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Lohn und Gehalt: Was sind die Unterschiede?


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Das ist der Unterschied zwischen Lohn und Gehalt

Von t-online, cho

Aktualisiert am 09.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Zwei Arbeiter auf einer Baustelle (Symbolbild): Das Gehalt bleibt gleich, Lohn ist flexibel.
Zwei Arbeiter auf einer Baustelle (Symbolbild): Das Gehalt bleibt gleich, Lohn ist flexibel. (Quelle: Mohssen Assanimoghaddam/dpa-bilder)
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Viele Menschen verwenden die Begriffe Lohn und Gehalt synonym, dabei unterscheiden sich die beiden Formen der Bezahlung. Es geht vor allem darum, wie sich das Einkommen berechnet.

Das Wichtigste im Überblick


  • Lohn und Gehalt: Was ist der Unterschied?
  • Was versteht man unter Niedriglohn?
  • Gibt es Unterschiede bei Sonderleistungen?
  • Gibt es Unterschiede bei der Steuer?
  • Was gilt bei Tarifverträgen?

Wer arbeitet, bezieht Einkommen. So weit, so simpel. Doch wissen Sie eigentlich, ob das, was da Monat für Monat auf Ihrem Konto einläuft, Lohn oder Gehalt ist?

Entgegen der verbreiteten Meinung sind die beiden Entgeltarten nämlich nicht das Gleiche. Wir zeigen Ihnen, was der Unterschied zwischen Lohn und Gehalt ist, ob das Auswirkungen auf die Steuer hat und was bei Tarifverträgen gilt.

Lohn und Gehalt: Was ist der Unterschied?

Ob Sie als Arbeitnehmer Lohn oder Gehalt bekommen, hängt maßgeblich davon ab, wie Ihr Arbeitsentgelt berechnet wird. Während das Gehalt jeden Monat fix ist, Sie also stets den gleichen Betrag überwiesen bekommen, ist die Höhe des Lohns abhängig von den Stunden, die Sie gearbeitet, oder den Arbeitsleistungen, die Sie erbracht haben.

  • Gehaltsreport 2022: Das verdienen die Deutschen

Entsprechend können auch die Zeitpunkte variieren, zu denen Gehalt und Lohn gezahlt werden. Denn während Sie Ihr gleichbleibendes Gehalt schon im Laufe des Monats erhalten können, steht die Höhe des Lohns erst nach Ablauf des Monats fest.

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Um ihn zu berechnen, kann es einen Stundenlohn als Basis für die Berechnung geben. Sie erhalten dann für jede Arbeitsstunde einen bestimmten Geldbetrag. Alternativ kann der Lohn von produzierten Stückzahlen abhängen. Man spricht dann auch von Stücklohn, Akkordlohn oder Prämienlohn.

Auch die Auftragslage hat in vielen Fällen Auswirkung auf die Lohnhöhe. Gibt es nur wenige Aufträge, kann es sein, dass ein Unternehmen Arbeiter teilweise freigestellt – was sich natürlich auf dem Lohnzettel bemerkbar macht. Geht es dem Unternehmen wirtschaftlich gut, profitiert oft auch der Arbeitnehmer von einem höheren Lohn.

Auch Gehälter haben flexible Komponente

Es gibt allerdings auch Gehaltsempfänger, deren Entgelt variiert, weil sie zusätzlich zum Grundgehalt Geld bekommen. Ein Grund dafür kann Schicht-, Wochenend- oder Feiertagsdienst sein. Dann gibt es Zulagen zusätzlich zum monatlich ausgezahlten Jahresgehalt.

Das betrifft beispielsweise Beschäftigte in Krankenhäusern. Der Status des Gehalts wird durch die flexiblen Zusatzzahlungen aber nicht angetastet. Ob Sie Arbeitslohn oder Gehalt bekommen, können Sie Ihrer monatlichen Abrechnung entnehmen.

Übrigens: Die Faustregel, dass Angestellte ein Gehalt bekommen, während Arbeiter Lohnempfänger sind, stimmt zwar oft – aber eben nicht immer. Viele Betriebe sind dazu übergegangen, auch ihren Arbeitern ein Gehalt zu zahlen und die gearbeiteten Stunden über ein Stundenkonto abzurechnen.

Arbeitsentgelt Bedeutung
Einkommen sachliche oder monetäre Leistung für eine natürliche oder juristische Person
Verdienst sachliche oder monetäre Leistung für eine natürliche Person
Lohn nach Stunden oder Leistungsmenge berechnete Bezahlung für geleistete Arbeit
Gehalt regelmäßige monatliche Bezahlung von Angestellten oder Beamten
Gewinn/Überschuss sachliche oder geldliche Leistung für eine juristische Person, etwa Unternehmen
Honorar Bezahlung für Angehörige freier Berufe wie Arzt, Rechtsanwalt, Architekt oder Vergütung für eine nebenberufliche Tätigkeit

Was versteht man unter Niedriglohn?

Als Niedriglohn bezeichnet man das Arbeitsentgelt von Vollzeitbeschäftigten, wenn es sich auf Höhe der Armutsgrenze befindet. Trotz voller Erwerbstätigkeit ist es den Arbeitnehmern nicht möglich, ihre Existenz zu sichern. Die Einführung des Mindestlohns sollte dieses Problem beheben.

Zum Niedriglohnbereich zählen aber auch Minijobs. Bei dieser geringfügigen Beschäftigung dürfen Sie maximal durchschnittlich 450 Euro im Monat verdienen (Stand: Februar 2022). Daher hat sich auch der Begriff "450-Euro-Job" eingebürgert. Minijobs werden häufig als Nebenjob genutzt, um sich etwas hinzuzuverdienen. Worauf Sie bei dieser Tätigkeit unbedingt achten sollten, lesen Sie hier.

Gibt es Unterschiede bei Sonderleistungen?

Nein. Der Unterschied zwischen Gehalt und Lohn wirkt sich nicht auf mögliche Sonderleistungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld aus. Die freiwilligen Leistungen sind immer individuell und werden gesondert abgerechnet. Zu diesen zählen beispielsweise auch Leistungen wie Firmenwagen oder Tankgutscheine.

Gibt es Unterschiede bei der Steuer?

Nein. Lohn und Gehalt unterliegen gleichermaßen der Einkommensteuer. Die Lohnsteuer ist nur eine besondere Art der Erhebung. Auch die Sozialabgabepflicht unterscheidet sich nicht. Lesen Sie hier, welche Beitragsbemessungsgrenze aktuell gilt.

Was gilt bei Tarifverträgen?

Ist ein Arbeitgeber an einen Tarifvertrag gebunden, dürfen die Löhne und Gehälter der Arbeitnehmer nicht niedriger sein als der tarifliche Mindestlohn. Tarifverträge halten die Arbeitsentgelte in sogenannten Lohn- und Gehaltsgruppen fest.

Neben dem Grundbetrag können darin auch zusätzliche Zahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld geregelt sein. Lesen Sie hier, wann Sie Anspruch auf ein 13. Gehalt haben.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • nettolohn.de: "Lohn oder Gehalt? Der Unterschied liegt im Detail"
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Von Mario Thieme
Mindestlohn
Arbeitslosigkeit





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