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Was die aktuellen Corona-Zahlen bedeuten

Von Christiane Braunsdorf

Aktualisiert am 14.06.2022Lesedauer: 3 Min.
StraßencafĂ© in Hamburg: Nach dem Wegfall der meisten Anti-Corona-Maßnahmen steigen die Inzidenzen erstmals wieder bundesweit.
StraßencafĂ© in Hamburg: Nach dem Wegfall der meisten Anti-Corona-Maßnahmen steigen die Inzidenzen erstmals wieder bundesweit. (Quelle: picture alliance/dpa | Axel Heimken/dpa-bilder)
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Über 100.000 bestĂ€tigte Corona-Infektionen an einem Tag – so viele gab es zuletzt Ende April in Deutschland. Ist das der Beginn der Sommerwelle?

Das Wichtigste im Überblick


  • Woher kommen die hohen Zahlen?
  • Was bedeutet die Zahlen im Vergleich?
  • Welche Variante steckt dahinter?
  • Droht uns eine schwere BA.5-Welle?
  • Wie entwickelt sich die Sterberate?

447,3 Corona-FĂ€lle pro 100.000 Einwohner – diese Zahl meldete das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen. Vor einer Woche betrug dieser Wert nur 331,8. An einem Tag wurden somit ĂŒber 105.000 Corona-Infektionen gemeldet. Was bedeutet das? t-online beantwortet die wichtigsten Fragen.


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Woher kommen die hohen Zahlen?

Klar ist, am Wochenende und auch im Vergleichszeitraum eine Woche zuvor (Pfingsten) wurde nicht nur weniger getestet, auch die Meldungen der GesundheitsÀmter verzögerten sich. FÀlle vom Wochenende werden so im Lauf der Woche nachgemeldet, was den sprunghaften Anstieg erklÀren kann. Der Wert könnte also verzerrt sein.

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Was bedeutet die Zahlen im Vergleich?

Mehr als 100.000 gemeldete FĂ€lle an einem Tag gab es zuletzt Ende April. "Das ist insofern bemerkenswert, als dass wir damals etwa zweimal Mal so viel und weniger symptombezogen getestet haben", erklĂ€rt der Mathematiker Kristan Schneider von der Hochschule Mittweida. "In die Statistik der Neuinfektionen fließen nur positive PCR-Tests ein. Und die werden flĂ€chendeckend kaum noch gemacht. Man erkennt somit weniger 'Silent Spreader', also asymptomatische Infektionen, die fĂŒr die Betroffenen ungefĂ€hrlich sind, aber fĂŒr das pandemische Geschehen eine wesentliche Rolle spielen. "

Hinzu kommt, dass viele Menschen nach einem positiven Schnelltest auf den PCR-Check verzichten. Damit wird deutlich: Die Dunkelziffer dĂŒrfte viel höher sein. "Wir verlieren das wahre Infektionsgeschehen aus den Augen, seitdem es keine Querschnitttestungen mehr gibt. Und auch Schnelltests werden in den meisten FĂ€llen ja erst dann gemacht, wenn Symptome auftreten", so Schneider.

Welche Variante steckt dahinter?

In Deutschland weiterhin dominant ist der Omikron-Subtyp BA.2. Allerdings: Der Anteil der FĂ€lle, der auf die noch einmal ansteckendere Variante BA.5 zurĂŒckgeht, hat sich innerhalb von zwei Wochen vervierfacht. Aktuell wird BA.5 bei etwa jedem zehnten Infizierten nachgewiesen.

Aber auch hier handelt es sich um Richtwerte, denn nur etwa fĂŒnf bis zehn Prozent der positiv getesteten Proben werden ĂŒberhaupt sequenziert, also darauf untersucht, um welche Variante es sich handelt.

Droht uns eine schwere BA.5-Welle?

Die Schnelligkeit, mit der die BA.5-Variante um sich greift, hat mit der Tatsache zu tun, dass sie noch einmal 13 Prozent ansteckender ist. In Portugal, wo die Variante bereits dominant ist, werden Inzidenzen von knapp 1.400 FĂ€llen pro 100.000 Einwohner gemeldet. Droht dies auch bei uns?

"Nach unseren Modellen erwarten wir keine große Welle in Deutschland", erklĂ€rte der Epidemiologe Markus Scholz im Interview mit t-online. "Das hat vor allem einen Grund: Aktuell sehen wir noch die Dominanz von BA.2, die um sich greift und derzeit viele infiziert. Diese Art von Durchseuchung verleiht zunĂ€chst eine gewisse, wenn auch vorĂŒbergehende ImmunitĂ€t. Eine Infektion mit BA.2 bietet zwar keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Ansteckung mit BA.5, aber doch schon einen großen."

Damit wird deutlich: BA.5 kann uns eher im Herbst gefĂ€hrlich werden, wenn der Immunschutz nach der Infektion nachlĂ€sst und auch die Impfungen schon lĂ€nger zurĂŒckliegen.

Wie entwickelt sich die Sterberate?

Die Zahl der tÀglichen TodesfÀlle sinkt seit Mitte MÀrz. Anfang Juni starben in Deutschland im Schnitt 84 Menschen tÀglich an den Folgen ihrer Corona-Infektion, wie das RKI in seinem Wochenbericht meldet. Im BA.5-Land Portugal betrÀgt dieser Wert derzeit etwa 40, doch das Land ist achtmal kleiner als Deutschland.

Deutlich wird: Je mehr Infizierte es gibt, je virulenter das Virus also ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es auch diejenigen trifft, die – manchmal sogar trotz Impfung – schwer erkranken.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Nicole Sagener
CoronavirusDeutschlandInzidenzPortugalRKI
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