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HomeGesundheitHeilmittelHeilpflanzen

Melisse: Gesundheitliche Wirkung der Heilpflanze


Kräuterlexikon
Melisse

tl (CF)

07.12.2015Lesedauer: 1 Min.
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Melisse ähnelt äußerlich sehr der Minze.Vergrößern des Bildes
Melisse ähnelt äußerlich sehr der Minze. (Quelle: Leemage/imago-images-bilder)

Die Melisse ist auch unter dem Namen Zitronenmelisse bekannt. Sie wird vor allem zur Beruhigung eingesetzt, zum Beispiel bei Schlafstörungen oder bei Reizungen des Nervensystems.

Pflanze

Die Melisse (Melissa officinalis) ist ursprünglich eine südeuropäische Pflanze und gehört zur Familie der Lippenblütler. Sie sprießt im März oder April und hat Ähnlichkeit mit der Minze. Die Melisse unterscheidet sich aber von dieser durch ihren zitronenartigen Geruch, weshalb sie auch als Zitronenmelisse bekannt ist. Die Pflanze wird bis zu 70 Zentimeter hoch und trägt kleine weiße Blüten.

Verwendete Pflanzenteile

Das ganze Kraut der Melisse wird geerntet. Daraus lässt sich ein Tee zubereiten oder eine Tinktur erstellen. Gelegentlich wird auch ätherisches Öl verwendet, das allerdings sehr teuer ist.

Inhaltsstoffe

  • ätherisches Öl
  • Bitterstoff
  • Gerbstoff
  • Gerbsäure
  • Harz
  • Thymol

Wirkung

Die Melisse wird insbesondere in der Volksheilkunde sehr vielfältig eingesetzt. Am bekanntesten dürfte ihre beruhigende Wirkung sein. Durch ihren angenehmen Geschmack wird sie besonders gerne als Tee getrunken. Dieser hilft abends beim Einschlafen und beruhigt Reizungen des Nervensystems.

Auch auf den Darm kann Melissentee beruhigend wirken und so Blähungen und Völlegefühl lindern. Bei Menstruationsbeschwerden kann er ebenfalls für Entspannung sorgen.

Cremes mit Melisse helfen außerdem gegen Lippenherpes.

Nebenwirkungen

Abgesehen von eventuellen Allergien sind keine Nebenwirkungen der Melisse bekannt. Schwangere und kleine Kinder sollten sie allerdings nicht über einen längeren Zeitraum einnehmen, da die Unbedenklichkeit nicht geklärt ist.

Interessantes

Die Melisse ist schon lange als Heilpflanze bekannt und beliebt. Karl der Große verordnete im Mittelalter, dass sie in jedem Klostergarten angebaut werden sollte.

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
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