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Aktuelle Zahlen: 62 Prozent der Männer sind zu dick


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Über 60 Prozent sind zu dick – So nehmen Sie ab

dpa, dpa-afx, t-online, Sandra Trauner

Aktualisiert am 03.11.2018Lesedauer: 2 Min.
Übergewicht
Übergewicht: Männer achten zu wenig auf ihre eigene Gesundheit, warnen Mediziner. (Symbolbild) (Quelle: FredFroese/getty-images-bilder)
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Viele Männer vernachlässigen ihre Gesundheit. Der heutige Weltmännertag will dies ändern und zu mehr Gesundheitsbewusstsein aufrufen. Manche Entwicklungen sind alarmierend.

62 Prozent aller erwachsenen Männer in Deutschland sind übergewichtig. Das hat das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltmännertags am 3. November mitgeteilt, einem internationalen Aktionstag zur Gesundheit von Männern.

Die Angaben beruhen auf einer Selbstauskunft der für den Mikrozensus befragten Personen. Der Anteil der übergewichtigen Männer ist seit Jahren stabil. Auch bei der letzten Erhebung 2013 waren es bei den Männern 62 Prozent. Der Anteil übergewichtiger Frauen lag 2017 wie auch 2013 mit 43 beziehungsweise 44 Prozent deutlich niedriger.

Weltmännertag
Der Aktionstag wurde im Jahr 2000 eingeführt und steht unter der Schirmherrschaft von Michail Gorbatschow. Er soll das Bewusstsein der Männer zur eigenen Gesundheit wecken. Neben der Gesundheitsvorsorge steht auch häufig die Zukunftsperspektive von Jungen im Fokus des 3. November.

Der Anteil der Übergewichtigen steigt mit zunehmendem Alter, wie die Statistiker berichten. Mehr als 70 Prozent der Männer ab 55 Jahren waren 2017 übergewichtig. Im Vergleich dazu lag der Anteil etwa bei den 20- bis 25-jährigen Männern nur bei 33 Prozent.

Schritt für Schritt Gewicht verlieren

Prof. Dr. Jana Timm, Diplom-Psychologin und Dozentin an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG hat Tipps, wie Sie Ihr Gewicht auf ein gesundes Maß reduzieren können.

Ernährung schrittweise umstellen

Im Gehirn aktiviert Zucker unser Belohnungssystem über den Botenstoff Dopamin. Beim Absetzen von bestimmten Zuckern reagieren die Opiat-Rezeptoren im Gehirn, was wiederum Symptome wie Schüttelfrost und Depressionen hervorrufen kann. Wer auf kohlenhydratreduzierte Kost umsteigen will, sollte den Zuckergehalt deshalb langsam reduzieren und nicht gleich völlig vom Speiseplan streichen.

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Ermitteln Sie Ihr biologisches Alter

Richtige Kiloanzahl abnehmen

Es wird empfohlen nicht mehr als 2-3 Kilogramm pro Monat an Gewicht zu verlieren (nicht mehr als 10-15 Kilogramm pro Jahr). Denn nur so kann ein Verlust an Muskelmasse und dadurch das Risiko eines Jojo-Effektes reduziert werden.

Ziel definieren

Um den Jojo-Effekt zu vermeiden, ist es wichtig, sich ein klares und realistisches Ziel zu stecken. Diese Vision sollte man sich immer wieder bildhaft vor Augen führen, zum Beispiel durch das Anheften eines Fotos an den Kühlschrank. Unterstützend wirken auch positive Selbstgespräche, etwa in Form von Aufmunterungen wie "Du hast schon einiges erreicht – bleib dran!".

Heißhunger bekämpfen

Heißhunger entsteht, wenn der Blutzuckerspiegel unter das Normalmaß abfällt. Ziel sollte es also sein, starke Blutzuckerschwankungen zu vermeiden. Dies ist möglich, indem stark verarbeitete Kohlenhydrate (zum Beispiel Weißmehlprodukte) und Süßigkeiten reduziert oder gemieden werden.

Mental durchhalten

Dies ist in der Tat nicht ganz einfach. Hier kommt es auf eine gute Planung an. Am besten werden alle Stolpersteine vorzeitig aus dem Weg geräumt. Etwa sollten keine Süßigkeit herumliegen. Auch gehören nicht zu jedem Fernsehabend Pizza oder Chips. Regelmäßige kleine Belohnungen für erreichte Etappenziele und ab und zu ein Auge zuzudrücken, erleichtern allerdings das Durchhalten.

Mann mit hochgestreckten Armen
Weltmännertag: Männer denken nur wenig an ihre Gesundheit. Der 3. November will dies ändern. (Symbolbild) (Quelle: vgajic/getty-images-bilder)

Zahl der Raucher nimmt ab

Neben den Angaben zum Körpergewicht wurden auch die Rauchgewohnehiten vom Statistischen Bundesamt erfragt. "Erfreulich ist die Entwicklung bei den Rauchgewohnheiten", teilen die Statistiker weiter mit. 2017 rauchten 27 Prozent der erwachsenen Männer regelmäßig oder zumindest gelegentlich. Ihr Anteil ist im Vergleich zu 2013 gesunken. Damals waren es noch 30 Prozent.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa, afx
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