Sie sind hier: Home > Gesundheit > Gesund leben > Sexualität >

"Pille danach" stark im Kommen

Was sie kostet, wann sie wirkt  

"Pille danach" stark im Kommen

04.08.2018, 10:46 Uhr | Iris Auding, Ann-Kathrin Landzettel, dpa, t-online.de

"Pille danach" stark im Kommen. So haben vier Frauen ihren Körper neu entdeckt (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/taratata)

Mit der Einnahme der Pille steigt das Risiko, ein Blutgerinnsel zu entwickeln, das eine Beinvenenthrombose, eine Lungenembolie, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall auslösen kann (Quelle: taratata/Thinkstock by Getty-Images)

Bei Verhütungspannen kann die Pille danach helfen. Seit 2015 ist sie rezeptfrei zu bekommen – und sie wird immer beliebter. Was sie kann, was sie kostet.

Frauen nehmen immer häufiger die Pille danach. Das Notfallverhütungsmittel wurde im vergangenen Jahr 808.000 Mal von den Apotheken abgegeben.

Das ist ein Plus von 6,7 Prozent gegenüber 2016 (757.000 Abgaben), berichtet die "Bild"-Zeitung. Sie beruft sich auf Zahlen der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

Was kostet die Pille danach?

Für rezeptfreie Arzneimittel legt der Apotheker die Preise selbst fest. Deshalb schwanken die Verkaufspreise. Sie liegen zwischen 20 und 40 Euro. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten von Notfallverhütungsmitteln nur für Frauen bis zum 20. Lebensjahr, sofern der Arzt ein entsprechendes Rezept ausgestellt hat. Frauen, die älter als 20 Jahre sind, müssen die Kosten für die Pille danach selbst tragen.

Wann wirkt die Pille danach?

Die Wirksamkeit ist am größten, wenn sie zeitnah nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen wird – am besten innerhalb von zwölf Stunden. Präparate mit dem Wirkstoff Levonorgestrel sind für die Einnahme bis maximal 72 Stunden (drei Tage) nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr zugelassen, das Präparat mit dem Wirkstoff Ulipristalacetat bis maximal 120 Stunden (fünf Tage) danach. Alles über Einnahme, Wirksamkeit und Nebenwirkungen der Pille danach erfahren Sie hier.

Mädchen und Frauen bekommen seit Mitte März 2015 die Pille nicht mehr nur auf Rezept und nach einem Beratungsgespräch mit einem Arzt, sondern können sie rezeptfrei direkt in Apotheken kaufen.

Im Vergleich zu 2014 (dem letzten Jahr vor der Abschaffung der Verschreibungspflicht) hätten sich die Abgaben um 70,1 Prozent erhöht, heißt es in dem Bericht weiter. Damals sei das Mittel 475.000 Mal von Ärzten verordnet worden. 2017 sei es nur in 76.000 Fällen von Ärzten verschrieben und ansonsten ohne Rezept verteilt worden.

Verwendete Quellen:
  • dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Ihre Meinung zählt!

Wir freuen uns auf angeregte und faire Diskussionen zu diesem Artikel.
Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

Gefällt 0 Gefällt nicht0
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Highspeed mit Hightech: mit MagentaZuhause surfen!
zur Telekom
myToysbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Gesund leben > Sexualität

    shopping-portal