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Nach Hackerangriff: British Airways soll Millionenstrafe zahlen

Wegen gestohlener Daten  

British Airways soll Millionenstrafe zahlen

08.07.2019, 12:04 Uhr | dpa, rtr, cch

Nach Hackerangriff: British Airways soll Millionenstrafe zahlen. Flugzeuge von Großbritanniens größter Fluggesellschaft British Airways: Die Airline soll wegen gestohlener Kundendaten eine hohe Geldstrafe zahlen. (Quelle: dpa/Frank Augstein/AP)

Flugzeuge von Großbritanniens größter Fluggesellschaft British Airways: Die Airline soll wegen gestohlener Kundendaten eine hohe Geldstrafe zahlen. (Quelle: Frank Augstein/AP/dpa)

Nach dem Hackerangriff im vergangenen September droht British Airways eine hohe Geldbuße. Wegen mutmaßlich schlechter Sicherheitsvorkehrungen hat die britische Datenschutzbehörde ICO eine Strafe von mehr als 183 Millionen Pfund verhängt.

Die britische Fluggesellschaft British Airways (BA) soll wegen gestohlener Kundendaten 183,39 Millionen Britische Pfund (knapp 205 Millionen Euro) Strafe zahlen. Das teilte die britische Datenschutzbehörde ICO (Information Commissioner's Office) am Montag mit. Gegen die Entscheidung kann noch Widerspruch eingelegt werden.

Datenklau bei British Airways im Sommer 2018

Von dem Datenklau im Sommer 2018 waren nach ICO-Angaben rund 500.000 BA-Kunden betroffen. Sie wurden teilweise bei der Onlineflugbuchung von der Website der Fluggesellschaft auf eine Betrugswebsite umgeleitet, wo ihre Login-, Kreditkarten-, Reise- und Adressdaten abgegriffen wurden.

Schuld an dem Vorfall seien "schwache Sicherheitsvorkehrungen" bei der Airline gewesen, so die Behörde. "Die persönlichen Daten von Menschen sind genau das: persönlich. Wenn eine Organisation sie nicht vor Verlust, Beschädigung oder Diebstahl schützt, ist das mehr als eine Unannehmlichkeit", sagte die britische Datenschutzbeauftragte Elizabeth Denham der ICO-Mitteilung zufolge.


Airline habe schnell auf den Datenklau reagiert

BA-Chef Alex Cruz zeigte sich dagegen "überrascht und enttäuscht" über die Entscheidung der Behörde. Die Airline habe rasch auf den Datendiebstahl reagiert, und es seien keine Betrugsaktivitäten im Zusammenhang mit den gestohlenen Daten festgestellt worden. Der Chef des BA-Mutterkonzerns IAG (International Airlines Group), Willie Walsh, kündigte Widerspruch gegen die Entscheidung an.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, Reuters

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