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iOS 13.2: Diese Funktionen bringt Apple nun aufs iPhone

iOS 13.2 mit "Deep Fusion"  

Neues iPhone-Update soll Fotos verbessern

29.10.2019, 11:49 Uhr | jnm , t-online.de

iOS 13.2: Diese Funktionen bringt Apple nun aufs iPhone. September 20, 2019, London, London, UK: London, UK. The new iPhone 11 mobile phone on display at the Apple Regent St sto (Quelle: imago images/Ray Tang)

Das iPhone-Betriebssystem iOS13.2 bringt in der neusten Version etliche weitere Funktionen. (Quelle: Ray Tang/imago images)

Apple hat sein bislang größtes Update für sein iPhone-Betriebssystem iOS 13 vorgestellt. Unter den Neuerungen ist auch die Funktion "Deep Fusion", die zu deutlich besseren Fotos führen soll.

Zeitgleich mit der Vorstellung der neuen Kopfhörer AirPods Pro hat Apple am späten Montagnachmittag auch sein jüngstes Software-Update für iPhones, iPads, AppleTV und den HomePod veröffentlicht.

Das größte Interesse dürfte dabei wohl dem iOS-Update für das iPhone gelten. Und tatsächlich gibt es hier einige substanzielle Änderungen. Das sind die wichtigsten Neuerungen im Überblick.

Automatisch besserer Datenschutz für Siri

Nach der Update-Installation werden Nutzer von Apples Sprachassistentin gefragt, ob Siris Sprachaufnahmen zur Verbesserung des Sprachverständnisses genutzt werden dürfen oder nicht. Wer dies zulässt, tut dies ganz bewusst – und wer Datenschutzbedenken hat, muss sich nicht sorgen, dass Dritte irgendwelche Siri-Aufnahmen abhören, ohne dass vorher die Zustimmung dazu erteilt wurde.

In der Vergangenheit war bekannt geworden, dass alle großen Sprachassistenten einzelne Aufnahmen der Nutzer von Angestellten auswerten ließen. So sollte das Sprachverständnis der künstlichen Intelligenzen verbessert werden. Apple hatte daraufhin die automatische Auswertung gestoppt. Mit dem jüngsten Schritt soll eine – für die Weiterentwicklung von Siri notwendige – Analyse von Nutzereingaben wieder möglich sein. Allerdings nur nach ausdrücklicher Zustimmung.

"Deep Fusion" für die Kameras der jüngsten iPhones

Mit "Deep Fusion" will Apple die Qualität von Fotos des iPhone 11 und des iPhone 11 Pro weiter steigern. Die Funktion war im September bei der Vorstellung der iPhones angekündigt worden, aber noch nicht zum Start der neuen Geräte Ende September verfügbar. Ähnlich hatte es Apple bereits bei Einführung seines Porträtmodus mit dem iPhone 7 Plus gemacht.

Bei "Deep Fusion" macht das iPhone beim einfachen Drücken auf den Auslöser automatisch mehrere kurz und normal belichtete Bilder sowie ein Bild mit besonders langer Belichtungszeit. Die normal belichteten Aufnahmen werden gemeinsam mit dem lang belichteten Foto zu einer synthetischen Langzeitbelichtung zusammengerechnet. Die Software wählt nun das beste der kurz belichteten Fotos – hier werden vor allem Bewegungen korrekt festgehalten – und verbindet dieses mit dem vorher erzeugten Mischbild.

Das Ergebnis verspricht erheblich mehr Details für Fotos, die unter nicht optimalen Belichtungsverhältnissen aufgenommen werden. Es ist übrigens nicht möglich "Deep Fusion" gezielt an- oder abzuschalten. Außerdem ist nicht ersichtlich, ob bei einem Bild der "Deep Fusion"-Prozess eingesetzt wurde. Wie gut das alles tatsächlich funktioniert, muss ein Test zeigen.

Eine erfreuliche Kleinigkeit: In der Kamera-App können jetzt bei der Aufnahme von Videos direkt Auflösung und Bildwiederholungsrate angepasst werden. Vorher mussten Nutzer dafür in das allgemeine Einstellungsmenü. Derzeit funktioniert das aber nur bei den neusten iPhones.

Neue Emojis

Ein ganzer Schwung neuer Emojis ist außerdem Teil des neuen Updates. 

Neu sind etwa geschlechtsneutrale Varianten verschiedener vorhandener Emojis. Außerdem können Paar-Emojis weiter individualisiert werden, was Haar- und Hautfarbe der beiden Partner betrifft. Darüber hinaus gibt es weitere Emojis, die Menschen mit Behinderungen zeigen, etwa eine Figur im Rollstuhl oder eine Figur mit Blindenstock.

Außerdem hinzugekommen sind einige neue Tiere – etwa ein Faultier und ein Stinktier – und noch zahlreiche weitere Alltagsgegenstände.

Kleinere Änderungen und Bugfixes

Natürlich wurden auch wieder kleinere Probleme gelöst – etwa, dass die Bildschirmtastatur bei einer Suche nicht immer angezeigt wurde sowie zahlreiche kleinere Sicherheitsupdates.


Wie bisher gilt, dass nicht alle iPhones das neue Update nutzen können. Das iPhone 6 und ältere Geräte erhalten iOS 13 nicht mehr. Für sie gibt es immerhin ein kleineres Sicherheitsupdate auf die iOS-Version 12.4.3. Nennenswerte Neuerungen sind hier aber nicht enthalten.

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