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Elektrische Zahnbürste oder besser von Hand Zähne putzen?


Elektrische Zahnbürste oder von Hand Zähne putzen?

pk (CF) / niw

Aktualisiert am 04.03.2016Lesedauer: 3 Min.
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Achten Sie beim Zähneputzen auch auf den Druck auf Ihr Zahnfleisch
Achten Sie beim Zähneputzen auch auf den Druck auf Ihr Zahnfleisch (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Zahnschmerzen mag keiner gerne und wie wichtig eine umfassende Zahnpflege ist, lernen schon die Kleinsten im Milchzahn-Alter. Ob elektrisch oder manuell – mehrmals täglich greifen die meisten Menschen deshalb zur Zahnbürste um die Hygiene im Mund optimal sicher zu stellen. Beide Varianten haben sowohl Vorteile als auch Nachteile. Wir erklären Ihnen den Unterschied und sagen, was Sie beachten sollten.

Die Vorteile der elektrischen Zahnbürste

Die Zahngesundheit ist vielen Menschen besonders wichtig - nicht zuletzt, weil die Bedenken vor einem Zahnarztbesuch oft großen Stress auslösen können und man sich unangenehme und teure Behandlungen ersparen möchte. Umso wichtiger ist also die Überlegung, wie man die eigenen Zähne optimal schützt und welche Putzmethode den besten Effekt erzielt.

Ein großer Vorteil der elektrischen Zahnbürste ist, dass das Gerät für Sie einen Teil der "Arbeit" übernimmt und Sie lediglich dafür Sorge tragen müssen, dass tatsächlich alle Zahnbereiche von der rotierenden Bürste erfasst werden. Dieser Komfort macht das Zähneputzen vor allem für Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder ältere Menschen leichter.


Die richtige Zahnpflege

Um die Zähne dauerhaft gesund zu halten, ist eine konsequente Mundhygiene unerlässlich. Diese beinhaltet neben regelmäßigem Zähneputzen die Wahl einer geeigneten Bürste. Generell sollten Sie keine harten Borsten verwenden. Weiche Zahnbürsten sind bei empfindlichen Zähnen zu empfehlen. Achten Sie zudem auf einen kurzen Bürstenkopf, damit Sie alle Stellen im Mund erreichen können.
So sollte Ihre Zahnbürste auf keinen Fall aussehen. Eine ausgefranste Bürste reinigt nicht mehr optimal und bietet somit keinen Schutz mehr vor Karies. Spätestens alle drei Monate empfehlen Zahnärzte die Zahnbürste zu wechseln.
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Schneller und einfacher

Da die elektrischen Zahnbürsten mit sehr hohen Schwingungszahlen bis zu 40.000 Umdrehungen in der Minute arbeiten, können Beläge auf den Zahnflächen und in den Zahnzwischenräumen einfacher und schneller entfernt werden. Die elektrische Zahnbürste kann zudem deutlich schonender für Zahnschmelz und Zahnfleisch sein. Dies ist vor allem wichtig, falls Sie unter Zahnfleischbluten oder Parodontose leiden sollten.

Wie eine herkömmliche Zahnbürste sollte eine elektrische Zahnbürste auch mindestens drei Minuten lang angewendet werden. In vielen Geräten ist zu diesem Zweck bereits ein Timer integriert, der Ihnen die optimale Putzzeit vorgibt. Zusammenfassend bringt es Michael Manthey von der AOK auf den Punkt: "Die bestmögliche Plaque-Entfernung und -Reduzierung beziehungsweise Vorbeugung von Zahnfleischentzündungen ist mit einer elektrischen Zahnbürste also einfacher zu erreichen." Die Zahngesundheit kann also durch eine elektrische Zahnbürste nachhaltig gesichert werden.

Oder doch die gute alte Handzahnbürste?

Laut Testergebnissen von Stiftung Warentest können Handzahnbürsten im Putzergebnis durchaus gegen akkubetriebene Zahnbürsten bestehen. Viele Menschen bevorzugen auch immer noch Handzahnbürsten - zum einen, weil sie diese gewohnt sind, zum anderen, weil sich die Zahnoberflächen nach der Reinigung subjektiv sauberer und glatter anfühlen als nach dem Putzen mit einer elektrischen Zahnbürste. Und dies ist keine Einbildung: Verschiedene Tests belegen, dass mit der richtigen Putztechnik in Kombination mit Zahnseide das Ergebnis einer Handzahnbürste dem Ergebnis einer elektrischen Zahnbürste kaum nachsteht.

Die richtige Technik zählt

"Im Allgemeinen lässt sich feststellen, dass beide Arten zu putzen völlig in Ordnung sind. Allerdings kommt es jeweils auf die richtige Putztechnik an", so Experten der Zahnklinik Jung. Mit beiden Zahnbürsten könne man das Zahnfleisch schädigen, wenn man zu fest aufdrücke.

Wichtig ist deshalb, dass Sie Zahnbürsten mit abgerundeten Borsten verwenden. Diese erreichen schwer zugängliche Bereiche besser und vermeiden Verletzungen des Zahnfleischs. Die Borsten sollten mittelhart oder weich und möglichst aus Synthetik sein, um bakterielle Verunreinigungen zu vermeiden. Sie sollten in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden.

Zusätzliche Hilfsmittel sind ratsam

Ganz gleich also, ob von Hand gebürstet oder elektrisch geputzt wird, ist es auf jeden Fall ratsam, dass Sie zusätzlich möglichst einmal am Tag Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten anwenden, damit auch die Zahnzwischenräume sorgfältig gereinigt werden. Weiterhin raten die Experten der Zahnklinik Jung dazu, einmal die Woche mit fluoridhaltigem Gelee die Zähne zu putzen sowie eine antibakterielle Mundspülung zu verwenden.

Eine Reihe von Zahnärzten rät auch weiterhin zum Einsatz der herkömmlichen Zahnbürsten, für andere sind die elektrischen Zahnbürsten minimal im Vorteil. Die Stiftung Warentest kommt zu dem Urteil, dass elektrische Zahnbürsten nicht unbedingt besser sind als Handzahnbürsten. Vielmehr sei es bei beiden Zahnbürsten "die persönliche Sorgfalt, die über Erfolg oder Misserfolg beim Putzen entscheidet."

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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