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Urin stinkt: Diese Ursachen sollten Frauen kennen


Urin stinkt: Diese Ursachen kommen bei Frauen infrage


Aktualisiert am 10.01.2024Lesedauer: 2 Min.
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Eine Frau sitzt auf der Toilette.Vergrößern des Bildes
Urin: Bestimmte Gerüche weisen auf eine Harnwegsinfektion hin. (Quelle: Taras Grebinets/Getty Images)

Urin riecht nicht immer gleich. Meist ist das harmlos. In einigen Fällen steckt hinter stinkendem Urin jedoch eine Erkrankung. Worauf Frauen achten sollten.

Sind Sie gesund, haben genügend getrunken und nichts Ungewöhnliches gegessen, riecht Urin meist nach nichts. Manchmal kommt man jedoch nicht umhin, einen ungewöhnlichen Geruch wahrzunehmen. In den meisten Fällen geht das auf die Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel oder bestimmte Medikamente zurück.

Manchmal steckt aber auch eine Infektion der Harnwege oder eine andere Krankheit dahinter. Bei Frauen können zudem hormonelle Ursachen bestehen. Ein Überblick.

Urin stinkt: Die häufigsten Ursachen

Urin ist das Ausscheidungsprodukt der Niere. Darüber entsorgt der Körper schädliche oder unnötige Stoffwechselprodukte, Hormone, Mineralstoffe und überschüssige Körperflüssigkeit. Insgesamt sind derzeit circa 3.100 Stoffwechselprodukte bekannt, die im Urin auftreten können. Viele dieser Stoffe erzeugen typische Gerüche und sind oft unabhängig vom biologischen Geschlecht. Darunter:

Frauen neigen aufgrund ihrer Anatomie stärker zu Harnwegsinfektionen. Kommt es neben dem veränderten Uringeruch zusätzlich zum Brennen oder Schmerzen beim Urinieren, einem permanenten Harndrang oder ist der Urin trüb, sollten Sie sich ärztlich untersuchen lassen. Dann kann eine bakterielle Infektion der Harnröhre, Harnleiter oder der Blase vorliegen.

Uringeruch verändert sich während der Schwangerschaft

Wenn der Urin bei Frauen seltsam riecht oder sogar stinkt, kann das auch an bestimmten Hormonen liegen. Insbesondere während der Schwangerschaft bemerken viele Frauen, dass ihr Urin anders riecht. Das kann folgende Gründe haben:

  • Popcorn-artig bis faulig: Die Veränderung kann etwa durch Schwangerschaftshormone wie das Humane Choriongonadotropin (HCG) entstehen oder durch veränderte Ernährungsgewohnheiten (zum Beispiel höherer Verzehr von Reis, Weizen, Mais und Spinat).
  • Süßlich bis fruchtig: Einige Frauen entwickeln während der Schwangerschaft einen Schwangerschaftsdiabetes. Der Insulinmangel infolge eines Diabetes kann über die Ausscheidung von sogenannten Ketonkörpern zu einem süßlich-fruchtigen Urin führen.

Verschiedene anatomische und hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft begünstigen Harnwegsinfekte. Daher steigt bei Schwangeren das Risiko, dass ein veränderter Uringeruch tatsächlich auf eine Harnwegsinfektion zurückgeht.

Da ein Harnwegsinfekt während der Schwangerschaft zu Komplikationen bei Mutter und Kind führen kann, sollte er mit Antibiotika behandelt werden. Achten Sie daher vor allem in der Schwangerschaft auf die typischen Begleitsymptome einer Harnwegsinfektion und begeben sich, wenn nötig, frühzeitig zu einem Arzt.

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
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