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BSI warnt vor Online-Angriffen auf Smartphones und Laptops

Von dpa
Aktualisiert am 07.08.2017Lesedauer: 3 Min.
Laut dem BSI-Chef sind Hackerangriffe ├Ąhnlich traumatisch wie Wohnungseinbr├╝che.
Laut dem BSI-Chef sind Hackerangriffe ├Ąhnlich traumatisch wie Wohnungseinbr├╝che. (Quelle: /imago-images-bilder)
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Hacker greifen verst├Ąrkt Smartphones, Tablet-PCs und Laptops an. Davor warnt der Pr├Ąsident des Bundesamtes f├╝r Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI), Arne Sch├Ânbohm, in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung. Hackerangriffe seien f├╝r Betroffene "genauso traumatisch wie Wohnungseinbr├╝che".

"Die Ger├Ąte sind oft nur unzureichend gesch├╝tzt und werden so zur leichten Beute f├╝r Cyber-Kriminelle", sagte Sch├Ânbohm. Dabei machten sich Hacker meist Schwachstellen in der verwendeten Software zu nutze. T├Ąglich erh├Âhe sich zudem die Zahl entdeckter Schadprogramme. Alleine f├╝r das Smartphone-Betriebssystem Android existierten inzwischen allein mehr als 15 Millionen Schadprogramme.

Das BSI entdeckt nach den Worten von Sch├Ânbohm im Schnitt jeden Tag drei kritische Schwachstellen in den meistverbreiteten Softwareprodukten. Im vergangenen Jahr seien das mehr als 1000 kritischer L├╝cken.

Auch die Zunahme von Trojanern, Viren und anderen Schadprogrammen bereitet dem BSI-Pr├Ąsident Sorge: So seien inzwischen mehr als 560 Millionen Schadprogrammvarianten im Umlauf, die Personal Computer angreifen k├Ânnen. T├Ąglich w├╝rden rund 380 000 neue Schadprogrammvarianten entdeckt, dabei sei vorwiegend das Betriebssystem Windows betroffen.

BSI-Chef fordert mehr Sicherheitsbewusstsein bei Nutzern

Eine starke Zunahme gibt es laut BSI auch bei der Verbreitung von Spam-Nachrichten mit infizierten Dateianh├Ąngen. Der BSI-Chef warnte daher besonders vor den Folgen mangelnder Sicherheit bei Smartphones, Tablets und Laptops und forderte mehr Sicherheitsbewusstsein bei den Nutzern.

"Immer mehr Menschen verbringen viel Zeit in sozialen Netzwerken, kaufen ausschlie├člich im Internet ein und machen mobiles Arbeiten zu Ihrem Lebensinhalt. Wenn ein Hacker die Kontrolle ├╝ber ihre mobilen Ger├Ąte ├╝bernimmt, verlieren sie den Zugang zu ihren Daten und ihrem gewohnten Leben. Das ist f├╝r viele genauso traumatisch wie ein Wohnungseinbruch." Au├čerdem seien die Opfer "mit den Inhalten ihrer Ger├Ąte erpressbar".

Das BSI gibt Tipps, damit Nutzer sich besser sch├╝tzen k├Ânnen

  • Virenschutz:: Unerl├Ąsslich ist ein Anti-Viren-Programm f├╝r Computer, Tablet und Smartphone. Solche Programme gibt es kostenlos oder f├╝r wenig Geld. Sie m├╝ssen regelm├Ą├čig aktualisiert werden. Das gilt auch f├╝r alle anderen verwendeten Programme, Browser und das Betriebssystem. Updates dienen in vielen F├Ąllen dem Schlie├čen von Sicherheitsl├╝cken und sollten m├Âglichst umgehend installiert werden. Das BSI empfiehlt f├╝r Computer zudem, eine Firewall zu installieren. Und: ├ťberfl├╝ssige Programme sollten entfernt werden, damit sie beim Surfen nicht automatisch auf Daten zugreifen.
  • Spam: Eine durch den Filter gerutschte Spam-Mail sollte nicht gleich gel├Âscht, sondern zun├Ąchst als Spam markiert oder in den Spam-Ordner verschoben werden. So werden die pers├Ânlichen Spam-Filter im E-Mail-Postfach quasi trainiert. Mail-Adressen sollten nicht einfach in Foren, Blogs oder sozialen Netzwerken ver├Âffentlicht werden, weil Internet-Kriminelle dort gezielt auf die Suche gehen. Links oder Dateianh├Ąnge zweifelhafter Mails auf keinen Fall ├Âffnen!
  • Schadsoftware: Sogenannte Ransomware beschr├Ąnkt den Zugriff auf Systeme oder Daten - oder verschl├╝sselt sie. Den Zugang oder den Schl├╝ssel gibt es nur gegen L├Âsegeld (englisch: ransom). Solche Ransomware zielt vor allem auf das Betriebssystem Windows von Microsoft. Betroffene sollten auf keinen Fall zahlen und den Angriff bei der Polizei melden - solche Attacken sind laut BSI "eine Form digitaler Erpressung".
  • Backup: Ein relativ aktuelles Backup seiner Daten sollte jeder Smartphone- und Computerbesitzer haben. Bei Verlust oder Diebstahl sind Daten und Kontakte dann nicht verloren.
  • WLAN, Bluetooth und Standortdienste: WLAN und Bluetooth sollten ausgeschaltet werden, wenn sie nicht genutzt werden, r├Ąt die Verbraucherzentrale Sachsen. Dadurch wird verhindert, dass Dritte sich beispielsweise ├╝ber ├Âffentliche WLAN-Hot-Spots oder ungesicherte Bluetooth-Verbindungen Zugang zum Smartphone oder Tablet verschaffen.
    Auch die GPS-Funktion, die den eigenen Standort ├╝bermittelt, sollte grunds├Ątzlich ausgeschaltet sein, raten die Verbrauchersch├╝tzer. Der Standort wird auch dann permanent ├╝bermittelt, wenn keine App genutzt wird, f├╝r die die GPS-Funktion n├Âtig ist, wie die Verbraucherzentrale erkl├Ąrt. Ist die GPS-Funktion aktiviert, wird st├Ąndig ein Bewegungsprofil erstellt, das so einiges ├╝ber den Tagesablauf oder den Arbeits- und Wohnort des Besitzer verr├Ąt.
  • Passwort: Auf dem Smartphone ist ein Sperrbildschirm das Mindeste - ob mit Passwort, Zahlen-PIN, Muster oder Fingerabdruck. Empfohlen f├╝r Passw├Ârter werden "unratbare" Kombinationen. Namen und wichtige Lebensdaten wie der Geburtstag sind tabu, einfachste Passw├Ârter wie 123456 sehr leichtsinnig. Ein Passwort f├╝r den Computer sollte Klein- und Gro├čbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Je l├Ąnger und individueller es ist, desto schwieriger ist es zu knacken. Spezielle Passwortmanager oder -safes helfen beim Erstellen und speichern die Codes zentral auf Festplatte oder USB-Stick. Passw├Ârter sollten regelm├Ą├čig ge├Ąndert werden; zudem sollten f├╝r unterschiedliche Dienste unterschiedliche Passw├Ârter verwendet werden.
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