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Frische Kost aus China: Messeneuheiten von der Auto Shanghai

Frische Kost aus China  

Messeneuheiten von der Auto Shanghai

16.04.2019, 17:35 Uhr | dpa

Frische Kost aus China: Messeneuheiten von der Auto Shanghai. Das E-Auto boomt: Auf der Auto Shanghai stehen Autos mit Stecker wie etwa die Limousinen-Studie ET von Nio in erster Reihe.

Das E-Auto boomt: Auf der Auto Shanghai stehen Autos mit Stecker wie etwa die Limousinen-Studie ET von Nio in erster Reihe. Foto: Thomas Geiger. (Quelle: dpa)

Shanghai (dpa/tmn) - Auf der Messe Auto Shanghai (18. bis 25. April) fahren die ausländischen Hersteller und allen voran die Deutschen groß auf. Doch Jahr für Jahr kann man die Emanzipation der chinesischen Anbieter beobachten.

Sie entwickeln eigenständige Designs und scheinen zumindest bei Elektromobilität und Connectivity schon viel weiter zu sein als die alte Autowelt.

Im Blickpunkt des Interesses stehen Newcomer wie Nio, Byton und Weltmeister, die ohne den Ballast von Benziner oder Diesel antreten. Während Byton beim Heimspiel allerdings schwänzt und die nächste Neuheit erst auf der Elektronikmesse CES Asia in zwei Monaten - ebenfalls in Shanghai - enthüllen will, zeigt Nio den ET. Mit ihm wollen die Chinesen nach zwei Crossovern beweisen, dass Stromer nicht nur als SUV, sondern auch als Limousine funktionieren.

Im Windschatten von Nio und Byton fahren noch eine ganze Reihe anderer Marken, die sich allein elektrisch etablieren wollen. Namen wie Baoyun, Leap Motor oder Goyon hat man zwar noch nie gehört, doch die mehrheitlich als SUV konzipierten Stromer sehen auf den ersten Blick mindestens so gut aus wie E-Tron & Co. Sie haben jede Menge digitale Assistenten an Bord und locken mit Reichweiten von angeblich bis zu 700 Kilometern. Auch etablierte Marken wie Geely, Roewe, BYD oder Great Wall setzen auf der Messe voll auf Elektrifizierung.

"China ist dabei, Technologieführer in der Autoindustrie zu werden", sagt Prof. Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen. "Und China ist so groß, dass keiner daran vorbeikommt. Deshalb setzt das Reich der Mitte die Regeln". Wer erfolgreich mitspielen will, hält sich besser daran. So zeigen auch die Ausländer immer öfter Autos, die es so erstmal nur in China geben wird. Das beginnt bei den üblichen Langversionen mit mehr Radstand und mehr Platz im Fond, zu deren neuesten Modellen die AMG-Version der A-Klasse-Limousine bei Mercedes und der 3er bei BMW zählen.

Bei VW führt das zum Beispiel zu gleich sechs neuen SUVs, von denen es vermutlich keines nach Europa schaffen wird. Eines ist der ID Roomzz. Zwar wird es das loungeartige Interieur wohl erstmal genauso wenig geben wie den Autopiloten, doch mit sieben Sitzen und rund 450 Kilometern Reichweite wird der saubere Vetter des Touareg in zwei Jahren zu kaufen sein. Allerdings erst einmal nur in China und vielleicht noch in den USA. Noch früher kommt der Audi Q2L E-Tron, der für China mehr Radstand und einen knapp 40 kWh großen Akku für über 200 Kilometer elektrische Reichweite bekommt.

Auch der Renault City K-ZE wird zunächst nur in China angeboten. Der Winzling im Twingo-Format soll angeblich mit einer Akkuladung über 200 Kilometer weit kommen und sich im Preis mit den billigsten lokalen Elektroautos messen lassen, die nach Abzug der Subventionen umgerechnet nicht einmal 10.000 Euro kosten.

Mercedes nimmt mit einer Studie im Abenteuer-Look das in wenigen Monaten fertige Serienmodell des GLB als kompakten, aber konventionellen Geländewagen mit sieben Sitzen vorweg - und verspricht den Chinesen für 2021 gleich noch eine Elektrovariante.

Audi wirft mit dem AI:ME einen Blick in die ferne Zukunft. Denn die futuristische Neuinterpretation des A2 ist als elektrisches Shuttleauto konzipiert, das zum Teil sogar autonom durch die Megastädte von morgen surrt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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