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Die Zahl der verfolgten Fälle wächst dramatisch

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Kinderpornos im Netz  

Die Zahl der verfolgten Fälle wächst dramatisch

13.10.2017, 16:51 Uhr | t-online.de, hd

Die Zahl der verfolgten Fälle wächst dramatisch. Die Zahl der Funde steigt dramatisch. (Quelle: imago)

Die Zahl der Funde steigt dramatisch. (Quelle: imago)

Seit Jahren steigen die verfolgten Fälle im Bereich der Kinderpornografie in Deutschland massiv an. Das liegt auch an einem neuen US-Gesetz. 

2013 leitete die  noch 564 Verfahren wegen Herstellung, Besitz und Verbreitung von kinderpornografischem Material ein, berichtet "Welt.de". 2014 waren es bereits 864, 2015 waren es 1353. Dieses Jahr sind es bereits 2000 Verfahren.

Der Auslöser des massiven Wachstums liegt in den USA: Es ist der Paragraf 2258 A im US-Bundesrechts. Er verpflichtet alle Internetprovider, E-Mail-Anbieter oder Webseitenhoster, Inhalte von Nutzern nach
kinderpornografischem Material zu durchkämmen.

Mega-Datenbank der Kinderpornos

Bei Verstößen müssen sie diese Polizei und Justiz melden. Die Daten der Fotos und Filme werden gespeichert, so dass sie schnell wiedererkannt werden können. Google, Microsoft oder Dropbox erhalten Zugang zu der riesigen Datenbank und filtern das Material heraus. Das klappt aber nur bei bekanntem, nicht bei neuem Material.

Anfang 2012 ist das US-Gesetz in Kraft getreten und löst eine Lawine an Meldungen aus. Auch in Deutschland, so die Welt, werden damit immer öfter Kinderpornografie-Nutzer gefunden.

Hunderte von Fällen in Deutschland

Bei einem Treffer wird einer Meldestelle die verdächtige E-Mail-Adresse, mit Telefonnummer oder IP-Adresse gespeichert und an Polizei und Justiz übergeben.

Aus dem US-Verfahren stammen hunderte von Fällen in Deutschland. Hier gibt es keine solche Filterung von Inhalten. Das BKA verfügt aber über einen Zugang zur Interpol-Datenbank mit kinderpornografischem Material. 

In Deutschland steht der Datenschutz und das Telekommunikationsgesetz einer solchen Filterung von Inhalten entgegen. Nur bei dem verdacht einer Straftat darf digitale Kommunikation überwacht werden.

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