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Apple wächst im Mac-Segment so stark wie nie

Von dpa, jnm

Aktualisiert am 30.04.2021Lesedauer: 2 Min.
Riesiges Apple-Logo an Glasfassade: Apple zeigt zum Jahresbeginn starkes Wachstum
Riesiges Apple-Logo an Glasfassade: Apple zeigt zum Jahresbeginn starkes Wachstum (Quelle: /dpa-bilder)
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Eigentlich läuft Apples Geschäft zum Jahresbeginn etwas ruhiger. Doch in diesem Jahr fährt das Unternehmen gleich mehrere Rekorde ein – trotz Corona-Pandemie und Chipknappheit. Vor allem die Mac- und iPad-Sparten wuchsen deutlich.

Apple ist in dieses Jahr mit starken Zahlen gestartet, wie sie früher nur im Weihnachtsgeschäft erreicht wurden. Der iPhone-Konzern steigerte den Umsatz im vergangenen Quartal um 54 Prozent auf 89,6 Milliarden Dollar – ein klarer Rekord für das erste Quartal und nur gut zwei Milliarden unter Apples Allzeithoch vom Weihnachtsgeschäft 2019. Der Gewinn fiel mit 23,6 Milliarden Dollar (19,5 Milliarden Euro) gut doppelt so hoch aus wie ein Jahr zuvor. Üblicherweise waren Jahresanfänge für Apple nach fulminanten Weihnachtsquartalen eher eine ruhige Zeit. Doch diesmal gab es kräftige Zuwächse in allen Produktbereichen.

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Das iPhone spielte dabei wieder einmal die Hauptrolle und brachte knapp 48 Milliarden Dollar Umsatz ein – fast zwei Drittel mehr als vor einem Jahr. Aber auch bei den Mac-Computern gab es ein sattes Plus von 70 Prozent auf 9,1 Milliarden Dollar Umsatz. Das war der höchste Wert im Geschäft mit Mac-Computern überhaupt. Konzernchef Tim Cook hob hervor, dass die jüngsten drei Quartale auch die besten für den Mac waren.

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Sehr starker Zuwachs bei Mac und iPad

Apple machte einige Modelle seiner Computer im vergangenen Jahr durch den Umstieg von Intel-Prozessoren auf den eigenen M1-SoC aus eigener Produktion deutlich schneller und effizienter. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind die Macs stärker gefragt, weil die Menschen mehr zuhause arbeiten und lernen.

Noch stärker fiel hier das Umsatzplus im iPad-Segment aus: Im Vergleich zum Vorjahr steigerte Apple den Umsatz um 79 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar. Apple nennt seit einigen Jahren keine Absatzzahlen zu den Geräten mehr.

Genauso viel Umsatz wie die iPads brachte im vergangenen Quartal die Sparte ein, in der Geräte wie die Computer-Uhr Apple Watch, die AirPods-Ohrhörer und diverses Zubehör zusammengefasst sind. Drei Viertel der Watch-Käufer schafften sich dabei ihre erste Apple-Uhr an. Das Geschäft mit Abo-Diensten und Erlösen aus dem App Store wuchs um rund 27 Prozent auf 16,9 Milliarden Dollar. Apple hat jetzt 660 Millionen Kunden von Abo-Diensten – 145 Millionen mehr als vor einem Jahr.

Europa als Absatzmarkt immer wichtiger

Europa wird dabei zu einem immer wichtigeren Markt für Apple. Die Erlöse hier stiegen im Jahresvergleich um 56 Prozent auf knapp 22,3 Milliarden Dollar, stärkster Markt sind allerdings nach wie vor die USA (34,3 Milliarden Dollar). Das Geschäft in China erholte sich weiter von dem Corona-Einbruch vor einem Jahr und wuchs um 87 Prozent auf 17,7 Milliarden Dollar. In keiner Region habe das Wachstum unter 35 Prozent gelegen, betonte Finanzchef Luca Maestri.

Apple gab angesichts der Pandemie keine konkrete Prognose für das laufende Quartal ab, rechnet aber mit deutlichem Wachstum im Jahresvergleich. Zugleich bekommt auch Apple die globale Halbleiter-Knappheit zu spüren. Die Lieferengpässe würden vor allem Macs und iPads treffen und den Quartalsumsatz um drei bis vier Milliarden Dollar drücken, sagte Finanzchef Maestri.

Anleger ließen die Apple-Aktie nach den deutlich über den Erwartungen ausgefallenen Zahlen im nachbörslichen Handel um 2,3 Prozent steigen. Apple ist an der Börse bereits mehr als 2,2 Billionen Dollar wert.

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