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Warum Sie beim Sport nicht immer Musik hören sollten

Tipp fürs Training  

Warum Sie beim Sport nicht immer Musik hören sollten

22.05.2019, 14:13 Uhr | dpa-tmn

Warum Sie beim Sport nicht immer Musik hören sollten. Eine Frau joggt und hört dabei Musik: Die Leistung kann gesteigert werden, wenn man seine Lieblingssongs beim Training hört. (Quelle: Getty Images/stock-eye)

Eine Frau joggt und hört dabei Musik: Die Leistung kann gesteigert werden, wenn man seine Lieblingssongs beim Training hört. (Quelle: stock-eye/Getty Images)

Viele Sportler sind sich einig: Mit Kopfhörern auf den Ohren läuft es sich um einiges besser. Doch wie wirkt sich Musikhören auf die Leistung aus? Ein Sportprofessor klärt auf.

Keine Trainingseinheit ohne Playlist: So geht es vielen Hobbysportlern. Und das ist grundsätzlich nicht falsch, sagt Prof. Ingo Froböse, Leiter des Zentrums für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln. Studien hätten gezeigt, dass sich Musik tatsächlich positiv auf die sportliche Leistung auswirkt.

Das gilt vor allem für Sportarten mit einem zyklischen Rhythmus: Joggen oder Fahrradfahren zum Beispiel. "Die Musik wirkt wie eine Art Ablenkung, welche die Aufmerksamkeit des Läufers nicht auf die Anstrengung, sondern auf die Reize der Umwelt lenkt und eine positive Stimmung hervorruft", sagt Froböse.

Mit Musik läuft es sich besser – aber nur ab und zu

Die Folge: Sportler empfinden das Training als weniger anstrengend – damit steigt die Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig bleiben Jogger zum Beispiel mit Musik leichter im Rhythmus und laufen entspannter. Die Atmung ist tiefer und gleichmäßiger, wodurch die arbeitende Muskulatur mit mehr Sauerstoff versorgt wird.

Immer sollte man aber trotzdem nicht mit Musik trainieren – denn der Effekt nutzt sich ab. Auf zwei Einheiten mit Beschallung sollte deshalb eine ohne folgen. Und vor allem Anfänger sollten Tempo und Intensität der Playlist nicht zu hoch ansetzen. Denn das verführt schnell dazu, die eigenen Leistungsgrenzen zu überschreiten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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