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Sechs Millionen Euro teurer Bundestrojaner offenbar nutzlos

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Fast sechs Millionen Euro Kosten  

BKA-Trojaner offenbar unbrauchbar

23.09.2017, 14:33 Uhr | dpa

Sechs Millionen Euro teurer Bundestrojaner offenbar nutzlos. Die BKA-Überwachungssoftware - der Bundestrojaner (Quelle: imago/blickwinkel)

Die BKA-Überwachungssoftware - der Bundestrojaner - wird immer noch nicht verwendet. (Quelle: blickwinkel/imago)

Die vom Bundeskriminalamt (BKA) entwickelte Spionagesoftware soll weitgehend unbrauchbar sein. Der sogenannte Bundestrojaner kam bislang noch in keinem Ermittlungsverfahren zum Einsatz, obwohl die Software vom Bundesinnenministerium bereits im Februar 2016 offiziell freigegeben wurde. Das berichtet die "Welt" unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Eine Sprecherin des BKA wollte die Vorwürfe nicht kommentieren. Aus ermittlungstaktischen Gründen sei es nicht möglich, Einzelheiten zu nennen, sagte sie.

Entwicklung kostete 5,8 Millionen Euro

Die Entwicklung der Software habe rund 5,8 Millionen Euro gekostet, heißt es in dem Bericht. Hinzu kämen weitere 190.000 Euro für ein TÜV-Gutachten. Der sogenannte Bundestrojaner sei lediglich in der Lage, das Internet-Telefonprogramm "Skype" auf Windows-Computern zu überwachen. Sowohl bei Mobiltelefonen, Laptops als auch Tablets sei die Software nicht einsatzfähig. Auch andere Kommunikationsprogramme wie "WhatsApp" oder den Messenger von Facebook könnten damit nicht überwacht werden.

Das Bundeskriminalamt arbeitet dem Bericht zufolge bereits an einer neuen Version, deren Fertigstellung noch in diesem Jahr geplant ist. Mit dieser Version soll die Überwachung von Messenger-Diensten auf Handys und Tablets möglich sein.

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