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Keimgefahr: Das ist bei Leitungswasser zu beachten

Während Corona-Krise  

Keimgefahr: Das ist bei Leitungswasser zu beachten

27.04.2020, 10:16 Uhr | dpa

Keimgefahr: Das ist bei Leitungswasser zu beachten. Wasserhahn: Eigentlich ist das Trinken von Leitungswasser unproblematisch. Aktuell sollte jedoch Vorsicht geboten sein. (Quelle: imago images/Petra Schneider)

Wasserhahn: Eigentlich ist das Trinken von Leitungswasser unproblematisch. Aktuell sollte jedoch Vorsicht geboten sein. (Quelle: Petra Schneider/imago images)

Ob Büros, Hotels oder Fitnessstudios: Im Zuge der Corona-Krise bleiben zahlreiche Gebäude und Flächen leer – und somit stehen auch die Wasserleitungen still. Das kann zu gefährlicher Keimbildung führen.  

Um die Bildung von Bakterien wie Legionellen zu verhindern, haben Gesundheitsexperten dazu geraten, Wasserleitungen regelmäßig zu nutzen. Geschehe dies nicht, "besteht immer die Möglichkeit eines mikrobiologischen Wachstums", teilte das Frankfurter Gesundheitsamt mit. So könne es "in aktuell nicht genutzten Liegenschaften zu einer vermehrten Legionellenbildung kommen".

Immer mal den Wasserhahn aufdrehen

Das hessische Gesundheitsministerium rät ebenfalls zu einer regelmäßigen Nutzung der Wasserleitungen, "mindestens alle sieben Tage, besser alle drei Tage". "Der bestimmungsgemäße Betrieb der Trinkwasser-Installation kann beispielsweise durch regelmäßiges Öffnen aller Wasserhähne oder auch durch Spülarmaturen automatisch sichergestellt werden", hieß es.

Auch bei der R+V Versicherung bleiben derzeit viele Büroflächen ungenutzt. Von den bundesweit rund 16.000 Mitarbeitern arbeiteten aktuell mehr als 90 Prozent im Homeoffice. Jedoch würden Hausmeister und Haustechniker dafür sorgen, dass die Haustechnik laufe, sagte eine Sprecherin des Konzerns in Wiesbaden. "Unerlässlich ist in der Tat, dass die Leitungen regelmäßig gespült werden, wenn – wie derzeit – ein Gebäude nur wenig genutzt wird, damit sich dort keine Keime ablagern."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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