Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone > Apple >

Apple Music kämpft mit Spotify um Kunden

...

Streaming und Downloads  

Apple Music und Spotify kämpfen um Kunden

13.04.2018, 08:27 Uhr | dpa, hd

Apple Music kämpft mit Spotify um Kunden. Musik hören (Symbolbild): Apple Music greift Platzhirsch Spotify an. (Quelle: imago)

Musik hören (Symbolbild): Apple Music greift Platzhirsch Spotify an. (Quelle: imago)

Der Musikmarkt verändert sich dramatisch. Neben Downloads sind Musikstreaming-Dienste wie Spotify und Apple Music sehr beliebt. Noch liegt Spotify bei den Streaming-Abos vorn. Doch Apple Music rüstet auf. Und setzt auf den kurzfristigen Start des "HomePods"

Apple überschritt bei seinem Streaming-Dienst zuletzt die Marke von 40 Millionen Abo-Kunden und ist damit die klar die Nummer zwei im Geschäft nach Spotify. Der Marktführer aus Schweden hatte Ende 2017 rund 71 Millionen zahlende Abo-Kunden und etwa 159 Millionen Nutzer insgesamt.

Apple Music setzt dabei auf eine andere Strategie und verzichtet im Gegensatz zu Spotify auf eine werbefinanzierte Gratis-Version des Musikdienstes, dem wichtige Funktionen fehlen. Mit Erfolg: Rund 40 Millionen Kunden hatten im April bei Apple ein kostenpflichtiges Musik-Abo.

Apple Music wächst weiter, Spotify ist mindestens 31 Millionen vorn. (Quelle: t-online.de/Statista)Apple Music wächst weiter, Spotify ist mindestens 31 Millionen vorn. (Quelle: Statista/t-online.de)

60 Prozent der Umsätze kommen von Streamingdiensten

Spotify, das weiterhin Verluste schreibt, ist bereits weit gekommen. Das seit zehn Jahren am Markt agierende Unternehmen aus Stockholm ist es gelungen, den Wandel in der Musikbranche trotz zeitweise harter Gegenwehr durch Plattenfirmen und Künstler mitzugestalten. Lange litt die Industrie darunter, dass immer weniger Menschen CDs kauften. Inzwischen kommen Marktschätzungen zufolge 60 Prozent aller Musikumsätze von Streamingdiensten, bei denen Nutzer kostenpflichtige Abos abschließen oder Werbung in Kauf nehmen, um Zugriff auf riesige Musikbibliotheken zu haben.

Auch Apple rüstet seinen Musik-Dienst weiter auf, will Spotify einige Kunden abjagen. Dabei setzt der Konzern nicht auf den Preis, die gleichauf mit Spotify liegen: Das Abo beginnt bei knapp zehn Euro, Studenten zahlen die Hälfte, Familien knapp 15 Euro im Monat. Apple wirbt mit 45 Millionen Songs und "Originalsendungen, Konzerte und exklusive Inhalte." Die hat auch Spotify im Programm, wenn auch andere. Spotify wirbt mit "über 35 Millionen Songs". Das dürfte auch bei einem exklusiven Musikgeschmack ausreichen. Wechselwillige können Kauf-Apps wie zum Beispiel "Houdini"  einsetzen, um ihre Playlisten von einem Steamingdienst zum anderen zu übertragen. Für viele Kunden sind diese der Hauptgrund, warum sie ihrem Dienst treu bleiben.

Playlisten von bekannten DJs und Künstlern

Neue Funktionen von Apple Music, die Apple diese Woche in Berlin Journalisten vorstellte, sind zum Beispiel kuratierte Playlisten und radioähnliche Sendungen von DJs, Musikexperten und Künstlern wie Elton John. Auch die Möglichkeiten, Playlisten zu teilen und zu sehen, was Freunde auf Apple Music hören, hat Spotify (noch) nicht so ausgefeilt. Auch bei Musikvideos hat Apple Music die Nase vorn, sie tauchen bei Spotify nur gelegentlich auf. Gut gelungen sind auch die Lyrics, die Apple Music von Songs anzeigt, während Spotify hier mit einem Partner Genius zusammenarbeitet, der Songtexte und Hintergrundinfos zuliefert und diese bunt durcheinander mischt.

Apples HomePod: Soll im Frühjahr nach Deutschland kommen (Quelle: imago/Richard B. Levine)Apples HomePod: Soll im Frühjahr nach Deutschland kommen (Quelle: Richard B. Levine/imago)

Der Chef der wachsenden Musiksparte ist seit kurzem ein Deutscher, Oliver Schusser. Der Münchner führte zuletzt jahrelang das internationale Geschäft von Apples Download-Plattform "iTunes". Gerüchten zufolge setzt Apple 2018 stärker auf das Streaming-Geschäft und tritt im Download-Bereich kürzer.

Ein Deutscher an der Spitze von Apple Music

Schussers neuer Job ist "Vizepräsident für Apple Music und internationale Inhalte", wie Apple mitteilte. Ebenfalls an Bord ist noch der bekannten Musikmanager und Produzent Jimmy Iovine. Er kam 2014 zu Apple, mit dem Kauf des von ihm mitgegründeten Kopfhörer-Anbieters Beats, zu dem auch ein Streaming-Service gehörte. Der drei Milliarden Dollar teure Zukauf legte vor vier Jahren die Basis für Apples Einstieg ins Streaming-Geschäft.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Surfen mit bis zu 100 MBit/s: 230,- € Gutschrift sichern
jetzt bestellen bei der Telekom
Anzeige
Ihr Sommer-Outfit im Sale mit zusätzlich 25 % Rabatt
jetzt im Sale
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone > Apple

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018