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US-Studie: Hacker richten immer größeren Schaden an

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US-Studie  

Sicherheitsforscher berechnen Schäden durch Internetkriminalität

22.02.2018, 12:43 Uhr | lula, AFP

US-Studie: Hacker richten immer größeren Schaden an. Ein Virenschutzprogramm auf der digitalen Fahrplananzeige der Deutschen Bahn: Möglicherweise haben Cyber-Attacken global stark zugenommen. (Quelle: dpa/P. Götzelt)

Ein Virenschutzprogramm auf der digitalen Fahrplananzeige der Deutschen Bahn: Möglicherweise haben Cyber-Attacken global stark zugenommen. (Quelle: P. Götzelt/dpa)

Der weltweite Schaden durch Internetkriminalität ist laut einer Studie auf 600 Milliarden Euro angestiegen. Deutschland scheint davon fast nicht betroffen.

Der US-amerikanische Software-Hersteller McAfee hat zusammen mit dem sicherheitpolitischen Think Tank "Zentrum für Strategische und Internationale Studien" (CSIS) eine Studie zu Schäden durch Internetkriminalität herausgebracht. Demnach sei der weltweite Schaden durch Hackerangriffe auf 600 Milliarden Euro angestiegen. In der vorangegangenen Studie aus dem Jahr 2014 war der Schaden noch auf 445 Milliarden Dollar beziffert worden.

Internetkriminalität sei so effizient und profitabel wie nie zuvor, sagte McAfee-Experte Steve Grobman anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse am Mittwoch. Vor allem die Erpressung mit Schadsoftware sei das am schnellsten wachsende Betätigungsfeld der Hacker, da entsprechende Programme im Internet leicht verfügbar seien. 

Zentren der Hacker: Russland, Nordkorea, Iran

Selbst Staaten beteiligen sich aus teils sehr unterschiedlichen Motiven an den illegalen Aktivitäten im Netz. Die größte Gefahr gehe von russischen und nordkoreanischen Hackern aus, teilten die Autoren der Studie am Mittwoch mit. 

Russland sei wegen der Fähigkeiten der Hacker und der lückenhaften Strafverfolgung die führende Nation in Sachen Internetkriminalität, sagte CSIS-Vizepräsident James Lewis. Dahinter folge Nordkorea. Die Hacker des Landes haben es vor allem auf Digitalwährungen abgesehen.

Hacker aus beiden Ländern sowie aus dem Iran seien für die meisten Angriffe auf Finanzinstitute verantwortlich. Täter aus China sind im Bereich Spionage am aktivsten.

Die Studie konzentrierte sich auf den Diebstahl geheimer Geschäftsdaten, Online-Betrug und Finanzdelikte sowie Kosten für Versicherungen und potenzielle Schäden für den Ruf eines Unternehmens.

Wie plausibel ist die Studie? 

Als Hersteller von Antivirus-Software und IT-Sicherheitslösungen hat McAfee ein Interesse daran, die Gefahr durch Internetkriminalität als besonders drastisch darzustellen. Möglicherweise haben die Autoren der Studie die entstandenen Schäden großzügig berechnet. Nicht alle Schäden kann man eins zu eins in Dollar umrechnen. Vor allem geistiges Eigentum lässt sich nur schwer in Gewinnen und Verlusten beziffern.

Das Bundeskriminalamt gibt für Deutschland deutlich niedrigere Zahlen aus. Zwischen 2006 und 2016 dokumentiert es einen Schaden von insgesamt 490 Milliarden Euro. Gemessen an den von McAfee angegebenen globalen Schäden wäre Deutschland nur zu einem sehr geringen Teil betroffen. 

Verwendete Quellen:
  • AFP

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