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Ist die Maskenpflicht ĂŒberhaupt notwendig?

Von afp
Aktualisiert am 06.07.2020Lesedauer: 3 Min.
Schlangestehen: Um das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermindern, sollen Kunden auch beim Einkaufen auf ausreichend Abstand halten.
Schlangestehen: Um das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermindern, sollen Kunden auch beim Einkaufen auf ausreichend Abstand halten. (Quelle: Igor Petyx/IPA/Kontrolab/imago-images-bilder)
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Mecklenburg-Vorpommern hat vorgeschlagen, die Maskenpflicht in GeschĂ€ften abzuschaffen. Dieser Vorstoß stieß zwar auf viel Gegenwind, regte aber auch zur Diskussion an. Wie sinnvoll sind die Masken wirklich?

Das Wichtigste im Überblick


Ob BlĂŒmchenmodell, gepunktet oder in schlichtem OP-GrĂŒn: Neben den Hygiene- und Abstandsregeln zĂ€hlt der Mund-Nasen-Schutz zu den wichtigen Schutzmaßnahmen in der Corona-Pandemie. Der Vorstoß aus Mecklenburg-Vorpommern zur Abschaffung der Maskenpflicht in GeschĂ€ften hat nun eine neue Debatte entfacht.


Coronavirus: An diesen Orten lauert das grĂ¶ĂŸte Risiko

In der Bahn, im Restaurant und auch zu Hause – wo sich Menschen auf engem Raum befinden, kann sich das Coronavirus leicht ausbreiten. Unsere Fotoshow zeigt, welche Situationen besonders riskant sind.
Bahn: Öffentliche Verkehrsmittel wie Busse oder Bahnen sind ebenfalls mögliche Infektionsquellen. Hier treffen viele Menschen auf engem Raum aufeinander. Schutzmaßnahmen wie Abstand halten und das Tragen einer Gesichtsmaske können das Ansteckungsrisiko minimieren – sofern sich alle daran halten.
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Was spricht fĂŒr Gesichtsmasken?

Sogenannte Alltags- oder Communitymasken verringern vor allem das Risiko, andere Menschen anzustecken. Beim Husten, Niesen oder Sprechen werden dann weniger Viren mit den Tröpfchen oder den noch feineren Aerosolwolken ausgestoßen. Eine Maske kann solche Tröpfchen zum Teil abfangen, abhĂ€ngig von der Art des Stoffes. Allerdings können Partikel beispielsweise seitlich hinein- oder hinausgelangen.

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Das Robert Koch-Institut (RKI), das am Anfang der Krise solchen Masken skeptisch gegenĂŒberstand, empfiehlt das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung nun als "zusĂ€tzlichen Baustein", um die Covid-19-Ausbreitung zu verlangsamen. Ein Mindestabstand von anderthalb Metern und die Hygieneregeln wie regelmĂ€ĂŸiges HĂ€ndewaschen stehen fĂŒr das RKI und andere Gesundheitsbehörden aber weiter an erster Stelle.

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Ist die Schutzwirkung wissenschaftlich belegt?

Dem RKI zufolge gibt es bislang keine eindeutigen Belege, ein sogenannter Fremdschutz durch Masken sei aber "plausibel". TatsÀchlich wurde die Wirksamkeit der Mund-Nasen-Bedeckung inzwischen in mehreren Studien bestÀtigt.

Auf Basis der Infektionszahlen im thĂŒringischen Jena, das als erste Großstadt bereits Anfang April eine Maskenpflicht einfĂŒhrte, und vergleichbarer StĂ€dte fanden Forscher der UniversitĂ€t Mainz heraus, dass die Maskenpflicht zu einer langsameren Corona-Ausbreitung beigetragen hat. Hongkonger Forscher wiesen in einer Studie mit Hamstern nach, dass sich die Übertragungsrate durch OP-Masken um mehr als 60 Prozent reduziert.

SchĂŒtzen Masken auch den TrĂ€ger?

DafĂŒr gibt es laut RKI keine Hinweise. Die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hĂ€lt einen Selbstschutzeffekt aber fĂŒr wahrscheinlich. Jede Verringerung der Schwellendosis, die nötig sei, um eine Infektion auszulösen, sei "von Vorteil".

Wie bewegen sich die Erreger in der Luft?

Lungenexperten zufolge fliegen Viren wie Influenza oder Corona nicht vereinzelt in der Luft herum, sondern sind immer in grĂ¶ĂŸere Tröpfchen eingeschlossen und bewegen sich in Form eines Aerosols. In einem Atemzug können tausend bis 50.000 Tröpfchen enthalten sein. Dem Forscher Martin Kriegel von der TU Berlin zufolge stĂ¶ĂŸt der Mensch vor allem beim Niesen sehr große Partikel aus, wĂ€hrend beim Sprechen und Husten fast ausschließlich kleine Aerosole in die Luft gelangen.

Bei einer Tröpfcheninfektion gelangen die Viruspartikel direkt auf die SchleimhĂ€ute eines anderen Menschen. Die Viren können aber auch – gebunden in kleinsten flĂŒssigen Partikeln – in die Atemwege gelangen. GrĂ¶ĂŸere Partikel sinken schneller zu Boden, kleinere folgen dem Luftstrom und können lange in der Luft verbleiben.

Masken selbst sind nicht unumstritten – warum?

Einige Experten befĂŒrchten, dass sich die Menschen durch eine Mund-Nasen-Bedeckung womöglich zu sicher fĂŒhlen und die Husten-, Nies- und Abstandsregeln vernachlĂ€ssigen. So warnte RKI-PrĂ€sident Lothar Wieler wiederholt davor, sich durch das Tragen von einfachen Schutzmasken in einer "falschen Sicherheit" vor dem Coronavirus zu wiegen.

Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfahl nach langem Zögern Schutzmasken, wenn Abstandhalten schwierig ist – warnte aber zugleich vor einem trĂŒgerischen SicherheitsgefĂŒhl. Zudem kann die Maske bei falscher Handhabung selbst eine Infektionsquelle sein.

Warum wird nun ein teilweises Ende der Maskenpflicht diskutiert?

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) verweist auf die geringen Infektionszahlen in seinem Bundesland. Auch andere LĂ€nder wie Sachsen wollen ein Ende der Maskenpflicht in GeschĂ€ften prĂŒfen.

TatsĂ€chlich ist der Einzelhandel nach dem Corona-Lockdown noch nicht wieder voll in Schwung gekommen. Vielen Menschen verdirbt die Maske das EinkaufsvergnĂŒgen. Zahlreiche Politiker wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) oder CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer halten ein Ende der Maskenpflicht aber fĂŒr ein "falsches Signal", SPD-Chef Norbert Walter-Borjans spricht von einer "zumutbaren Zumutung".

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen
COVID-19CoronavirusHustenMaskenpflichtRKI
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