Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeDigitalInternet & SicherheitSicherheit

Onlinebanking-Trojaner Emotet ist jetzt noch gefährlicher


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextBundesliga-Chefin wohl vor dem AusSymbolbild für einen TextIm Schnee steckengeblieben – Mann stirbtSymbolbild für einen TextEx-Formel-1-Fahrer ist totSymbolbild für einen TextUnfall: 17-Jähriger stundenlang unentdecktSymbolbild für einen TextNenas Tochter zeigt sich freizügigSymbolbild für einen TextVon der Leyen will Kurswechsel in EUSymbolbild für einen TextKates engste Mitarbeiterin hat gekündigtSymbolbild für einen Text14 Tote nach Sturzflut in SüdafrikaSymbolbild für einen TextPolens Trainer stichelt gegen DFB-TeamSymbolbild für ein VideoKölner Karnevalslegende gestorbenSymbolbild für einen TextPro-russische Demo in KölnSymbolbild für einen Watson TeaserFrankreich-Star bricht ungewöhnliche RegelSymbolbild für einen TextPer Zug durch Deutschland – jetzt spielen
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Onlinebanking-Trojaner Emotet ist jetzt noch gefährlicher

dpa-tmn, Dirk Averesch

Aktualisiert am 17.01.2019Lesedauer: 2 Min.
Gefährlicher Trojaner: So schützen Sie sich gegen die Schadsoftware Emotet
Gefährlicher Trojaner: So schützen Sie sich gegen die Schadsoftware Emotet. (Quelle: Glomex)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Schwere Sicherheitsvorfälle durch den Trojaner Emotet reißen nicht ab. Und dank einer neuen Fähigkeit ist der Onlinebanking-Trojaner noch gefährlicher als zuvor.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat seine Anfang Dezember ausgesprochene Warnung vor dem Onlinebanking-Trojaner Emotet erneuert. Nach einer "Weihnachtspause" lande nun wieder massenhaft Spam mit dem Schädling im Schlepptau in den Mail-Postfächern – von vielen Virenscannern oft noch unerkannt.


Typische Phishing-E-Mails und woran man sie erkennt

Frau schaut verwirrt auf ihren Laptop.
Häufig nutzen Täter Namen und Logos bekannter Unternehmen und verschicken beispielsweise gefälschte Rechnungen mit einer Schadsoftware im E-Mail-Anhang. Solche Spam-Wellen erreichen auch Telekom-Kunden.
+9

Empfohlener externer Inhalt
Twitter
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Als wichtigste Schutzmaßnahme gilt deshalb: Auch und gerade bei vermeintlich bekannten Absendern Anhänge – insbesondere Office-Dokumente – nicht gleich öffnen und auf Links nicht sofort klicken. Im Zweifel sollte man beim angeblichen Absender anrufen, um den Versand der Mail, ihren Inhalt und die Anhänge zu verifizieren.

Trojaner lädt Schadsoftware nach

Ist Emotet erst einmal auf den Rechner gelangt, nimmt das Unheil seinen Lauf: Der Trojaner lädt nicht nur die Onlinebanking-Zugangsdaten ausspionierende Schadsoftware Trickbot nach. Immer häufiger lotse Emotet auch den Verschlüsselungstrojaner Ryuk auf den Rechner, warnt das BSI. Dessen perfide Spezialität ist neben dem Verschlüsseln von Dateien das Löschen von Backups, falls er welche findet – quasi um die Zahlungsbereitschaft der Erpressten zu erhöhen.

Da Emotet auch Kontaktinformationen und -beziehungen sowie Kommunikationsinhalte aus E-Mail-Programmen abgreift, kämen die authentisch wirkenden Spam-Mails zustande, erklärt das BSI weiter. Es handele sich um einen teils automatisierten Social-Engineering-Angriff, der auch deshalb so erfolgreich sei, weil Spam-Mail-Empfänger vorgeblich von den Absendern Nachrichten erhielten, mit denen sie tatsächlich zuletzt in Kontakt standen.

Grundsätzlich rät das BSI Anwendern, regelmäßig alle ihre Daten auf einem externen Datenträger zu sichern, um einem Totalverlust durch einen Schädlingsbefall vorzubeugen.

Was Betroffene tun sollten

Anwender, deren System von Emotet befallen worden ist, sollten der Behörde zufolge sofort ihr Umfeld über die Infektion informieren, denn Mail-Kontakte und speziell die letzten Konversationspartner sind besonders gefährdet. Zudem sei es sinnvoll, alle Passwörter zu ändern, die auf befallenen Rechnern gespeichert waren – etwa in Browsern.


Schlussendlich empfiehlt das BSI, Rechner mit Emotet-Infektion besser neu aufzusetzen, weil der Trojaner und nachgeladene Schadsoftware teils tiefgreifende und sicherheitsrelevante Änderungen am System vornehmen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa/tmn
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Sparkasse warnt vor Betrugsmasche per SMS
Trojaner

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website