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Kampf gegen Fake News: WhatsApp schränkt das Weiterleiten ein

Jetzt auch in Deutschland  

WhatsApp schränkt Weiterleiten-Funktion ein

22.01.2019, 19:01 Uhr | rtr, str, t-online.de, dpa

Kampf gegen Fake News: WhatsApp schränkt das Weiterleiten ein (Quelle: SAT.1)
WhatsApp schränkt das Weiterleiten ein

Munteres Weiterleiten adé: Für WhatsApp-Nutzer weltweit ist es ab sofort schwieriger, Bilder und Co. zu verbreiten. (Quelle: SAT.1)

WhatsApp: Die Weiterleiten-Funktion des Nachrichtendienstes war bereits zuvor eingeschränkt worden. (Quelle: SAT.1)


In Zukunft können WhatsApp-Nutzer Nachrichten nur noch an fünf Personen weiterleiten statt wie üblich an 20. Die Maßnahme hat einen traurigen Hintergrund.

Im Kampf gegen Desinformation und die Verbreitung von Gerüchten schränkt der Messengerdienst WhatsApp die Möglichkeiten für Nutzer zum Weiterleiten von Nachrichten weltweit ein. Dies sei nur noch fünf Mal möglich, kündigte WhatsApp-Managerin Victoria Grand in Jakarta an.

Bisher konnten Nutzer Nachrichten bis zu 20 Mal an Individuen oder Gruppen weiterleiten. Allerdings melden viele Nutzer, dass sie noch Nachrichten an mehr als fünf Nutzer weiterleiten können.

Falsche Nachrichten führen zu Lynchjustiz

Die Maßnahme soll vor allem die Geschwindigkeit einschränken, mit der sich problematische Inhalte per WhatsApp verbreiten können. Die Verbreitung von Spam-Nachrichten ist laut den Nutzungsbedingungen von WhatsApp verboten. Wer dagegen verstößt, riskiert den Rauswurf. Nutzer können Verstöße an WhatsApp melden. Wie das geht, haben wir hier erklärt.

Tote in Indien wegen Lynchjustiz

Die Begrenzung hatte Whatsapp nach mehreren Fällen von Lynchjustiz im vergangenen Jahr bereits in Indien eingeführt. Dort verbreiteten Nutzer unter anderem Videos, die angebliche Kindesentführungen zeigen sollten. Als Folge kam es zu Angriffen von Mobs auf vermeintliche Kindesentführer. Allein im Mai 2018 wurden so mehr als 20 Menschen zu Tode geprügelt.

Das Video zeigte allerdings in Wahrheit keine Kindesentführung in Indien. Es stammte von einer pakistanischen Organisation, die damit vor Kindesentführungen in der Stadt Karachi warnte, und war zwei Jahre alt. In der Version des gestellten Videos, die in Indien kursierte, fehlte das Ende: Die angeblichen Übeltäter bringen den Jungen zurück. Hinzu kommt, dass es in den Gegenden, wo die Lynchmorde passiert sind, laut Polizei damals gar keine Kindesentführungen gegeben hat. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Als Reaktion versuchte die indische Polizei, Menschen über die Gefahren von WhatsApp-Nachrichten aufzuklären. WhatsApp selbst schaltete unter andere ganzseitige Zeitungsanzeigen, die über Fake-News informierten. Weltweit nutzen 1,5 Milliarden Menschen die Facebook-Tochter.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherchen
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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