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Pastinake und Petersilienwurzel: Was sind die Unterschiede?

Gesundes Wurzelgemüse  

Pastinake und Petersilienwurzel: Was sind die Unterschiede?

18.12.2019, 10:44 Uhr | sah, t-online.de

Pastinake und Petersilienwurzel: Was sind die Unterschiede?. Pastinaken: Das Wintergemüse wird gerne in Babynahrung verwendet. (Quelle: Getty Images/margouillatphotos)

Pastinaken: Das Wintergemüse wird gerne in Babynahrung verwendet. (Quelle: margouillatphotos/Getty Images)

Äußerlich ähneln sich Pastinake und Petersilienwurzel so sehr, dass viele sie miteinander verwechseln. Geschmacklich gibt es jedoch einen kleinen, aber wichtigen Unterschied.

Pastinake und Petersilienwurzel: Äußerliche Unterschiede

Eine längliche, spitz zulaufende Wurzel, innen weiß bis bräunlich, außen gelblich braun mit dunklen Ringstreifen – ist das nun eine Pastinake oder eine Petersilienwurzel? Der erkennbare Unterschied liegt in der Größe: Die Petersilienwurzel bildet eine 20 Zentimeter lange, schlanke Rübe. Die Pastinake misst bis zu 40 Zentimeter, das Kopfteil ist deutlich dicker. Außerdem ist der Blattansatz der Pastinake etwas eingesunken, während er bei der Petersilienwurzel nach oben gewölbt ist.

Geschmackliche Unterschiede

Der deutlichste Unterschied zwischen den beiden gesunden Gemüsesorten liegt allerdings im Geschmack. Die Pastinake hat ein würzig-nussiges Aroma, das besonders gut zu Rezepten mit Möhren und Kartoffeln passt. Da sie einen sehr hohen Zuckergehalt hat, ist sie bei Kindern beliebt. Die Pastinake ist daher ein typischer Inhaltsstoff von Babynahrung.

Die Petersilienwurzel hingegen riecht und schmeckt – wie es der Name vermuten lässt – eher nach Petersilie. Daher wird sie häufig für die Zubereitung von Brühen, Suppen oder Gemüsebratlingen verwendet. Als Beilage ist sie gut mit Lamm, Wild- und Rindfleisch kombinierbar. Beide Gemüsesorten können auch roh verzehrt werden, zum Beispiel kleingeraspelt in einem Salat.

Gemeinsamkeiten: Anbau und Inhaltsstoffe

Über das ähnliche Aussehen hinaus haben beide Gemüsesorten weitere Gemeinsamkeiten: Sie werden weltweit angebaut, ab September geerntet und bis in den April hinein angeboten. Sowohl Pastinaken als auch Petersilienwurzeln beinhalten viele wertvolle, ätherische Öle und sind verdauungsanregend sowie harntreibend.

Die Petersilienwurzel liefert außergewöhnlich viel Vitamin C, die Pastinake hingegen mehr Mineralstoffe. Ungewaschen können Sie die Wurzeln bei niedrigen Temperaturen übrigens mehrere Monate lang lagern.

Klein aber fein: Tipps zum Einkauf

Wenn Sie Pastinaken oder Petersilienwurzeln kaufen, greifen Sie am besten zu kleinen Exemplaren. Denn es gilt: je kleiner, desto zarter und besser im Geschmack. Zudem sollte die Schale fest und unversehrt sein. Die Blätter sehen im besten Fall grün und saftig aus. 

Petersilienwurzel: Bei dem Wintergemüse ist der Blattansatz nach oben gewölbt. (Quelle: imago images/CTK Photo)Petersilienwurzel: Bei dem Wintergemüse ist der Blattansatz nach oben gewölbt. (Quelle: CTK Photo/imago images)

Rezept: Petersilienwurzel-Pastinaken-Suppe 

Cremige Suppe: Beide Gemüsesorten können in einer Suppe kombiniert werden. (Quelle: Getty Images/Ockra)Cremige Suppe: Beide Gemüsesorten können in einer Suppe kombiniert werden. (Quelle: Ockra/Getty Images)

Petersilienwurzel und Pastinake lassen sich trotz ihrer Unterschiede im Geschmack hervorragend kombinieren. Für dieses einfache Rezept einer Suppe aus beiden Gemüsesorten benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Petersilienwurzeln
  • 4 Pastinaken
  • 1 große mehligkochende Kartoffel
  • 2 EL Rapsöl
  • 1,3 Liter Gemüsebrühe
  • 2 Bund glatte Petersilie
  • 50 ml Koch- oder Sojasahne
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Waschen und schälen Sie die Petersilienwurzeln und Pastinaken und schneiden Sie beide in Würfel. Schälen und würfeln Sie danach die Zwiebel und die Kartoffel.
  2. Erhitzen Sie einen Esslöffel Öl in einem hohen Topf und dünsten Sie die Zwiebel darin für zwei Minuten glasig an. Fügen Sie Petersilienwurzel-, Pastinaken- und Kartoffelwürfel hinzu und dünsten sie alles unter häufigem Rühren ebenfalls für zwei Minuten an. 
  3. Gießen Sie die Brühe hinzu und lassen Sie sie zugedeckt aufkochen. Schmecken Sie das Ganze mit Salz und Pfeffer ab und lassen Sie die Suppe für 30 Minuten bei mittlerer Hitze garen. 
  4. Waschen Sie in der Zwischenzeit die Petersilie. Schütteln Sie die Blätter trocken und zupfen sie ab. Legen Sie einige schöne Blätter zur Seite. Hacken Sie den Rest. 
  5. Nehmen Sie die Suppe vom Herd und pürieren Sie sie mit einem Stabmixer fein. Rühren Sie die Koch- oder Sojasahne unter und schmecken Sie alles nochmals mit Salz und Pfeffer ab.
  6. Pürieren Sie die Suppe kurz schaumig auf und geben Sie sie dann in Teller oder Tassen. Richten Sie die Suppe zum Schluss mit den beiseite gelegten Petersilienblättchen an. 
Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherche

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