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Im Namen von DHL oder GLS: Betrug mit angeblich nicht zustellbaren Paketen

Im Namen von DHL oder GLS  

Betrug mit angeblich nicht zustellbaren Paketen

16.04.2021, 09:51 Uhr | AFP, jnm, t-online

Im Namen von DHL oder GLS: Betrug mit angeblich nicht zustellbaren Paketen. Frau am PC: Verbraucherschützer warnen vor Betrug im Namen von DHL und GLS. (Quelle: imago images/Westend61)

Frau am PC: Verbraucherschützer warnen vor Betrug im Namen von DHL und GLS. (Quelle: Westend61/imago images)

Derzeit werden Verbraucher wieder massiv mit Spam- und Phishingnachrichten bombardiert. Insbesondere bei E-Mails und SMS zu ankommenden Paketen sollte man wachsam sein, warnen Verbraucherschützer.

Das Europäische Verbraucherzentrum hat vor Betrug im Zusammenhang mit gefälschten Paketinformationen gewarnt. Betrüger nutzten dafür Namen bekannter Paketdienstleister wie DHL oder GLS sowie zum Teil auch den Zoll als Absender für ihre E-Mails und SMS, erklärte das Zentrum am Freitag. Häufig würden Verbraucher dann informiert, dass ihr Paket aus dem Ausland nicht zugestellt werden könne.

Stattdessen seien vorher Zollgebühren oder Mehrwertsteuerzahlungen fällig. In E-Mails erhielten die Betroffenen dann Zahlungsaufforderungen, per SMS werde auch zur Installation einer App aufgefordert, die allerdings Bank- und Handydaten auslesen kann, erklärten die Verbraucherschützer.

Im Zweifel bei Verkäufer oder Paketdienst nachfragen

Sie mahnten zur Skepsis und rieten Verbrauchern, die tatsächlich ein Paket erwarten, beim Verkäufer oder Paketdienst nachzufragen. Gezahlt werden solle nicht, außerdem sollten Screenshots der Nachrichten angefertigt und diese anschließend gelöscht werden.

Weder Zoll noch Paketdienstleister würden Verbraucher per SMS oder E-Mail zu Zahlungen auffordern, stellte das Verbraucherzentrum klar. Zahlungsaufforderungen des Zolls kämen immer per Post.

Tatsächlich häufen sich Spam- und Phishing-Nachrichten derzeit stark. Insbesondere die Betrugsversuche via SMS haben in den vergangenen Tagen deutlich zugenommen.

Schuld daran dürfte unter anderem ein gigantischer Datenblock mit Facebook-Nutzerinformationen sein, der Anfang April in Hackerforen veröffentlicht wurde. Darin sollen unter anderem auch die Daten mehrerer Millionen Deutscher Facebook-Kunden enthalten sein, oft auch deren Mobilfunknummer.

Vielfach erhalten Nutzer Nachrichten von unbekannten Absendern, die einen Link enthalten. Egal worum es in der Nachricht geht, solche Links sollten besser nicht angetippt werden. Das gilt mitunter sogar für Nachrichten, die von bekannten Nummern kommen, da sich die Schadsoftware teilweise wie ein Wurm selbständig über die Geräte der Opfer an die WhatsApp-Kontakte in deren Telefonbüchern verbreitet.

Nachrichtenagentur AFP
Eigene Recherche

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