t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon



HomeDigitalAktuelles

Im Alleingang: Frankreich führt zum Jahreswechsel eigene Digitalsteuer ein


Im Alleingang
Frankreich führt eigene Digitalsteuer ein

Von afp
18.12.2018Lesedauer: 1 Min.
Logos von Facebook Google, Amazon und Apple: Die EU plant eine Steuer für Digitalkonzerne. Die Länder können sich aber nicht einigen.Vergrößern des BildesLogos von Facebook Google, Amazon und Apple: Die EU plant eine Steuer für Digitalkonzerne. Die Länder können sich aber nicht einigen. (Quelle: imago-images-bilder)
Auf Facebook teilenAuf x.com teilenAuf Pinterest teilen
Auf WhatsApp teilen

Frankreich führt im neuen Jahr im Alleingang eine Digitalsteuer ein. Die Steuer werde zum 1. Januar kommen und dem Fiskus 2019 rund 500 Millionen Euro einbringen, sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Montag in Paris.

Die Abgabe beschränke sich zudem nicht auf die Umsätze der großen Internetfirmen, sondern betreffe auch Werbeeinnahmen und den Verkauf persönlicher Daten.

Le Maire hatte die Steuer bereits Anfang Dezember angekündigt – damals jedoch erklärt, sie komme nur dann, wenn es keine Einigung auf EU-Ebene gebe. Dass Frankreich bei der Steuer nun Tempo macht, dürfte auch an den Zugeständnissen der Regierung an die "Gelbwesten"-Bewegung liegen. Präsident Emmanuel Macron hatte kürzlich eine Reihe von Maßnahmen angekündigt, die die Protestierenden beruhigen sollen – jedoch auch ein Milliardenloch in die Haushaltskasse reißen.

Zugleich setzt Frankreich weiterhin auf eine EU-weite Digitalsteuer und hofft auf eine Einigung bis Ende März kommenden Jahres. Im Visier hat die EU vor allem die Konzerne Google, Apple, Facebook und Amazon – weshalb auch von der GAFA-Steuer die Rede ist.

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

Ebenfalls Anfang Dezember hatten sich Deutschland und Frankreich auf einen Kompromiss für eine EU-Digitalsteuer geeinigt. Diese soll im Januar 2021 eingeführt werden, wenn eine Lösung auf Ebene der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) scheitert. Sie soll drei Prozent des Umsatzes betragen, aber nur auf Werbeeinnahmen erhoben werden. Offen ist, ob sich die anderen Mitgliedstaaten diesem Kompromiss anschließen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...



TelekomCo2 Neutrale Website