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Phishing-Versuch bei Deutschen Bank: Betrüger haben es auf Kunden abgesehen


Betrüger haben es auf Kunden der Deutschen Bank abgesehen

Von t-online, sha

27.08.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 0240429488Vergrößern des BildesLogo an einer Filiale der Deutschen Bank: Kunden des Finanzinstituts erhalten vermehrt Betrugs-Mails. (Quelle: IMAGO/Ren Pengfei)
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TAN-Aktivierungsbrief ungültig: Mit diesem Hinweis wollen Kriminelle an die Daten von Deutsche-Bank-Kunden gelangen. Verbraucherschützer warnen.

Kriminelle verschicken vermehrt Betrugs-Mails an Kunden der Deutschen Bank. Das teilen die Verbraucherzentralen auf ihrer Seite mit. Demnach versendeten die Betrüger ihre Phishing-Mails mit dem Betreff "Ihr photoTAN-Aktivierungsbrief ist ungültig!".

Im Gegensatz zu anderen Phishing-Versuchen stimme der Betreff der Mail mit dem Inhalt überein, heißt es weiter. Die Gefahr: Die Nachricht lasse sich dadurch kaum von echten Mitteilungen unterscheiden. Zumal auch die restliche Mail einen seriösen Eindruck hinterlasse.

Die Kriminellen wiesen in ihrer Nachricht darauf hin, dass ein "photoTAN-Aktivierungsbrief" angeblich nur 120 Tage gültig sei und nun erneuert werden müsse. Als Beweis werde eine europäische Richtlinie erwähnt, die ein gültiges TAN-Verfahren als notwendig beschreibe.

Betrüger wollen private Daten erbeuten

"Darauf folgt der Hinweis, dass ein Aktivierungscode für eine Aktivierung des photoTAN-Verfahrens notwendig sei", schreiben die Verbraucherschützer. Der Code könne angeblich nur über einen beigefügten Link erneuert werden.

Wie bei Phishing-Versuchen üblich, führe der Link auf die Seiten der Betrüger. Dort wollen diese die privaten Daten der Mail-Empfänger erbeuten.

Der Hinweis der Verbraucherschützer: "Lassen Sie sich von der vermeintlichen Seriosität nicht täuschen, denn besonders die Absendeadresse und die unpersönliche Anrede deutet definitiv auf einen Phishing-Versuch hin." Die Mail sollte unbeantwortet in den Spam-Ordner verschoben werden.

Was ist Phishing?

Beim sogenannten Phishing versuchen Kriminelle, an persönliche Daten ihrer Opfer zu kommen. Dazu gehören der Name, die E-Mail-Adresse, Passwörter oder das Geburtsdatum.

Diese Daten können die Kriminellen verkaufen oder selbst nutzen, um sich in Online-Accounts wie das Bankkonto einzuloggen und dieses zu plündern.

Für Phishing-Versuche nutzen Kriminelle gern gefälschte E-Mails, Websites oder Chat-Nachrichten. Dabei erhalten Nutzer eine Mail, die aussieht, als würde sie von einem großen Unternehmen stammen.

In einem anderen Artikel erklären wir, was Phishing genau ist, was hinter der erweiterten Methode Spear-Phishing steckt und wie Sie solche Betrugs-Mails erkennen können.

Verwendete Quellen
  • verbraucherzentrale.de: Phishing-Radar
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