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Insektenstiche und ihre Behandlung: Ab wann ein Besuch ein Arzt nötig ist

Einstichstelle beobachten  

Wann Sie nach einem Stich zum Arzt gehen sollten

03.06.2020, 10:38 Uhr | dpa

Der Ratgeber für Insektenstiche

Warme Sommertage könnten nicht besser sein - wenn da nicht eins wäre: die lästigen Insektenstiche.

Großer Ratgeber: Wer von Mücken und anderen Insekten gestochen wurde, kann etwas gegen die Folgen tun. (Quelle: t-online.de)


Bienen oder Mücken gehören zum Sommer dazu wie das Eis und der Badesee. Ihre Stiche können unangenehm bis schmerzhaft sein – was hilft gegen die Schwellung und das Jucken?

Ob Biene, Wespe oder Hornisse: Schwillt die Haut nach einem Insektenstich an, hilft Kühlen. "Wichtig ist auch: nicht kratzen", sagt Hautarzt Christoph Liebich aus München.

"Je mehr man herum manipuliert an dem Stich, desto stärker wird die Reaktion", erklärt der Mediziner vom Berufsverband Deutscher Dermatologen.

Bei Bienen bleibt der Stachel oft in der Haut stecken. In der Regel hängt er jedoch nicht sehr fest und lässt sich leicht herausziehen – mit den Fingern oder mit einer Pinzette, rät Liebich.

Wann Sie nach dem Stich zum Arzt gehen sollten

Es sei normal, dass die Haut nach Stichen von Bienen, Wespen oder Hornissen stark anschwelle. Allerdings sollte sich die Einstichstelle nach ein, zwei Tagen verbessern und weniger schmerzen. "Wenn nicht, lässt man es lieber abklären."

Für Allergiker können Stiche von Bienen oder Wespen lebensbedrohlich sein. Wer von der Allergie weiß, hat für den Ernstfall bei Ausflügen lieber ein Notfallset mit bestimmten Medikamenten dabei. Wichtig sei aber, "auch nach der Anwendung dieses Sets einen Arzt aufzusuchen, um sich nochmal untersuchen zu lassen", betont Liebich.

Und wenn man noch nichts von einer Allergie weiß? "Herzrasen, Atemnot, Kreislaufbeschwerden und Ohnmacht sind Symptome eines allergischen Schocks", so Liebich. Dann sollte man die 112 anrufen.

Diese Mücke ist besonders fies

Auch Mücken können einem den Tag in der Sonne vermiesen. Nach einem Stich hilft Kälte gegen den Juckreiz. Eine Art ist besonders garstig, so Liebich: "Fiese Stichreaktionen auf der Haut verursacht auf Grund der Zusammensetzung des Speichels die Kriebelmücke." Die Stelle röte sich und werde sehr dick – das sei jedoch normal. Ein Hitzestift helfe hier oder eine entzündungshemmende Creme mit etwas Cortisol.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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