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Debatte um Donald Trump: Twitter präzisiert Regeln für Politiker

Trump löste Debatte aus  

Twitter präzisiert Regeln für Politiker-Tweets

16.10.2019, 07:09 Uhr | dpa , AFP , aj

Debatte um Donald Trump: Twitter präzisiert Regeln für Politiker. Twitter-Profil von Donald Trump: US-Präsident Donald Trump ist der wohl prominenteste Twitter-Nutzer. (Quelle: Reuters/Handout)

Twitter-Profil von Donald Trump: US-Präsident Donald Trump ist der wohl prominenteste Twitter-Nutzer. (Quelle: Handout/Reuters)

Das dürfte dem Mann im Weißen Haus missfallen: Politiker stehen nicht komplett über den Regeln von Twitter. Das hat der Onlinedienst am Dienstag klargestellt – und dabei seine Vorgaben präzisiert.

Twitter will die Verbreitung von Politiker-Tweets, deren Inhalt gegen Regeln des Kurznachrichtendienstes verstößt, künftig etwas bremsen. So sollen die Möglichkeiten eingeschränkt werden, solche Beiträge zu retweeten oder zu liken. Sie sollen auch nicht mehr in der algorithmischen Sortierung der Timeline auftauchen. Nutzer sollen neben solchen Tweets zudem einen Hinweis auf den Regelverstoß sehen können.

Das Unternehmen will bei Verstößen twitternder Politiker in sechs Bereichen strikt vorgehen: Bei Verherrlichung von Terrorismus, bei "klarer und direkter Androhung von Gewalt", bei der Veröffentlichung privater Daten wie Adressen und Telefonnummern, bei intimen Fotos und Videos ohne Zustimmung des Betroffenen, bei sexueller Ausbeutung von Kindern sowie bei jeder Art von Selbstverletzung.

Trump-Tweets lösten Debatten aus

Twitter – der bevorzugte Kommunikationskanal unter anderem von US-Präsident Donald Trump – hatte im Juni Politiker von vielen seiner Regeln ausgenommen. So sollen Tweets etwa von Staats- und Regierungschefs auch bei einem Regelverstoß nicht komplett blockiert werden, wenn sie von "öffentlichem Interesse" sind. Möglicherweise müssen Internetnutzer dann aber eigens zustimmen, dass sie die Tweets sehen wollen.


In den USA lösten unter anderem mehrere Tweets von Präsident Donald Trump Nutzer-Debatten darüber aus, ob sie gegen Regeln des Dienstes verstoßen. Zu den untersagten Inhalten gehören.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen afp und dpa

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