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Die Gesundheitsbeeren

Maulbeeren sind Gesundheitsbeeren

18.07.2012, 15:42 Uhr | tg (CF)

 Die Gesundheitsbeeren. Maulbeeren wurden schon von den alten Römern geschätzt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Maulbeeren wurden schon von den alten Römern geschätzt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Maulbeere ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Das wussten bereits die alten Römer. Auch in der traditionellen chinesischen Heilmedizin hat die der Brombeere ähnliche Frucht einen festen Platz. Sie enthält viele wichtige Nährstoffe, die nicht nur das Immunsystem stärken, sondern auch körperliche Beschwerden lindern sollen.

Herkunft und Verbreitung

Der Ursprung der Maulbeere liegt im asiatischen Raum, wo die Blätter der Bäume und Sträucher einen entscheidenden Beitrag bei der Zucht von Seidenraupen leisten. So kamen die Maulbeergewächse auch nach Europa, um die Seidenzucht zu etablieren.

Doch auch die gesundheitlichen Vorteile der Frucht machten schnell die Runde. So dichtete der Römer Horaz, dass nur, wer sein Essen mit einer Maulbeere abschließe, lange Zeit gesund bleibe. In der traditionellen chinesischen Medizin verwendet man vor allem Wurzeln und Blätter der Beere zur Behandlung von Diabetes oder hohem Blutdruck.

Maulbeere im Gesundheitscheck

Von gesundheitlichem Wert ist die Maulbeere vor allem wegen des hohen Gehaltes an Kalzium, Magnesium, Eisen und Vitaminen. So stärkt ihr Verzehr das Immunsystem und beugt damit Erkältungserkrankungen wie beispielsweise Grippe oder auch Halsentzündungen vor. Außerdem soll sie schleimlösend wirken, weshalb die Maulbeere auch während einer Erkältung eine lindernde Wirkung bei Halsschmerzen, Heiserkeit und Husten aufweist.

Auch bei Magen-Darm-Problemen kann die Gesundheitsbeere punkten: Wegen ihrer antibakteriellen Wirkung hemmt Sie beispielsweise das Wachstum von Bakterien, die Durchfall verursachen können.

Maulbeeren stärken das Abwehrsystem

Und als wäre das noch nicht genug, sorgen Polyphenole als Antioxidanzien dafür, dass der Körper freie Radikale besser abwehren kann – also schädliche Stoffe, die mit Umweltgiften in der Nahrung, durch Luftverschmutzung, hohe Ozonwerte oder das Rauchen aufgenommen werden. Frei Radikale können für das Entstehen chronischer Krankheiten oder auch Krebs verantwortlich sein.

Wo Sie die süßen Beeren bekommen

In Deutschland sind Maulbeeren vorwiegend in getrockneter Form erhältlich, in der sie dann ähnlich wie Rosinen schmecken. Sie lassen sich beispielsweise als Zuckerersatz im Tee verwenden. Frische Maulbeeren erhalten Sie hingegen selten. Im tiefgefrorenen Zustand können Sie mehr Glück haben. In Reformhäusern bekommen sie die Beeren allerdings auch in Form von Saft oder Konfitüren. Genießen Sie die Maulbeeren so zum Frühstück und starten Sie süß und vor allem gesund in den Tag.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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