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Migräne und Ernährung: Das sollten Migränepatienten beachten

Tipps vom Experten  

Darauf sollten Migränepatienten bei der Ernährung achten

22.06.2021, 07:03 Uhr | dpa-tmn

Migräne und Ernährung: Das sollten Migränepatienten beachten. Migräne: Anfälle verursachen bei Betroffenen heftige, andauernde Kopfschmerzen. (Quelle: dpa/tmn/Andrea Warnecke)

Migräne: Anfälle verursachen bei Betroffenen heftige, andauernde Kopfschmerzen. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa/tmn)

Hilft bei Migräne ein Verzicht auf Süßigkeiten oder auf Käse? Ein Neurologe hat dazu eine klare Meinung und erklärt, welchen Einfluss die Ernährung auf die Erkrankung haben kann.

Menschen, die mit Migräne zu kämpfen haben, sollten auf regelmäßige Mahlzeiten achten und lieber fünf als drei davon pro Tag zu sich nehmen. Das empfiehlt der auf Schmerztherapie spezialisierte Neurologe Professor Hartmut Göbel.

"Das Gehirn von Migränekranken benötigt mehr Energie und die nimmt es natürlich aus Nahrungsmitteln", sagt der Chefarzt der Schmerzklinik Kiel in der Zeitschrift "Apotheken Umschau" (Ausgabe B06/2021). Gut sei zum Beispiel ein reichhaltiges Frühstück. Von Intervallfasten und der sogenannten Low-Carb-Ernährung rät Göbel Betroffenen hingegen ab.

Selbst gesetzte Verbote vermeiden

Wenig hält der Mediziner von selbst gesetzten Lebensmittelverboten. Es sei zwar möglich, dass man nach dem Verzehr von glutamathaltigen Speisen, von Gepökeltem oder von sehr kaltem Essen Kopfweh bekomme. Dieser Schmerz werde aber von den Nahrungsmitteln ausgelöst und sei keine Migräne.

Auch der Heißhunger auf Süßes oder sehr kalorienreiches Essen, der mitunter vor den Attacken einsetzt, ist erklärbar: Damit versucht das Gehirn dem Bericht zufolge ein Energiedefizit auszugleichen. Und eben deshalb seien regelmäßige Mahlzeiten so empfehlenswert. Auslöser für die Migräne seien Schokolade oder Gummibärchen nicht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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