesregierung die Konjunktur wieder ankurbeln wollte.

In Spanien fiel der Rückgang um gut die Hälfte im Januar noch kräftiger aus. In Italien sanken die Neuzulassungen um 14 Prozent. Frankreich erwies sich mit einem Minus von 5,8 Prozent als recht robust. Frankreich und Schweden (mit einem Plus von 22,5 Prozent) waren den Acea-Angaben zufolge die einzigen EU-Länder, die einen prozentual zweistelligen Rückgang vermeiden konnten.

Zweistellige Rückgänge deutscher Hersteller

Die deutschen Autokonzerne Volkswagen, Daimler und BMW fuhren allesamt zweistellige Rückgänge ein, am schwersten davon traf es Volkswagen. Opel aus dem französisch-italienischen Stellantis-Konzern (Peugeot, Fiat) kam auf ein Minus von 32,4 Prozent.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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