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Wie WhatsApp zur Kostenfalle werden kann

Anrufe per Messenger  

Wie WhatsApp zur Kostenfalle werden kann

30.07.2019, 12:24 Uhr | str, t-online.de

 (Quelle: SAT.1)

Kostenfalle: Warum das Telefonieren über WhatsApp nicht unbedingt kostenlos ist. (Quelle: ProSieben)

WhatsApp-Anrufe: Kostenfalle lauert

Telefonate über WhatsApp sind kostenlos? Stimmt nicht ganz! Dabei bedeutet "kostenlos" bei WhatsApp-Anrufen nur, dass WhatsApp nichts dafür kassiert. (Quelle: ProSieben)

Kostenfalle: Warum das Telefonieren über WhatsApp nicht unbedingt kostenlos ist. (Quelle: ProSieben)


WhatsApp-Anrufe sind kostenlos. Das stimmt zwar einerseits. Trotzdem können Gespräche von unterwegs Kosten verursachen. Wir erklären, warum und wie Sie hohe Rechnungen vermeiden. 

Wie viel kostet ein WhatsApp-Anruf? Die richtige Antwort lautet: Es kommt ganz darauf an. WhatsApp selbst verlangt kein Geld für ein Telefon- oder Videogespräch mit Freunden, Verwandten und Bekannten. Das heißt aber nicht, dass ein Anruf via Messenger komplett kostenlos ist. Schließlich erfolgt die Verbindung übers Internet. Befindet sich der Nutzer außerhalb eines WLAN-Netzes, wird also Datenvolumen verbraucht. Je nach Provider und Handyvertrag können dafür zusätzliche Kosten anfallen. Das gilt auch für eingehende Anrufe. Außerhalb der EU kann die Datennutzung sogar richtig teuer werden. 

Für Nutzer mit einer echten Flatrate spielt der Datenverbrauch von WhatsApp zumindest im Inland keine Rolle. Solche Verträge bilden in Deutschland aber immer noch die Ausnahme, da sie teuer sind. Die meisten Kunden nutzen einen Tarif mit einem monatlich festgelegten Datenvolumen. Ist dieses verbraucht, wird die Surfgeschwindigkeit gedrosselt. Bei anderen wird der Datenverbrauch paketweise abgerechnet. 

Wie stark belastet WhatsApp das Monatsvolumen? 

Umso wichtiger ist es, den eigenen Bedarf richtig einschätzen zu können. Eine Gesprächsminute per WhatsApp verbraucht etwa 10 Kilobit pro Sekunde (KBit/s), also rund 0,7 Megabyte (MB) pro Minute. Videoanrufe sind deutlich datenhungriger. 

Als Faustregel gilt: Wer den Messenger nur zum Versenden von Textnachrichten braucht, dürfte mit einem Monatsvolumen von 200 MB gut zurechtkommen. Für Bilder, Videos und Sprachnachrichten sollte man aber schon 500 MB und für regelmäßige Internettelefonate bis zu einem Gigabyte (1 GB) einplanen. 

So lässt sich Datenvolumen sparen

Wer den Messenger möglichst viel im WLAN-Netz nutzt, schont sein Datenvolumen. Doch auch unterwegs gibt es einen Trick, um den Datenhunger von WhatsApp zu bremsen. In den Einstellungen lässt sich nämlich im Menü "Daten- und Speichernutzung" der Datenverbrauch reduzieren. Dazu müssen Sie nur den Regler neben "Reduziere Datenverbrauch" nach rechts schieben. Das hat allerdings zur Folge, dass die Verbindungsqualität darunter leidet. 


Die Alternative: Zero-Rating-Tarife

Die Telekom hat vor Kurzem WhatsApp und andere Messenger in seine StreamOn-Tarife aufgenommen. Bei Vodafone gibt es mit dem Chat-Pass eine ähnliche Lösung. Mit solchen Zubuchoptionen können Kunden gegen einen Aufpreis einen ausgewählten Chat-Dienst so viel nutzen, wie sie wollen. Die verbrauchten Daten werden nicht auf ihr Monatsvolumen angerechnet.

Das lohnt sich aber wirklich nur für die WhatsApp-Junkies. Außerdem sind solche Zero-Rating-Tarife hoch umstritten – und laut eines Gerichtsurteils vom Juli bei der Telekom sogar illegal. Die Telekom will sie trotzdem weiter anbieten. 

Hinweis: Das Portal t-online.de ist ein unabhängiges Nachrichtenportal und wird von der Ströer Digital Publishing GmbH betrieben.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • t-online.de Archiv
  • Mimikama.at
  • weitere Quellen
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