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Dieser Glasreiniger fällt bei "Öko-Test" durch

Kann die Atemwege reizen  

Dieser Glasreiniger fällt bei "Öko-Test" durch

02.04.2021, 10:53 Uhr | cch, t-online

Dieser Glasreiniger fällt bei "Öko-Test" durch. Glasreinigung: Oft enthalten Reinigungsmittel für Glas und Spiegel flüssige Kunststoffe. (Quelle: Getty Images/Nastasic)

Glasreinigung: Oft enthalten Reinigungsmittel für Glas und Spiegel flüssige Kunststoffe. (Quelle: Nastasic/Getty Images)

In einer Untersuchung von 20 Glasreinigern fallen viele aufgrund von Plastik negativ auf. Aber das ist nicht das einzige Problem. Ein Reiniger enthält gleich mehrere umstrittene Inhaltsstoffe.

Glasreiniger enthalten oft flüssige Kunststoffe. In jedem zweiten der 20 von der Zeitschrift "Öko-Test" (04/2021) geprüften Reiniger steckten sogenannte synthetische Polymere. Diese sind den Testern zufolge nicht nur bedenklich für die Umwelt, sondern auch unnötig.

Das flüssige Plastik legt sich auf das Glas, wodurch erneute Verschmutzungen weniger gut haften bleiben sollen. Der Praxistest zeigte allerdings, dass Produkte ohne Kunststoffverbindungen genauso gut beim Reinigen abschnitten, teilweise sogar besser. Ob ein Glasreiniger flüssiges Plastik enthält oder nicht, ist auf der Verpackung nicht zu erkennen. Verbraucher können es aber im Internet durch das zugehörige Datenblatt erfahren.

So schnitten die Glasreiniger bei "Öko-Test" ab

Sechs Glasreiniger, die allesamt ohne Polymere auskamen, erreichten im Test ein "Sehr gut". Darunter "Denk mit Glasreiniger" von dm, "Domol Glasreiniger" von Rossmann und "Respekt Glasreiniger" von Euco, die mit einem Preis zwischen 85 Cent und 2,12 Euro pro Liter auch preislich überzeugten. Sieben Produkte rutschten knapp an der Bestnote vorbei, zum Teil weil sie Kunststoffe enthielten. Sechs Produkte landeten mit "befriedigend" im Mittelfeld. Bei ihnen bemängelten die Tester vor allem, dass ihre Verpackungen nicht aus wiederverwerteten, sondern aus frischen Kunststoffen bestanden. Ein Glasreiniger fiel mit "mangelhaft" durch den Test.

Dabei handelt es sich um "Saubermax Glasreiniger Meeresfrische" von Norma. Auch er wies Kunststoffverbindungen auf und ist in eine Flasche ohne wiederverwertetem Plastik abgefüllt. Darüber hinaus fand das Labor den problematischen Duftstoff Lilial. Und auch Aminoethanol steckt in dem Reiniger. Das Lösemittel ist umstritten, weil es die Atemwege reizen kann.

Diese Aspekte wurden geprüft

Alle 20 Glasreiniger wurden im Labor auf bedenkliche Stoffe geprüft. Die Tester analysierten zudem die Rezepturen auf Kunststoffverbindungen, bestimmten den Anteil an wiederverwertetem Plastik in der Verpackung und spürten Deklarationsmängel auf. Für das Gesamturteil spielten diese Prüfpunkte die größte Rolle. Darüber hinaus wurden die Mittel einem Praxistest unterzogen, bei dem die Reinigung von Fensterglas und Spiegeln, aber auch die Fleckenbildung und Handhabung bewertet wurde. Dabei gab es wenig zu bemängeln. Alle Glasreiniger schafften in diesem Prüfpunkt ein "Gut". "Glas & Fenster" von Almawin sogar ein "Sehr gut" (Gesamturteil ebenfalls "sehr gut").

Das ausführliche Testergebnis können Sie in der April-Ausgabe von "Öko-Test" nachlesen.

Verwendete Quellen:

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