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Rundfunkbeitrag nicht zahlen: Polizei warnt vor falscher Rechnung

Abzocke mit Rundfunkbeitrag

27.03.2013, 07:50 Uhr | fen

Rundfunkbeitrag nicht zahlen: Polizei warnt vor falscher Rechnung. ARD/ZDF-Beitragsservice warnt vor falschen Rechnungen (Quelle: imago images/Rüdiger Wölk)

ARD/ZDF-Beitragsservice warnt vor falschen Rechnungen (Quelle: Rüdiger Wölk/imago images)

Die Polizei Hessen und der ARD/ZDF-Beitragsservice warnen vor gefälschten Zahlungsaufforderungen. Kriminelle versenden derzeit massenhaft täuschend echt nachgeahmte Rechnungen zum neuen Rundfunkbeitrag. Angeschriebene sollten die Briefe ignorieren und keinesfalls zahlen. Wer bereits gezahlt hat, sollte sich zwecks Rückbuchung schnellstens mit seiner Bank in Verbindung setzen.

Die gefälschten Rechnungen landen in häuslichen Briefkästen, eingefordert werden 53,94 für drei Monate. Recherchen ergaben, dass das angegebene Bankkonto mit Berliner Bankleitzahl zu einer VISA-Prepaid-Karte gehört. Die Anschreiben sind auf den ersten Blick kaum von einer echten Zahlungsaufforderung zu unterscheiden. Die Täter dürften sich an der abrufbaren Musterrechnung des Beitragsservice orientiert haben.

Gefälschte Rechnung ohne persönliche Anschrift

Das deutlichste Unterscheidungsmerkmal ist die Anschrift: Eine Sprecherin vom Beitragsservice wies in einem Hörfunkbeitrag des Hessischen Rundfunks darauf hin, dass eine echte Rechnung immer an eine konkrete Person gerichtet ist. Die aufgetauchten Fälschungen sind dagegen "An alle privaten Haushalte im Beitragsgebiet Deutschland" adressiert. Zudem würden derzeit postalisch keine Rechnungen zum Rundfunkbeitrag verschickt.

Bank hat Konto gesperrt

Die Täter konnten bislang nicht ausfindig gemacht werden. Der Beitragsservice hat Anzeige gegen die Betrüger erstattet, die Polizei ermittelt. Bereits getätigte Überweisungsvorgänge seien gestoppt worden. Die Bank hat das Konto mittlerweile gesperrt und überweist falsch gezahlte Beiträge wieder zurück.

Keine E-Mail, sondern ein Brief

Ungewöhnlich ist, dass die falschen Zahlungsaufforderungen per Postwurfsendungen in den Briefkästen landen. Nach Angaben der Polizei wurde das Schreiben wohl nicht über den normalen Postweg in Umlauf gebracht. Zeugen haben zwei Männer beim Verteilen beobachtet. Hinweise zu den Tätern nimmt die Kriminalpolizei Gießen unter der Rufnummer 0641/7006-2555 entgegen.

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