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Grillen mit Holzkohle oder Briketts?


Holzkohle oder Briketts - was grillt besser?

vdb, msh

01.06.2011Lesedauer: 2 Min.
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Lässt sich mit Kohle oder Briketts besser grillen?
Lässt sich mit Kohle oder Briketts besser grillen? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Für viele Grillfans gibt es nichts Schöneres, als den Tag mit einem Grillabend ausklingen zu lassen. Doch schon bei den Vorbereitungen kann einiges schief gehen. Denn für ein leckeres Grillergebnis und eine lange Glut ist das richtige Grillmaterial entscheidend. Was aber ist besser: Holzkohle oder Briketts? Wir geben Tipps womit Sie am besten grillen und wie Sie dem Grill richtig einheizen.

Mit Holzkohle oder Briketts grillen?

Sowohl Holzkohle als auch Briketts haben Vor- und Nachteile. Die klassische Kohle lässt sich schneller entzünden - nach rund 25 Minuten ist die Glut gut - und sie wird in der Regel heißer, bis 700 Grad. Holzkohle eignet sich vor allem für kurze Grillevents mit Würstchen und Steaks. Ihr Nachteil: Die Glut hält nicht sehr lange an. In der Regel reicht die Hitze für maximal zwei Grillrunden. Nach etwa einer Stunde gibt sie keine Hitze mehr ab. Anders bei Briketts: Sie brauchen rund 50 Minuten Vorlauf, bis das erste Fleisch auf den Grill gelegt werden kann. Mit einem Anzündkamin sind die Briketts nach etwa 20 bis 30 Minuten einsatzbereit. Glühen sie aber erst einmal gleichmäßig, können gesellige Grillfreunde bis zu drei Stunden lang nachlegen. Briketts werden allerdings nicht ganz so heiß wie Holzkohle. Ein Wermutstropfen: Auf Briketts gegrilltes Fleisch hat einen weniger typischen Barbecue-Geschmack als auf Holzkohle zubereitetes Grillgut.

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Auf gute Qualität achten

Beim Holzkohlekauf sollten Sie auf die Qualität achten. Auf der Verpackung sollte das DIN-Zeichen EN 1860-2 ersichtlich sein. Sorten mit dieser Aufschrift wurden nicht mit künstlichem Klebstoff hergestellt und sind frei von Schadstoffen. In preiswerten Kohlesäcken sind die Stücke häufig unregelmäßig groß, was eine ungleiche Hitzeverteilung und unregelmäßig gegrilltes Fleisch zur Folge hat. Diese Größenunterschiede gibt es bei Briketts nicht. Bei der Herstellung werden Kohlestaub und kleine Kohlestücke unter hohem Druck mit organischer Stärke als Klebstoff zu Briketts gepresst. Sie glühen gleichmäßig, langsam und kontrolliert. Auch bei ihnen lohnt es sich, auf Qualität zu achten.

Die Mischung macht's

Experten empfehlen, die gute Entflammbarkeit der Holzkohle und die lange Brenndauer der Briketts in Kombination zu nutzen. Mischen Sie einfach beide Materialien. Im Grill legen Sie Kohle und Briketts am besten zu einer Pyramide zusammen. Sie brennt, ähnlich einem Lagerfeuer, von unten nach oben ab. Das Ergebnis: eine lange währende Glut und Fleisch mit dem typischen Holzkohlearoma.

Profi-Tipp: der Anzündkamin

Holzkohle und Briketts sind nicht leicht entflammbar und brauchen deshalb Zündhilfen. Profis benutzen biologische Anzünder und einen Anzündkamin. Flüssige Anzünder müssen vor dem Anzünden einige Minuten in die Kohlen einwirken, erst dann wirken sie richtig. Bevor man Würstchen und Co. auflegt, müssen diese Anzünder vollständig abgebrannt sein, sonst geben sie ihren intensiven Geruch an das Grillgut ab. Von Eierkartons oder Zeitungspapier als Anzündhilfe raten Grillprofis ab. Reststückchen und Asche können durch die Luft wirbeln, Nachbarn und Gäste belästigen und unter Umständen sogar andernorts ungewollt Feuer entzünden. Brandbeschleuniger wie Brennspiritus oder Benzin haben beim Anzünden des Grillfeuers nichts zu suchen, empfiehlt die Stiftung Warentest. Diese Mittel können eine schwere Verpuffung und Stichflammen verursachen.

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