Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet >

Vorsicht: Hinter diesen Telefonnummern stecken Werbeanrufe

Aktuelle Liste veröffentlicht  

Hinter diesen Nummern stecken Werbeanrufe

06.10.2021, 10:42 Uhr | t-online.de, jnm, avr

Vorsicht: Hinter diesen Telefonnummern stecken Werbeanrufe. imago images 104775955 (Quelle: via www.imago-images.de)

Ein Festnetztelefon in Nahaufnahme: Bei diesen Telefonnummern sollte man besser gar nicht erst abheben. (Quelle: via www.imago-images.de)

Wenn das Telefon klingelt, sollten Sie auf die angezeigte Nummer achten. Denn immer wieder berichten Nutzer von unerwünschten Werbeanrufen. Wir zeigen eine aktuelle Liste mit Nummern, die Sie blockieren können.

Seit wenigen Tagen hat die Bundesnetzagentur mehr Macht, um schneller und effektiver als bisher gegen Telefonspammer vorzugehen. Ob das Spammer wirklich abschrecken wird, muss sich erst zeigen. Im vergangenen Monat waren die Betrüger eher noch kreativer in ihren Vorwänden für unerwünschte Anrufe, berichtet das Portal Clever Dialer. Neben vermeintlichen Inkasso-Mitarbeitern melden sich bei solchen Anrufen nun auch angebliche Mitarbeiter der Schokoladenmarke Milka oder der SOS-Kinderdörfer.

Das zumindest zeigt das Nutzerfeedback von Clever Dialer. Das Unternehmen bietet eine App, die Nutzern helfen soll, unerwünschte Anrufer auszusperren. Die am häufigsten negativ aufgefallenen Spam-Nummern veröffentlicht das Unternehmen monatlich. Wer zudem noch prüfen will, wer genau hinter unbekannten Nummern steckt, findet auf Seiten wie tellows.de oder anrufer-bewertung.de meist Hinweise.

Vorsicht vor diesen Nummern

In den vergangenen Wochen wurden bei Clever Dialer einige Nummern immer wieder genannt. Deshalb warnt das Unternehmen derzeit vor diesen Telefonnummern.

Die beim Portal am häufigsten gemeldeten Nummern von Spam-Anrufern. (Quelle: Clever Dialer)Die beim Portal am häufigsten gemeldeten Nummern von Spam-Anrufern. (Quelle: Clever Dialer)

Oft handelt es sich bei diesen Anrufen etwa um Werbeanrufe. In den vergangenen Wochen wurden oft etwa vermeintlich günstigere Strom- oder Versicherungsverträge angeboten. Das wirkliche Interesse besteht oft aber gar nicht am Wechsel, sondern an den persönlichen Daten. Seit Juni taucht regelmäßig zudem ein angebliches Inkassounternehmen auf der Anruferliste auf.

Neu seien in den vergangenen Wochen vermeintliche Anrufe von Milka und den SOS Kinderdörfern hinzugekommen. Doch weder die Schokoladenmarke noch die Hilfsorganisation haben mit diesen Anrufen etwas zu tun.

Passen Sie zudem besonders auf, wenn die unbekannten Anrufer plötzlich ihre persönlichen Daten "abgleichen" wollen. Denn hierbei könnte es sich auch um einen Versuch handeln, ihre Daten abzugreifen. Mit persönlichen Daten wie Name, Adresse, Geburtsdatum oder Kontonummer können Betrüger beispielsweise Identitätsdiebstahl begehen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Vermeiden Sie bei ungewöhnlichen Gesprächen am besten auch Wörter wie "Ja", beispielsweise wenn jemand fragt "Hören Sie mich". Denn Betrüger könnten das "Ja" als Vorwand nehmen, dass Nutzer dem Vertrag zugestimmt hätten. In Extremfällen soll das "Ja" sogar im Nachhinein ins Telefongespräch so hineingeschnitten worden sein, dass es sich tatsächlich anhörte, als ob der Nutzer mit dem Vertrag einverstanden gewesen sei. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Was Sie gegen Spam-Anrufe tun können

Unerwünschte Telefonnummern können Sie blockieren – sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Festnetz. Auf dem Smartphone finden Sie die Optionen dafür meist in den Einstellungen Ihrer Telefon-App. In diesem Artikel erklären wir, wie Sie Nummern auf Android- und iOS-Geräten aussperren.

Wenn Sie die Spam-Anrufe per Festnetztelefon erhalten, müssen Sie die entsprechenden Einstellungen Ihres Geräts nutzen. Oft können Sie Telefonnummern auch auf Ihrem Router sperren. Wie das beispielsweise bei einer Fritzbox geht, erklären wir in diesem Artikel.

Wenn Sie auch Ihren Mitmenschen nervige Anrufen ersparen möchten, können Sie die Spammer bei der Bundesnetzagentur melden. Werbeanrufe sind nämlich nur zulässig, wenn Nutzer das den Unternehmen erlaubt haben. Dabei ist es unzulässig, das Einverständnis gleich zu Beginn eines Gesprächs einzuholen.

Wie Sie Nummern der Bundesnetzagentur melden können und was Sie dabei beachten müssen, lesen Sie hier. Die Behörde kann eine Strafe aussprechen oder auch Nummern sperren lassen.

Hinweis: Das Portal t-online.de ist ein unabhängiges Nachrichtenportal und wird von der Ströer Digital Publishing GmbH betrieben.

Verwendete Quellen:
  • cleverdialer: "Telefonspam-Check – Die Nummern für September 2021"

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: