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Google streicht "Don't Be Evil": Böse sein laut Richtlinien wieder erlaubt

Bekannter Slogan  

"Don't be evil" ist für Google nicht mehr so wichtig

21.05.2018, 12:05 Uhr | avr, t-online.de

Google streicht "Don't Be Evil": Böse sein laut Richtlinien wieder erlaubt. Google: Das Unternehmen hat seine Verhaltensregeln abgeändert. (Quelle: AP/dpa/Marcio Jose Sanchez)

Google: Das Unternehmen hat seine Verhaltensregeln abgeändert. (Quelle: Marcio Jose Sanchez/AP/dpa)

Jahrelang rühmte sich Google mit seinen Verhaltensrichtlinien. "Don't be evil" hieß es da. Doch nun erachtet das Unternehmen diesen Slogan als nicht mehr ganz so wichtig und hat ihn aus den Richtlinien entfernt – größtenteils.

Drei Worte repräsentierten Google jahrelang: "Don't be evil." Auf Deutsch: "Sei nicht böse." In den Verhaltensrichtlinien des Unternehmens erschien der Satz mehrmals seit dem Jahr 2000. Google wollte damit wohl zeigen, dass es ein vertrauenswürdiges Unternehmen ist – für Nutzer als auch für Mitarbeiter.

Doch nun hat Google den Slogan größtenteils aus seinen Regeln entfernt. Das berichtet der Gadget-Blog Gizmodo und verweist auf die "Wayback Machine." Das ist ein digitales Archiv, das Webseiten im Internet dokumentiert.

So zeigt ein Eintrag vom 21. April 2018, dass der Satz an diesem Tag noch mehrere Male in den Richtlinien zu finden war. In der aktuellen Version steht er nur einmal am Ende: "Und nicht vergessen... sei nicht böse. Und wenn du etwas siehst, das du für falsch erachtest, trau dich, etwas zu sagen!"

Das Interessante an der Sache: Laut dem Zeitstempel unter den Google-Richtlinien war die letzte Änderung aber am 5. April 2018.

Aufstand bei Google wegen Kampfrobotern

Google hat sich 2015 unter dem Mutterunternehmen Alphabet neu strukturiert. Bereits da wurde der alte Slogan durch "Do the right thing" (Tue das Richtige) ersetzt. Die neue Tochter Google behielt aber ihren alten Spruch. Der war derart prägend für den Konzern, dass dieser eine Version sogar als Passwort in Shuttle-Bussen für Angestellte nutzte, berichtet Gizmodo.

Google machte vor kurzem durch einen internen Aufstand auf sich aufmerksam: Mitarbeiter verlangten, dass der Konzern sich vom "Geschäft mit dem Krieg" fernhalte. Hintergrund ist das "Project Maven". Laut US-Medien helfe Google mit künstlicher Intelligenz, Drohnenprogramme des US-Militärs zu verbessern. Rund 4.000 Angestellte unterzeichneten eine Petition gegen das Programm, einige Entwickler kündigten.

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