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Was ist eine Laktoseintoleranz? Einfach erklärt


Was ist eine Laktoseintoleranz?

Von Lynn Zimmermann

Aktualisiert am 11.12.2022Lesedauer: 2 Min.
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Laktose: Der Milchzucker führt bei manchen Menschen zu Beschwerden.
Laktose: Der Milchzucker führt bei manchen Menschen zu Beschwerden. (Quelle: Thinkstock/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Milch und Milchprodukte enthalten Laktose. Warum manche Menschen den Milchzucker nicht vertragen und was typische Symptome einer Intoleranz sind.

Wenn nach dem Verzehr kuhmilchhaltiger Speisen und Getränke Bauchschmerzen oder Blähungen einsetzen, kann das auf eine Laktoseintoleranz – also eine Unverträglichkeit gegen Milchzucker – hindeuten. Unwahrscheinlich ist das nicht, denn in Deutschland sind rund 15 bis 20 Prozent der Menschen von einer Laktoseintoleranz betroffen.

Was ist Laktose?

Laktose ist die wissenschaftliche Bezeichnung für Milchzucker. Er ist natürlicherweise in Kuhmilch enthalten. Daher kommt Laktose auch in vielen Produkten vor, die aus Kuhmilch hergestellt werden wie Frischkäse, Milchschokolade oder Quark.

Welche Ursachen hat eine Laktoseintoleranz?

Bei einer Laktoseintoleranz wird der Milchzucker nicht oder nur unvollständig verdaut. Ursache dafür ist ein Mangel des Verdauungsenzyms Laktase. Dieser Mangel führt dazu, dass der Milchzucker unverdaut in den Dickdarm gelangt, wo er von den Darmbakterien vergoren wird. Das führt zu einer vermehrten Gasbildung und den damit verbundenen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall.

Eine Laktoseintoleranz kann in seltenen Fällen von Geburt an vorliegen. Häufiger entsteht sie jedoch erst im Laufe der Jugend oder im Erwachsenenalter. Der Grund: Das Verdauungsenzym Laktase ist auch für die Verdauung des Milchzuckers in der Muttermilch essenziell. Wird nach dem Säuglingsalter keine Muttermilch mehr aufgenommen, stellt der Körper die Bildung des Enzyms allmählich ein. Das ist ganz normal und der Grund dafür, dass weltweit 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung laktoseintolerant sind.

Laktoseintoleranz als Folgeerkrankung

In seltenen Fällen kann eine Laktoseunverträglichkeit auch als Folge einer Darmerkrankung auftreten, etwa bei einer Zöliakie oder einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung. Grund dafür ist die Lokalisation des Verdauungsenzyms Laktase.

Das Enzym befindet sich an der Schleimhaut des Dünndarms. Wird die Darmwand in diesem Bereich durch andere Krankheiten verletzt, kann das zu einem Enzymmangel führen.

Laktoseintoleranz: Was tun?

Bei vielen Betroffenen besteht eine Restaktivität des Enzyms Laktase. Das bedeutet, sie vertragen kleinere Mengen an Laktose, ohne Beschwerden zu bekommen.

Bei einer Laktoseintoleranz wird daher empfohlen, kuhmilchhaltige Lebensmittel zu reduzieren oder notfalls gänzlich darauf zu verzichten. Die gute Nachricht: Inzwischen gibt es viele pflanzliche Alternativen wie Produkte aus Soja oder Hafer. Sie sind von Natur aus laktosefrei. Aber auch laktosefreie Kuhmilchprodukte oder Ziegenmilch können Betroffene ohne Probleme genießen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • pschyrembel.de: "Laktoseintoleranz". (Stand: Mai 2022)
  • bzfe.de: "Laktoseintoleranz". (Stand: November 2022)
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