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Corona Impftermin Brandenburg: Anmeldung, Hotline, wichtige Infos

Infos, Anmeldung und Durchführung  

Impftermin Brandenburg: Wann und wo kann ich mich impfen lassen?

01.04.2021, 11:27 Uhr | cat, t-online

Corona Impftermin Brandenburg: Anmeldung, Hotline, wichtige Infos. Ampulle und Spritze mit Covid-19-Impfstoff: Die Corona-Impfungen finden in regionalen Impfzentren statt. Die Terminvergabe erfolgt nach einem vom Gesundheitsministerium festgelegten Prioritätenprinzip. (Quelle: imago images/Alexander Limbach)

Ampulle und Spritze mit Covid-19-Impfstoff: Die Corona-Impfungen finden in regionalen Impfzentren statt. Die Terminvergabe erfolgt nach einem vom Gesundheitsministerium festgelegten Prioritätenprinzip. (Quelle: Alexander Limbach/imago images)

Seit dem 5. Januar haben in Brandenburg die Impfzentren ihre Arbeit aufgenommen. Aktuell erhalten Menschen, die nach der Einstufung der Bundesregierung zur Personengruppe mit "höchster Priorität" oder mit "hoher Priorität" zählen, eine Impfung gegen das Coronavirus. 

Hier erhalten Sie einen Überblick, wer zur Prioritätengruppe gehört, wie die Terminvergabe in Brandenburg erfolgt und wie die Impfung abläuft.

Prioritäten beim Impftermin: Wer wird wann geimpft?

Wer wann seine Impfung erhält, ist, wie in allen Bundesländern, auch in Brandenburg nach einer Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums (Corona-Impfverordnung; CoronaImpfV) festgelegt. Diese basiert auf einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (StIKo) beim Robert Koch-Institut.

Wer kann sich zuerst impfen lassen?

Diese Reihenfolge gilt bei der Impfung

Solange die Corona-Impfstoffe noch knapp sind, werden zuerst die Menschen geimpft, die besonders gefährdet sind. Dazu wurden verschiedene Priorisierungsgruppen gebildet. Wann von einer Gruppe zur nächsten gewechselt werden kann, richtet sich nach der Verfügbarkeit der Impfstoffe und wird von den Bundesländern entschieden. Der folgende Überblick zeigt die Reihenfolge bei der Impfung.

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen sowie in ambulant betreuten Wohngruppen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Personen, die regelmäßig Schutzimpfungen gegen das Coronavirus durchführen
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie
  • Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege begutachten und prüfen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden (wie z.B. Bronchoskopie)
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht - insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin oder im Rahmen der Behandlung schwer immunsupprimierter Patienten
  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
  • Personen nach einer Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
  • Personen mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Diabetes mellitus mit Komplikationen, Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
  • Polizei- und Einsatzkräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind
  • Über 60-Jährige
  • Personen insbesondere mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus ohne Komplikationen, Adipositas (BMI über 30)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im  Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren  oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind
  • Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
  • Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
  • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht Grund-, Sonder- oder Förderschulen sind, tätig sind sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht

Alle, die ein geringeres Risiko haben, einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zu erleiden. Ihnen soll nach den priorisierten Gruppen ein Impfangebot gemacht werden.

Seit dem 22. Februar können sich auch Personen, die laut Paragraph 3 Absatz 1 Nummer 2 der Corona-Impfverordnung zur zweiten Stufe mit hoher Priorität gehören, für eine Corona-Impfung anmelden. Diese Personen können über eine Sonderrufnummer einen Termin in einem der elf Impfzentren Brandenburgs einen Termin vereinbaren. Um die Impfberechtigung nachweisen zu können, wird ein ärztliches Zeugnis von einem Arzt oder einer Ärztin benötigt.

Inzwischen haben auch pflegende Angehörige und enge Kontaktpersonen der Priorisierungsgruppe 2 in Brandenburg Anspruch auf eine Impfung. Zur Anmeldung müssen Impfberechtigte jeweils ein entsprechendes Formular ausfüllen. Dieses erhalten Sie auf der Website der Brandenburger Impfkampagne. Zum Impftermin muss neben dem Personalausweis auch ein Nachweis über den Pflegebedarf mitgebracht werden.

Zudem sind nun auch Kontaktpersonen von Schwangeren impfberechtigt. Diese Personen müssen beim Impftermin einen Nachweis über das Vorliegen einer Schwangerschaft vorweisen.

Wie werde ich benachrichtigt?

Brandenburgische Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahren werden per Brief über ihr Impfangebot informiert. In den kommenden Wochen werden diese Anschreiben jahrgangsweise versendet und persönlich adressiert. Die Zusendung enthält unter anderem eine Sonderrufnummer unter der die impfberechtigte Person ihren Impftermin individuell vereinbaren kann.

Alle anderen impfberechtigten Personen werden nicht individuell auf diese Weise informiert.

Anmeldung: Hotline für den Impftermin

Aktuell steht für die telefonische Vergabe der Impftermine eine Sondernummer zur Verfügung. Diese steht jedoch ausschließlich den Über-80-Jährigen zur Verfügung, die per Brief über das Impfangebot informiert wurden. Diesem Schreiben liegt die für den Termin benötigte Telefonnummer bei. Nach der telefonischen Vereinbarung werden die Termine für die Erst- und Zweitimpfung ebenfalls auf dem Briefweg oder per E-Mail schriftlich bestätigt.

Impftermin online beantragen

Impfberechtigte Personen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren können den Termin für ihre Corona-Impfung in Brandenburg ausschließlich online beantragen. Dies ist unter www.impfservice.de möglich. Dabei steht begrenztes Kontingent an freien Terminen für die Online-Buchung zur Verfügung. Diese Impfungen werden derzeit ausschließlich mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca durchgeführt. Aufgrund des Stopps von Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstopp können keine Termine für die Erst- und Zweitimpfung mit diesem Mittel angeboten werden. Auch die bestehenden Termine sind somit abgesagt.

Sonderregelungen in Pflegeeinrichtungen 

Menschen, die 80 Jahre oder älter sind und in einem Seniorenheim leben, müssen keinen Termin über die genannte Telefonnummer vereinbaren. Bei ihnen erfolgt die Impfung direkt in der Einrichtung durch ein mobiles Impf-Team. Bei Fragen zu den Terminen wenden sich Betroffene oder deren Angehörige direkt an die Pflege- und Einrichtungsleitung. Die Termine für die Impftage können Pflegeeinrichtungen über ein zentrales Online-Terminbuchungssystem des DRK vornehmen.

Pflegebedürftige Menschen, die über 80 Jahre alt sind und nicht im Pflegeheim leben, können ihre Corona-Impfung nicht durch mobile Impf-Teams erhalten. Das liegt an den anspruchsvollen Eigenschaften der aktuell zugelassenen und verfügbaren Covid-19-Impfstoffe.

Liste der Impfzentren in Brandenburg

In Brandenburg haben elf regionale Impfzentren den Betrieb aufgenommen:

  • Cottbus
  • Potsdam
  • Schönefeld
  • Elsterwerda
  • Frankfurt (Oder)
  • Oranienburg
  • Brandenburg an der Havel
  • Eberswalde
  • Prenzlau
  • Luckenwalde
  • Kyritz

Sobald dem Land Brandenburg mehr Corona-Impfstoff zur Verfügung steht, soll die Zahl der Impfzentren bzw. Impfstationen nochmals erhöht werden. Ziel ist es, in jedem Landkreis bzw. jeder kreisfreien Stadt bis Ende Februar / Anfang März nach Möglichkeit je eine entsprechende Einrichtung eröffnen zu können.

Corona-Impfung beim Hausarzt in Brandenburg

Am 03.03. 2021 wurde damit begonnen Corona-Impfungen in Arztpraxen anzubieten. Bei dem Modellversuch sind zunächst vier Arztpraxen an den Start gegangen. Diese sind in:

  • Bad Belzig (Potsdam-Mittelmark)
  • Pritzwalk (Prignitz)
  • Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz)
  • Wittenberge (Prignitz)

Welche Praxen das genau sind, ist derzeit noch nicht öffentlich. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KVBB) und des Gesundheitsministeriums soll das Angebot noch im März auf ungefähr 50 Arztpraxen ausgeweitet werden. Die Ärzte sollen die Impftermine dann selbst an ihre Patienten vergeben. Ab April soll "endlich richtig voll in die Arztpraxen" gegangen werden, wie Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher gegenüber Radioeins mitgeteilt hat.

Mit dem Taxi ins Impfzentrum? 

Die Fahrt zum Impfzentrum muss in Brandenburg bislang jeder Impfwillige selbst organisieren. Laut Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg KVBB soll sich das aber noch ändern. Dann soll es etwa Fahrdienste in den Kommunen geben. Die Finanzierung dafür ist jedoch noch unklar.

Welche Unterlagen zum Impftermin mitbringen?

In den brandenburgischen Impfzentren gelten die bekannten AHA+L-Regeln zum Schutz vor Corona. Dazu gehört, ausreichend Abstand zu halten, die Hygieneregeln zu befolgen und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das gilt auch für Angehörige oder Betreuer, die die Impfberechtigten begleiten.

Folgende Dokumente werden zur Impfung benötigt: 

  • Personalausweis
  • Arbeitsbescheinigung für alle, die im Gesundheits- und Pflegedienst arbeiten
  • nach Möglichkeit einen Impfpass (falls Sie keinen besitzen, erhalten Sie eine Bestätigung in Papierform)
  • Krankenversicherungskarte
  • Terminbestätigung
  • Einwilligungsbogen und Aufklärungsmerkblatt
  • Ärztliches Zeugnis als Nachweis zur Impfberechtigung (für Personen der zweiten Stufe mit hoher Priorität)

Ablauf: So wird die Impfung durchgeführt

Bereits vor dem Betreten des Gebäudes wird geprüft, ob ein Termin besteht. Anschließend erfolgen Empfang und Registrierung. Danach darf im Wartebereich Platz genommen werden bis ein Arzt in einem freien Beratungsraum die notwendigen Vorgespräche führt. Die Impfung wird dann durch geschultes medizinisches Fachpersonal durchgeführt und im Impfpass mit der Chargennummer des Impfstoffs eingetragen. Das eigentliche Impfen geht sehr schnell und dauert nur wenige Minuten. In einem gesonderten Wartebereich bleiben Sie zur Sicherheit noch etwa 30 Minuten unter medizinischer Beobachtung.

Einschließlich einzuplanender Wartezeiten, eines ärztlichen Aufklärungsgesprächs und der Nachbeobachtungszeit wird der Impfvorgang in der Regel etwa eine Stunde in Anspruch nehmen.

Aktuell wird der von BioNTech/Pfizer entwickelte Impfstoff verimpft. Für den vollen Impfschutz sind bei diesem Impfstoff zwei Impfungen im Abstand von drei bis vier Wochen nötig. Den vollen Impfschutz erreichen Sie nach derzeitigem Kenntnisstand sieben Tage nach der zweiten Impfung.

Zusätzlich sind am 12. Januar die ersten 2.400 Impfstoffdosen des US-Pharmakonzerns Moderna in Brandenburg angekommen. Dieser erhielt am 6. Januar 2021 von der Europäischen Kommission die Zulassung. In absehbarer Zeit ist mit der Zulassung weiterer Impfstoffe anderer Hersteller zu rechnen.

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► Impftermine in Thüringen

Welche Impfstoffe sind derzeit zugelassen?

In Deutschland sind aktuell drei verschiedene Impfstoffe zugelassen, die nach Verfügbarkeit verimpft werden. Ende letzten Jahres wurde zunächst der Impfstoff von Biontech/Pfizer zugelassen. Am 7. Januar folgte der Impfstoff von Moderna. Diese beiden Impfstoffe sind sogenannte mRNA-Impfstoffe. Das bedeutet, dass sie keine Elemente des Virus enthalten, sondern nur Informationen aus dessen DNA. Auf dieser Basis entwickeln die körpereigenen Zellen die gewünschte Immunität.

Ende Januar erhielt außerdem der Impfstoff von AstraZeneca die Zulassung. Er gehört zur Gruppe der Vektor-Impfstoffe. Seine Wirkung beruht auf der Verabreichung von abgeschwächten und somit harmlosen Viren, auf die der Körper mit der Bildung eines Immunschutzes reagiert. 

Ab sofort darf der Corona-Impfstoff von AstraZeneca nur noch bei Über-60-Jährigen eingesetzt werden. Das geht aus einem Beschluss der Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern hervor. Personen, die unter 60 Jahre alt sind, sollen sich lediglich "nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung" weiterhin mit dem AstraZeneca-Vakzin impfen lassen können. Wie das Pharmaunternehmen AstraZeneca mitteilte, soll der Corona-Impfstoff künftig den Namen Vaxzevria erhalten.

Bis Anfang März wurden insgesamt etwa 170.000 Impfdosen erwartet, 76.000 von Biontech/Pfizer und 86.400 von AstraZeneca, wie Gesundheitssekretär Ranft mitgeteilt hat.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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