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Bayer AG von Hackern ausgespäht – Spur nach China

Spur nach China  

Bayer AG laut Medienbericht von Hackern ausgespäht

04.04.2019, 11:32 Uhr | dpa-AFX, str, t-online.de

Bayer AG von Hackern ausgespäht – Spur nach China. Das Werk der Bayer AG im Chemiepark in Leverkusen: Der Konzern wurde von Hackern ausgespäht.  (Quelle: dpa/Oliver Berg)

Das Werk der Bayer AG im Chemiepark in Leverkusen: Der Konzern wurde von Hackern ausgespäht. (Quelle: Oliver Berg/dpa)

Der Dax-Konzern Bayer ist Opfer eines möglicherweise staatlich beauftragten Hackerangriffs geworden. Nach Informationen von BR und NDR hatten die Angreifer mehr als ein Jahr lang Zugriff auf das Firmennetzwerk. Die Spur der Täter führt angeblich nach China. 

Laut einer gemeinsamen Recherche von BR und NDR hat die Hackergruppe "Winnti" das Firmennetzwerk der Bayer AG mit einer Schadsoftware infiziert, mit dem Ziel, den Dax-Konzern auszuspähen. Ob sie dabei erfolgreich waren, ist unklar. Die Schadsoftware, die erstmals vor gut einem Jahr entdeckt worden war, soll jedoch bis Ende März aktiv gewesen sein. Laut NDR hatten die Hacker dadurch Zugriff auf das Firmennetzwerk. 

Bayer hat den Vorfall bestätigt. Man habe "Anfang 2018 Anzeichen von Winnti-Infektionen detektiert und umfangreiche Analysen gestartet", wird der Konzern in einer Pressemitteilung des NDR zitiert. Seit wann die Schadsoftware aktiv war, konnte das Unternehmen demnach nicht sagen. Es gäbe keine Belege, dass tatsächlich Daten abgeflossen seien. Dennoch spricht Bayer laut NDR von einem "signifikanten Angriffsversuch auf das Unternehmen". 

Spur soll nach China führen

Deutsche Sicherheitsbehörden und -experten gehen davon aus, dass die Hackergruppe "Winnti" im Auftrag des chinesischen Staates arbeitet. Die eindeutige Zuordnung gilt jedoch als schwierig. 

Klar ist, dass Bayer nicht das einzige Ziel der Hacker war. Laut dem Bericht fanden sich digitale Spuren der "Winnti"-Spionagesoftware allein in diesem Jahr bei drei weiteren deutschen mittelständischen Unternehmen. Bereits 2016 war mit Thyssenkrupp ein anderer Dax-Konzern infiziert und ausgespäht worden.


Der Fall der Bayer AG liegt bei der Staatsanwaltschaft Köln. Die dort angesiedelte Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) wollte sich aus "ermittlungstaktischen Gründen" nicht dazu äußern.

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