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F√ľr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgf√§ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Das d√ľrfen Schwangere nicht essen

Von dpa-tmn, t-online, cch

Aktualisiert am 15.10.2021Lesedauer: 4 Min.
Schwangere: S√ľ√üigkeiten sollten in der Schwangerschaft nur in Ma√üen gegessen werden.
Schwangere: S√ľ√üigkeiten sollten in der Schwangerschaft nur in Ma√üen gegessen werden. (Quelle: diignat/getty-images-bilder)
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Sushi, S√ľ√üigkeiten, Kaffee, Eier, Mett: Auf welche Lebensmittel sollten Schwangere verzichten und welche sind in Ma√üen erlaubt? Unsere Tabelle gibt einen √úberblick zur Ern√§hrung in der Schwangerschaft.

Das Wichtigste im √úberblick


  • Liste mit erlaubten und verbotenenen Lebensmitteln in der Schwangerschaft
  • Obst und Gem√ľse
  • Fleisch und Fisch
  • Milchprodukte und Eier
  • Fertigprodukte und Fastfood
  • Getr√§nke in der Schwangerschaft

Darf ich in der Schwangerschaft keinen Kaffee mehr trinken? Was muss ich essen, um genug Folsäure aufzunehmen? Schwangere haben viele Fragen. Aber die Vielzahl von Ratschlägen zur richtigen Ernährung in der Schwangerschaft kann Frauen verunsichern.

Dabei gilt bis auf ein paar Ausnamen: Essen Sie, was Ihnen schmeckt. Ein zu stark eingeschr√§nkter Speiseplan ist laut Experten eher kontraproduktiv. Schlie√ülich m√ľssen die werdende Mutter und ihr Baby alle wichtigen N√§hrstoffe bekommen.

Wichtig ist aber: Schwangere sollten sich ausgewogen und abwechslungsreich ern√§hren. Die Unterschiede zu einer normalen, gesunden Mischkost sind gar nicht so gro√ü. Nur einige Lebensmittel sollten werdende M√ľtter lieber meiden, da sie Krankheitserreger wie Salmonellen, Listerien oder Toxoplasmen √ľbertragen k√∂nnen, die dem Baby schaden k√∂nnen.

Liste mit erlaubten und verbotenenen Lebensmitteln in der Schwangerschaft

erlaubte Lebensmittel mit Vorsicht zu genießen verbotene Lebensmittel
reichlich frisches Obst und Gem√ľse rohes Obst und Gem√ľse waschen vorgeschnittene, abgepackte Salate und Fr√ľchte, rohe Sprossen
Fleisch und Fisch gekocht oder gebraten Innereien, Schwertfisch, Merlin, Thunfisch, Heilbutt rohes Fleisch und roher Fisch, z.B. Tartar, Sushi, Salami, roher Schinken, Räucherlachs, Mettwurst
Pasteurisierte Milch, Milchprodukte, Eier und Eierspeisen Rohmilchkäse, Weißschimmelkäse, Blauschimmelkäse, Weichkäse mit Rotschmiere (z.B. Esrom, Harzer), schon fertig geriebener Käse, Sauermilchkäse (z.B. Harzer Roller, Handkäse),pasteurisierte Milch, rohes Ei (z.B. in Tiramisu), unbehandelte Frischmilch
kalt gepresste Pflanzenöle, z.B. Olivenöl Sahne, Schmalz
Fertigprodukte und Fastfood, S√ľ√üigkeiten
Wasser, unges√ľ√üter Tee, verd√ľnnte Fruchts√§fte Kaffee, Softdrinks, chininhaltige Limonaden (z.B. Bitter Lemon) alkoholische Getr√§nke

Obst und Gem√ľse

Schwangere sollten reichlich frisches Obst und Gem√ľse essen. Sie liefern wichtige Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe sowie sekund√§re Pflanzenstoffe und Antioxidantien. In der Schwangerschaft ist Fols√§ure (Vitamin B9) besonders wichtig. Fols√§urelieferanten sind zum Beispiel

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  • Kohl,
  • Brokkoli,
  • Spinat,
  • Spargel,
  • H√ľlsenfr√ľchte,
  • Vollkornbrot und
  • rote Beete.

Zwar gibt es den Rat, H√ľlsenfr√ľchte und Lauchgew√§chse wie Zwiebeln zu meiden, weil sie schwer verdaulich sind und Bl√§hungen oder √úbelkeit ausl√∂sen k√∂nnen. Wer sie vertr√§gt, k√∂nne laut Experten aber ruhig zugreifen.

Verbote gibt es nur bei Produktwahl und Zubereitung. Das gilt zum Beispiel f√ľr abgepackte Fertigsalate, vorgeschnittene Fr√ľchte und nicht erhitzte Sprossen. Sie k√∂nnen mit Keimen belastet sein, die dem Baby schaden. Au√üerdem sollten Schwangere rohes Obst und Gem√ľse nie ungewaschen verzehren.

Fleisch und Fisch

Fleisch und Fisch enthalten Proteine und versorgen Schwangere außerdem mit Eisen und Jod.

Aber: Alle Produkte, die roh sind, nicht ausreichend erhitzt oder nur kaltger√§uchert wurden, sind in der Schwangerschaft tabu. Dazu z√§hlen rohes Fleisch wie Hackfleisch oder Mett, Tatar und Sushi sowie R√§ucherlachs und Rohwurstwaren wie Salami oder Teewurst. "Diese Lebensmittel k√∂nnen mit gef√§hrlichen Keimen kontaminiert sein, die zu Erkrankungen, Wehen und Fehlgeburten f√ľhren k√∂nnen", sagt Christian Albring, Pr√§sident des Berufsverbandes der Frauen√§rzte. Erreger von Listeriose und Toxoplasmose k√∂nnen auf die Plazenta und das ungeborene Baby √ľbergehen.

Außerdem sollten stark mit Quecksilber belastete Fischsorten wie Schwertfisch, Thunfisch, Rotbarsch, Hecht oder Merlin nur selten auf den Teller kommen. Auch Innereien wie Leber können Schadstoffe wie Schwermetalle enthalten.

F√ľr Schwangere unbedenklich sind Br√ľh- und Kochwurst und auch gegartes P√∂kelfleisch. Sie k√∂nnen also zum Beispiel Bockwurst, Wiener W√ľrstchen, Fleischwurst, Leberk√§se, Wei√üwurst, Mortadella, Bierschinken, Leberwurst, Blutwurst, Corned Beef und Kochschinken essen. Fischsorten wie Kabeljau, Lachs, Hering oder Forelle sind ebenfalls kein Problem.

Milchprodukte und Eier

Milchprodukte decken am besten den erhöhten Bedarf an Kalzium. Eier und Eierspeisen versorgen den Körper unter anderem mit Eisen und Folsäure. Aber auch hier gilt: Nicht roh essen!

Nicht pasteurisierte Milchprodukte wie Rohmilch-Camembert oder Gorgonzola k√∂nnen mit Krankheitserregern belastet sein. Das gilt auch f√ľr Speisen mit rohem oder halbgarem Ei, zum Beispiel Tiramisu, Softeis oder Mayonnaise.

Sie können unter anderem Toxoplasmen, Listerien und Salmonellen enthalten, die dem Ungeborenen schaden können. Schwangere sollten Eier nur verzehren, wenn Eigelb und -weiß durch Erhitzung fest sind.

F√ľr Schwangere unbedenklich ist also K√§se aus pasteurisierter Milch. Ohne Rinde k√∂nnen sie zum Beispiel Gouda, Edamer, Tilsiter und Butterk√§se verzehren. Auch Schmelzk√§se oder Hartk√§se (etwa Parmesan oder Bergk√§se) d√ľrfen auf dem Speiseplan stehen. Industriell hergestellter eingelegter K√§se wie Mozzarella oder Schafsk√§se ist auch kein Problem ‚Äď wenn er aus offenem Verkauf stammt, sollten Schwangere ihn aber meiden, da sich Keime darin leicht vermehren.

Fertigprodukte und Fastfood

Experten halten Fertigprodukte und Fastfood in der Schwangerschaft f√ľr problematisch. Das gilt besonders, wenn sie k√ľnstliche Zus√§tze wie Geschmacksverst√§rker, Zuckersatzstoffe oder Farbstoffe enthalten. Sie belasten den Organismus der Mutter und k√∂nnen beim ungeborenen Kind das Allergierisiko erh√∂hen.

Ein weiterer Aspekt: Auch Schwangere m√ľssen auf ihr Gewicht achten. "√úbergewicht kann zu Krankheitsbildern wie Bluthochdruck f√ľhren. Au√üerdem kommt es bei √ľberern√§hrten Babys h√§ufiger zu Komplikationen wie einer Fr√ľhgeburt", erkl√§rt Albring.

Getränke in der Schwangerschaft

Zwei bis drei Liter Fl√ľssigkeit am Tag sind w√§hrend der Schwangerschaft n√∂tig, am besten sind Wasser und unges√ľ√üte Getr√§nke. Mineralwasser mit mindestens einem Gramm gel√∂ster Mineralien pro Liter ist empfehlenswert, da Schwangere einen hohen Bedarf an Mineralien wie Magnesium und Kalzium haben. Diese k√∂nnen zum Beispiel Vorwehen vermeiden und dem Baby beim Knochenaufbau helfen.

Alarmzeichen f√ľr einen Fl√ľssigkeitsmangel k√∂nnen zum Beispiel Kopfschmerzen oder Verstopfungen sein.

Chininhaltige Getr√§nke wie Bitter Lemon k√∂nnen in gro√üer Menge Wehen anregen und sollten zur√ľckhaltend genossen werden. Das gilt auch f√ľr Koffein. Kaffee und Co. sind in der Schwangerschaft nicht g√§nzlich verboten. Bis zu drei Tassen pro Tag werden als unbedenklich angesehen, so das Netzwerk Gesund ins Leben, ein Zusammenschluss unter anderem von Frauen- und Kinder√§rzten sowie Hebammen. So zeigen Studien beim Konsum von bis zu drei Tassen w√§hrend der Schwangerschaft keine nachteiligen Wirkungen auf Mutter oder Kind. Auf hohe Koffeinmengen, wie sie in Energydrinks enthalten sind, sollten Schwangere aber besser verzichten.

Oberste Priorität hat aber der Verzicht auf Alkohol, da dieser das zentrale Nervensystem des Ungeborenen nachweislich stark schädigt.

Viele werdende M√ľtter haben gro√üen Durst. Das ist erst einmal ganz normal. Bei sehr starkem und st√§ndigem Durst sollten sie aber den Arzt um Rat fragen. Denn das kann ein Anzeichen f√ľr Schwangerschaftsdiabetes sein.

Gew√ľrze und Kr√§uter

Manche Kr√§uter und Gew√ľrze stehen im Verdacht, wehenf√∂rdernd zu sein und so unter Umst√§nden zu einer Fr√ľhgeburt f√ľhren zu k√∂nnen. Allerdings nur in gro√üen Mengen. In normalen Mengen sind Petersilie, Zimt, Ingwer und Co. f√ľr das Baby nicht sch√§dlich.

F√ľr die Ern√§hrung in der Schwangerschaft gilt

Reichlich:
kalorienfreie Getr√§nke und pflanzliche Lebensmittel (Gem√ľse, Obst, H√ľlsenfr√ľchte, Vollkornprodukte)

Mäßig: tierische Lebensmittel (Milch und Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Eier)

Sparsam: S√ľ√üigkeiten, Snacks, zuckerhaltige Getr√§nke, Fett mit hohem Anteil ges√§ttigter Fetts√§uren

Ern√§hrung in der Schwangerschaft: Viel frisches Obst und Gem√ľse sollte auf dem Speiseplan von Schwangeren stehen.
Ern√§hrung in der Schwangerschaft: Viel frisches Obst und Gem√ľse sollte auf dem Speiseplan von Schwangeren stehen. (Quelle: Lordn/getty-images-bilder)

Vegetarische und vegane Ernährung

Grundsätzlich kann eine ausgewogene vegetarische Ernährungsweise, bei der auch Milchprodukte und Eier verzehrt werden, den Bedarf an den meisten Nährstoffen decken. Das Netzwerk Gesund ins Leben empfiehlt Schwangeren zur Absicherung eine gezielte Beratung.

Bei einer veganen Ern√§hrung muss die Zufuhr von N√§hrstoffen, die wichtig, in dieser Ern√§hrungsweise aber nicht enthalten sind, √§rztlich √ľberpr√ľft werden und eine individuelle Ern√§hrungsberatung erfolgen. Um einem N√§hrstoffmangel vorzubeugen, kommen schwangere Veganerinnen nicht darum herum, bestimmte N√§hrstoffsupplemente einzunehmen.

Allergieprävention durch Ernährung

In der Empfehlung des Netzwerks Gesund ins Leben hei√üt es: "Schwangere sollen zur Allergiepr√§vention beim Kind keine Lebensmittel aus ihrer Ern√§hrung ausschlie√üen." Das Meiden bestimmter Lebensmittel in der Schwangerschaft habe f√ľr eine Allergiepr√§vention keinen Nutzen. Helfen k√∂nnte demnach aber der regelm√§√üige Verzehr von fettreichem Fisch durch die darin enthaltenen langkettigen Omega-3-Fetts√§uren.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte √Ąrzte. Die Inhalte von t-online k√∂nnen und d√ľrfen nicht verwendet werden, um eigenst√§ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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  • Melanie Rannow
Von Melanie Rannow
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