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Arnika lindert Schmerzen als Tinktur, Salbe oder Tee

Kräuterlexikon  

Arnika

01.12.2015, 12:14 Uhr | tl (CF)

Arnika lindert Schmerzen als Tinktur, Salbe oder Tee. Die Arnika ist in der Natur nur selten anzutreffen. (Quelle: imago images/All Canada Photos)

Die Arnika ist in der Natur nur selten anzutreffen. (Quelle: All Canada Photos/imago images)

Die Arnika ist eine vielseitige Heilpflanze, die bei Verletzungen und Entzündungen, aber auch bei Kreislaufbeschwerden angewendet wird. Die leuchtend gelbe Blume ist vor allem in den Bergen zu finden.

Pflanze

Die Arnika (Arnica montana) gehört zur Familie der Korbblütler und ist in Europa heimisch. Sie wächst vor allem in den Bergen, zum Beispiel in den Alpen oder den Vogesen. Die Pflanze wird bis zu 50 Zentimeter hoch und blüht zwischen Juni und August leuchtend gelb.

Verwendete Pflanzenteile

Es werden vor allem die Blüten verwendet, gelegentlich aber auch die Wurzel oder das Kraut.

Inhaltsstoffe

  • ätherisches Öl
  • Bitterstoffe
  • Arnicin
  • Kampfer
  • Flavone
  • Helenalin
  • Cumarine

Wirkung

Arnika wird vor allem bei stumpfen Verletzungen wie Prellungen oder Verstauchungen angewendet, häufig als Tinktur in Umschlägen oder in einer Salbe. Auch Halsentzündungen können durch Gurgeln mit verdünnter Tinktur oder Arnikatee behandelt werden.

Bei Herz- und Kreislaufbeschwerden kann Arnika ebenfalls helfen, sie wird dann innerlich angewendet, wobei sie wegen ihrer reizenden Wirkung immer stark verdünnt werden sollte.

Nebenwirkungen

Bei äußerer Anwendung kann es zu allergischen Hautreaktionen, Juckreiz und Ekzemen kommen. Bei innerer Anwendung sind Durchfall, Erbrechen, Schwindel und Herzrhythmusstörungen möglich. Kleinkinder, Schwangere und Stillende sollten Arnika daher nicht anwenden.

Interessantes

In Deutschland kommt die Arnika sehr selten vor. Deswegen ist sie geschützt und darf nicht gesammelt werden. Sie wird deshalb landwirtschaftlich angebaut. Es handelt sich um eine relativ junge Heilpflanze, die nicht bereits seit der Antike bekannt ist, sondern erst seit dem 17. Jahrhundert verwendet wird.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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