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Backen: Selber Brot backen – so geht's

Einfache Rezepte  

Selber Brot backen – so geht's

01.04.2020, 16:59 Uhr | msh, dpa-tmn, agr, t-online.de

Backen: Selber Brot backen – so geht's. Brot: Ob Sie das Gebäck selbst kneten oder mit einem Backautomaten, beeinflusst für gewöhnlich den Backerfolg nicht.  (Quelle: Getty Images/Fcafotodigital)

Brot: Ob Sie das Gebäck selbst kneten oder mit einem Backautomaten, beeinflusst für gewöhnlich den Backerfolg nicht. (Quelle: Fcafotodigital/Getty Images)

Ein wirklich gutes Brot wird aus reinem Mehl mit natürlichem Triebmittel und ohne künstliche Zusätze hergestellt. Besonders schnell soll das 5-Minuten-Brot fertig werden. Doch stimmt das tatsächlich? 

Ein wirklich gutes Brot wird aus reinem Mehl mit natürlichem Triebmittel und ohne künstliche Zusätze hergestellt. Doch nicht jede Bäckerei backt heutzutage noch so. Oft wird das Brot aus standardisierten Mehlmischungen produziert. Mit unseren Tipps und Rezepten können Sie leckeres Brot aber auch ganz einfach selber backen.

Brotbackautomaten müssen nicht sein

Ob man mit einem Brotbackautomaten, Thermomix oder mit der Hand knetet und dann im Ofen backt, ist eine Geschmacksfrage. Wer oft Brot backen möchte, aber keine Lust auf Kneten hat, ist mit einem Brotbackautomaten gut bedient. Füllen Sie die Zutaten in den Automaten ein und den Rest erledigt die Maschine. Allerdings nimmt der Automat viel Platz ein, was bei kleinen Küchen problematisch werden kann. Außerdem benötigt das Gerät während der gesamten Zubereitungszeit Strom – und die kann je nach Modell und Programm leicht bei drei Stunden liegen.

Brotbackformen halten den Teig in Form

Brot: Sie können das Gebäck in einer Form zubereiten, wenn es ein eher weicher, klebriger Teig ist.  (Quelle: imago images/Panthermedia)Brot: Sie können das Gebäck in einer Form zubereiten, wenn es ein eher weicher, klebriger Teig ist. (Quelle: Panthermedia/imago images)

Wer seinen Brotteig mit dem Rührgerät oder per Hand herstellt, kann das Brot in eine Backform füllen oder einen Laib mit der Hand formen. Für weiche, klebrige Teige sind Formen besser geeignet. Man kann spezielle Brotbackformen, sogenannte sauerteigfeste Formen, oder auch Auflauf-Formen und sogar den Römertopf verwenden. Wer es eilig hat, kann auch kleine Brote oder Brötchen formen. Je kleiner das Gebäck, desto kürzer die Backzeit.

Grundrezept für Brot

Für ein Grundrezept brauchen Sie

  • 500 Gramm Mehl
  • 30 bis 40 Gramm Hefe
  • 50 Milliliter Wasser oder Milch
  • eine Prise Zucker für den Hefeansatz
  • 1 Teelöffel Salz für herzhafte Brote oder 60 Gramm Zucker für süße Brote
  • 50 Gramm Öl oder Butter
  • ein Ei
  • 100 Gramm Zugaben wie Rosinen, Kürbis- oder Sonnenblumenkerne

Brot selbst zubereiten

Um ein Brot aus Hefeteig selbst zu backen, ist außer Geduld nur wenig Backerfahrung nötig. Wichtig ist, dem Teig Zeit zum Gehen zu geben. Zunächst wird ein Vorteig aus Frisch- oder Trockenhefe, etwas Zucker, Mehl und lauwarmem Wasser oder Milch bereitet.

Lassen Sie diesen Vorteig dann gehen. Anschließend kommen die übrigen, möglichst zimmerwarmen Zutaten dazu.

Wenn Sie keine Hefe zu Hause haben, können Sie diese beim Brotbacken auch ersetzen. Mit einer Mischung aus Datteln, Zucker und Wasser können Sie Hefeersatz anrühren.

Zugaben im Brotteig bringen Abwechslung

Brot: Wenn Sie den Teig kneten, können Sie auch Zugaben wie Kerne und Rosinen einarbeiten.  (Quelle: Getty Images/Aleksandar Milutinovic)Brot: Wenn Sie den Teig kneten, können Sie auch Zugaben wie Kerne und Rosinen einarbeiten. (Quelle: Aleksandar Milutinovic/Getty Images)

Geknetet wird von Hand oder mit den Knethaken des Rührgeräts, bis ein glatter Teig entsteht. Wer mag, fügt dann noch Rosinen, Kürbis- oder Sonnenblumenkerne hinzu. Der Teig muss an einem warmen Ort erneut gehen, bis er sich verdoppelt hat. Dann formt man einen Laib und backt diesen auf einem Blech oder in einer Auflaufform etwa 60 Minuten bei 190 Grad.

Vollkornbrot ist anspruchsvoller

Ein Vollkornmehlteig benötigt etwas mehr Flüssigkeit sowie etwas mehr Hefe oder eine längere Ruhezeit als Weißmehlteig. Denn er bindet mehr Wasser und hat deutlich weniger Klebereiweiß.

5-Minuten-Brot

Für das sogenannte 5-Minuten-Brot benötigen Sie nur wenige Zutaten: 

  • 3 Tassen lauwarmes Wasser
  • 1 Esslöffel Trockenhefe
  • 1 bis 1,5 Esslöffel Salz
  • 6,5 Tassen Mehl

In wenigen Schritten können Sie nun das 5-Minuten-Brot zubereiten.

  1. Mischen Sie in einem großen Gefäß das warme Wasser, die Hefe und das Salz zusammen.
  2. Geben Sie das Mehl hinzu und rühren Sie die Mischung, bis ein feuchter Teig entsteht.
  3. Lassen Sie den Teig zwei Stunden zugedeckt bei Raumtemperatur gehen.
  4. Schneiden Sie den Teig in Stücke von etwa einem halben Kilo und bestäuben Sie diese mit Mehl. Formen Sie aus den Stücken Brotlaibe. Achten Sie jedoch darauf, den Teig nicht zu lange zu kneten.
  5. Legen Sie die Brotlaibe auf Backbleche und lassen sie noch einmal 40 Minuten gehen.
  6. Heizen Sie den Ofen auf 230 °C vor und stellen Sie eine leere Auflaufform auf die unterste Schiene Ihres Backofens.
  7. Bestäuben Sie Ihre Brotlaibe noch einmal mit Mehl und schneiden Sie die Laibe mit einem scharfen Messer ein.
  8. Schieben Sie das Backblech mit den Brotlaiben auf die mittlere Schiene Ihres Backofens.
  9. Füllen Sie eine Tasse heißes Wasser in die leere Auflaufform und schließen Sie die Backofentür.
  10. Backen Sie das Brot 20 bis 35 Minuten, bis die Kruste dunkelbraun ist. 

Tipp: Sie können das Brot nach dem zweistündigen Rasten auch zugedeckt in den Kühlschrank stellen. Dort ist der Teig bis zu 14 Tage haltbar. 

Das gebackene Brot lassen Sie am besten auf einem Rost auskühlen. Obwohl das Gebäck 5-Minuten-Brot heißt, benötigen Sie länger für die Zubereitung. Die Zeitangabe bezieht sich auf das schnelle Anrühren des Teiges.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Leite's Culinaria
  • Eigene Recherche
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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