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Ist Pfefferminztee fĂŒrs Baby gefĂ€hrlich?

tl (CF)

Aktualisiert am 23.05.2014Lesedauer: 1 Min.
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Bei der Versorgung von Babys und Kleinkindern setzen viele Eltern auf KrĂ€utertees. Doch Vorsicht: Pfefferminztee fĂŒrs Baby birgt gesundheitliche Risiken. Mehr darĂŒber erfahren Sie hier.

Pfefferminztee kann Atemnot auslösen

Viele MĂŒtter fragen sich, ob Pfefferminztee fĂŒrs Baby geeignet ist. Experten raten eher davon ab, denn das HeißgetrĂ€nk, das bei Erwachsenen zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen entfaltet, kann bei Babys und Kleinkindern zu Atemnot fĂŒhren.


Teekultur: Kurioses rund um den Tee

Der Legende nach fielen im Jahre 2737 v. Chr. dem chinesischen Kaiser Shen Nung ein paar grĂŒne BlĂ€tter in sein heißes Wasser. Er fand das GetrĂ€nk sehr wohlschmeckend und anregend. Es waren die BlĂ€tter des Teebaums, und somit soll mehr oder weniger zufĂ€llig der Tee entdeckt worden sein.
Briten lieben ihren Tee, und das möglichst krĂ€ftig und mit Milch. Queen Anne machte das GetrĂ€nk populĂ€r, und schnell entstanden TeegĂ€rten, in denen sich die feine Gesellschaft bei Tanztees amĂŒsierte. Unter Queen Victoria etablierte sich der sogenannte Five O'Clock Tea, der auch heute noch von vielen Briten als tĂ€gliche Auszeit zelebriert wird. Diese Mahlzeit besteht außer Tee noch aus jeder Menge Sandwiches, GebĂ€ck und Pralinen, da die Hofdamen damit ihren Hunger bis zum Dinner ĂŒberbrĂŒcken wollten.
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Verantwortlich hierfĂŒr ist das im Pfefferminztee enthaltene Menthol: Gelangt das Ă€therische Öl in die Atemwege, können sich diese verengen, was zu Atembeschwerden oder gar ErstickungsanfĂ€llen fĂŒhren kann. Deshalb ist Pfefferminztee fĂŒrs Baby eher ungeeignet und sollte nur in bestimmten FĂ€llen in Absprache mit dem Kinderarzt verabreicht werden, wie unter anderem die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen empfiehlt.

Vorsicht vor Menthol-PrÀparaten

Noch gefĂ€hrlicher als Pfefferminztee ist die Anwendung von ErkĂ€ltungsmitteln mit Menthol bei Babys und Kleinkindern. Leidet das Kind unter Husten und Schnupfen, sind die Atemwege ohnehin bereits entzĂŒndet und verschleimt. Wird zusĂ€tzlich Menthol eingeatmet, kann es zu Atemnot kommen.

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In der Medizin ist dieses Risiko hinlÀnglich bekannt. Nicht umsonst wird in den Beipackzetteln von mentholhaltigen Medikamenten vor der Anwendung bei Kindern unter zwei Jahren gewarnt. Wie das pneumologische Fachmagazin "Chest" berichtet, nehmen viele Eltern diese Warnung jedoch nicht ernst, weshalb es immer wieder zu Atemnot infolge von MentholprÀparaten bei Kleinkindern kommt.

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