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Apple erneuert Einstiegs-Laptop MacBook Air und iPad Pro

Von dpa
Aktualisiert am 31.10.2018Lesedauer: 3 Min.
Apple-Chef Tim Cook bei der PrÀsentation in New York.
Apple-Chef Tim Cook bei der PrÀsentation in New York. (Quelle: Bebeto Matthews/AP./dpa)
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New York (dpa) - Apple hat sein in die Jahre gekommenes Einstiegs-Laptop MacBook Air grunderneuert. Die neue Version des populÀren Notebooks bekam einen drastisch verbesserten Bildschirm mit höherer Auflösung sowie einen Fingerabdruck-Scanner, der bisher teureren Pro-Modellen vorbehalten war.

Zugleich steigt der Startpreis in Europa von 1099 auf 1349 Euro. Als weitere Neuheit stellte Apple eine neue Version seines auf Profi-Nutzer ausgerichteten Tablet-Computers iPad Pro, bei der der Bildschirm fast die gesamte Frontseite ausfĂŒllt.

Das GehÀuse des neuen Air-Modells wird erstmals komplett aus recyceltem Aluminium hergestellt. Damit untermauert Apple seinen Anspruch, möglichst umweltfreundlich zu sein.

Als Apple-GrĂŒnder Steve Jobs vor gut einem Jahrzehnt das erste MacBook Air publikumswirksam aus einem Papierumschlag zog, war es ein revolutionĂ€res Design, das die Richtung fĂŒr den Laptop-Markt vorgab. Zuletzt wirkte das Air in Apples Produktpalette aber wie ein Relikt aus einer anderen Ära, weil viele Hardware-Komponenten veraltet waren.

Die Mac-VerkĂ€ufe sanken in dem Quartal im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 3,7 Millionen GerĂ€te. Das lag auch daran, dass das MacBook Air an AttraktivitĂ€t verlor. Nach EinschĂ€tzung von Analysten war das Air aber - wohl auch dank des gĂŒnstigen Preises - nach wie vor der meistverkaufte Mac-Computer. Damit ist es fĂŒr Apples Position im Notebook-GeschĂ€ft extrem wichtig, mit der Erneuerung des MacBook Air den Nerv der Nutzer zu treffen.

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Insgesamt gibt es inzwischen weltweit 100 Millionen aktive Mac-Nutzer, wie Konzernchef Tim Cook bei dem Event in New York am Dienstag sagte.

Als weitere Neuheit stellte Apple eine komplett neu entwickelte Version des kleinen Desktop-Rechners Mac mini vor, der mehrere Jahre nicht aktualisiert wurde. Auch hier kommt der Aluminium-Teil des GehÀuses komplett aus dem Recycling, bei den Plastik-Elementen liegt der Anteil immerhin bei 60 Prozent.

Beim neuen iPad Pro ersetzt Apple - Ă€hnlich wie bei den neuen iPhones - den Fingerabdruck-Scanner durch die Gesichtserkennung FaceID. Durch die schmaleren RĂ€nder um den Bildschirm ist vor allem das GehĂ€use der grĂ¶ĂŸeren iPad-Pro-Version mit 13-Zoll-Display deutlich kompakter geworden und hat jetzt in etwa die Abmessungen eines DIN-A4-Blatts. Das neue iPad bekam auch einen neuen leistungsstarken Chip auf Basis des A12-Prozessors aus den aktuellen iPhones. Das iPad sei damit schneller als 92 Prozent der in den vergangenen zwölf Monaten verkauften Notebooks.

Der neue Apple-Stift zum Zeichnen auf dem iPad-Bildschirm kann magnetisch an der Kante des GerÀts haften - und wird dabei auch kabellos nachgeladen. Wie bereits in Berichten von Medien und Analysten in Aussicht gestellt, wurde der vom iPhone bekannte "Lightning"-Anschluss durch USB-C wie bei den neuen MacBooks ersetzt. Damit wird man zum Beispiel auch ein iPhone aus der Batterie eines iPad Pro nachladen können.

Apple musste in den vergangenen Jahren feststellen, dass der Tablet-Markt anders funktioniert als das Smartphone-GeschĂ€ft. Die iPads sind zwar die populĂ€rsten Tablet-Computer, doch der Markt insgesamt wurde nicht so groß, wie anfangs erwartet. Nachdem GrĂŒnder Steve Jobs 2010 das erste iPad-Modell vorstellte, zogen die VerkĂ€ufe zunĂ€chst steil an, das bisher beste Quartal gab es im WeihnachtsgeschĂ€ft 2013 mit gut 26 Millionen verkauften GerĂ€ten. Allerdings stellte sich auch heraus, dass die Nutzer ihre iPads deutlich seltener ersetzen als iPhones. Zudem sehen viele mit immer grĂ¶ĂŸer werdenden Smartphone-Bildschirmen keinen Bedarf fĂŒr ein weiteres GerĂ€t. Zuletzt wurden im Ende Juni beendeten Quartal rund 11,5 Millionen iPads verkauft. Cook betonte zugleich, dass Apple im vergangenen Jahr mehr iPads verkauft habe als die fĂŒhrenden PC-Hersteller Notebooks absetzen konnten.

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