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Facebook: Weißer Bulli verunsichert Eltern

t-online.de

27.10.2011Lesedauer: 2 Min.
Falscher Alarm auf Facebook
Falscher Alarm auf Facebook (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)
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Warnungen vor einem weißen Kleinbus erregen derzeit auf Facebook Aufsehen und verunsichern Eltern. Mehrere Polizeibehörden melden vermehrt Hinweise von besorgten Facebook-Nutzern auf ein Fahrzeug, aus dem angeblich ein Mann Schulkinder anspricht und sie zum Einsteigen auffordert. Der mysteriöse weiße Bulli taucht bereits in ganz Deutschland auf.

Die Nachricht verbreitet sich seit Wochen rasant via Facebook von Pinnwand zu Pinnwand. "Bitte passt auf eure Kinder auf und informiert alle Mamas und Papas, die ihr kennt" Der Fahrer eines weißen Kleinbusses habe mehrfach Kinder angesprochen und erklärt, der Schulbus sei ausgefallen. Er selbst würde die Kinder zur Schule bringen. Besorgte Bürger im gesamten Bundesgebiet haben die Polizei eingeschaltet, doch der gesuchte Bulli bleibt bis heute ein Phantom.

"Da ist nichts Wahres dran"

Im westfälischen Gütersloh gibt sich die Polizei gelassen. "Wir nehmen natürlich jede Anfrage und jeden Hinweis ernst. Aber an dieser Warnung ist wirklich nichts Wahres dran", erklärte Corinna Koptik, Sprecherin der Kreispolizeibehörde Gütersloh. Auch im benachbarten Paderborn haben die Hinweise auf konkrete Fälle nichts ergeben. Im einem Fall handelte es sich um den Fahrer eines weißen Bullis, der lediglich mit Eiskratzen beschäftigt war. In einem anderen Fall entpuppte sich der Verdächtige als Paketlieferant bei der Zustellung, meldet die dortige Polizei. In Arnsberg hat eine Schülerin gegenüber der Polizei zunächst behauptet, das Fahrzeug gesehen zu haben – und später zugegeben, gelogen zu haben.

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Mal ein weißer Bulli, mal ein blauer PKW

Auch im Süden der Republik treibt das Bulli-Phantom seit Wochen sein Unwesen. So berichtet etwa die Augsburger Allgemeine von angeblichen Fällen in Kempten, Sonthofen und Kaufbeuren. Mal geht es um einen weißen Kleinbus, mal aber auch um ein blaues Auto – aber immer um einen Mann, der Schulkindern anspreche und sie auffordere, zu ihm in den Wagen zu steigen. Doch auch hier habe man nichts gefunden, was einen Verdacht erhärten könnte. "Da wir den Ursprung der Facebook-Warnung nicht kennen, ist es nicht mehr nachvollziehbar, ob es irgendwo in Deutschland einen realen Vorfall gegeben hat", erklärte Jochen Brauneck, Leiter der Direktion Kriminalität der Kreispolizeibehörde Paderborn.

Banaler Ursprung vermutet

In Gütersloh glaubt man, das Gerücht habe seinen ganz banalen Ursprung in einer Nachbargemeinde. Dort hat vor einigen Wochen ein 20-Jähriger aus einem weißen Auto heraus eine 15-Jährige Fußgängerin angesprochen, vielleicht eine missglückte Anmache. Außer einem Wortwechsel sei nichts passiert, eine Anzeige sei nicht erstattet worden. "Irgendwie muss sich die Warnung über Facebook verbreitet haben. Seitdem erhalten wir dauernd Anrufe besorgter Eltern", erklärt Corinna Koptik. In Kempten vermutet die dortige Polizei einen ebenso harmlosen Vorfall vom 19. September, bei der ein Fahrer eines blauen PKW gemeldet wurde. Der Fahrer entpuppte sich schnell als Großvater, der sich bei einem Mitschüler seines Enkels nach dessen Verbleib erkundete.

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