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Coronavirus: Wie wir gefährdete Personen vor Corona schützen können

Infektionsrisiko minimieren  

Wie wir gefährdete Personen vor Corona schützen können

07.12.2020, 10:36 Uhr
Drei Tipps, wie Sie sich vor dem Coronavirus schützen können

Die Anzahl der mit dem Virus SARS-CoV-2 Infizierten steigt weiter an. Wie Sie sich am besten vor einer Ansteckung schützen, zeigen drei Tipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Ein Hinweis: Es sind die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie im Fall einer Grippewelle. (Quelle: t-online.de)

Coronavirus: Hier sehen Sie drei Tipps, wie Sie sich vor einer Ansteckung schützen können. (Quelle: t-online.de)


Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland ist weiterhin hoch. Vor allem für ältere Menschen bleibt Covid-19 gefährlich. So können sie vor einer Ansteckung geschützt werden.

Wie schnell und wie weit sich das Coronavirus ausbreitet, hängt eng mit unserem Verhalten zusammen. Das Robert Koch-Institut (RKI) mahnt weiterhin dazu, die Corona-Regeln zu befolgen. Nur so kann das Infektionsgeschehen minimiert werden.

Für die meisten Menschen im jungen bis mittleren Alter ist das Coronavirus aller Wahrscheinlichkeit nach nicht sonderlich gefährlich, wenn sie grundsätzlich gesund sind. Das ist der aktuelle Stand der Forschung. Ältere Menschen und Risikopatienten müssen allerdings ganz besonders vor SARS-CoV-2 geschützt werden.

Wer ist besonders gefährdet?

"Wir müssen die älteren Menschen schützen", sagte Professor Christian Drosten im NDR-Podcast "Coronavirus-Update". Menschen ab dem Rentenalter – also ab etwa 65 Jahren – gehören laut dem Virologen zur Risikogruppe einer Corona-Infektion. Ebenfalls gefährdet seien Menschen mit einem geschwächten Immunsystem und mit Vorerkrankungen, da sie wahrscheinlich ein größeres Risiko für schwere Verläufe von Covid-19 haben, sollten sie sich mit dem Virus infizieren. Dazu zählen Patienten mit:

  • Tumor-Erkrankungen
  • Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • chronischen Atemwegserkrankungen
  • Immunsuppression (Unterdrückung des körpereigenen Abwehrsystems)

Bei Kindern scheint die Erkrankung laut Weltgesundheitsorganisation WHO vergleichsweise selten aufzutreten und dann mild zu verlaufen. Allerdings sei es mit den bisherigen Daten nicht möglich zu bestimmen, welche Rolle Kinder und Jugendliche bei der Übertragung spielen und ob sie generell weniger anfällig für das Virus sind.

Was jeder tun kann, um sich und andere zu schützen

Mit folgenden Verhaltensmaßnahmen, die vom Robert Koch-Institut (RKI) und vom Bundesgesundheitsministerium empfohlen werden, können Sie und Ihre Familie das Ansteckungsrisiko senken:

  • Familienangehörige aufklären: Sprechen Sie vor allem mit den Älteren und klären Sie sie über die Gefahren einer Coronavirus-Infektion auf. Nehmen Sie ihnen aber mögliche Ängste und seien Sie für sie da. Über das Telefon oder, wenn möglich, über Skype kann der Kontakt auch in Corona-Zeiten aufrecht gehalten werden.
  • Kontakte einschränken: Die Kontaktbeschränkungen in Deutschland sind aktuell bis zum 10. Januar gültig. In den einzelnen Bundesländern gelten Sonderregelungen, mit wie vielen Personen ein Treffen erlaubt ist.
  • Einkäufe übernehmen: Jüngere Angehörige können für die Älteren einkaufen gehen, damit diese nicht so oft in den Supermarkt gehen müssen.
  • Öffentliche Verkehrsmittel meiden: Wenn Sie auf die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln verzichten können, sollten Sie dies tun.
  • Hygiene-Regeln befolgen: Regelmäßiges und gründliches Händewaschen sowie richtiges Husten und Niesen – das sind die effektivsten Schutzmaßnahmen im Alltag. Auch Händeschütteln sollte unterlassen werden. Außerdem sollten Sie es vermeiden, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren oder mit ungewaschenen Händen zu essen. Bringen Sie diese Regeln schon früh Ihren Kindern bei.

Hände waschen: Schon die Kleinsten sollten wissen, wie richtiges Händewaschen funktioniert. (Quelle: Getty Images/NickyLloyd)Hände waschen: Schon die Kleinsten sollten wissen, wie richtiges Händewaschen funktioniert. (Quelle: NickyLloyd/Getty Images)

Reicht normale Seife beim Händewaschen? 

Normale Seife ist ausreichend. Bisher gibt es laut der Verbraucherzentrale keine Studien, die zeigen, dass die Verwendung von Seifen mit antimikrobiellen Zusätzen für die Allgemeinbevölkerung einen Nutzen bringt.

Verhaltensregeln im Überblick

Hier können Sie sich die Übersicht ausdrucken.

Verwendete Quellen:
  • Robert Koch-Institut
  • Weltgesundheitsorganisation WHO
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
  • Verbraucherzentrale
  • NDR-Podcast "Coronavirus-Update"
  • Eigene Recherche
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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