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Paranüsse: Gesund oder sogar giftig?

Zahlreiche Mineralstoffe  

Paranüsse: Gesund oder sogar giftig?

09.01.2019, 12:13 Uhr | uc, t-online.de

Paranüsse: Gesund oder sogar giftig?. Paranüsse: Sie sind eine gute Quelle für das Spurenelement Selen. (Quelle: Getty Images/ParfonovaIuliia)

Paranüsse: Sie sind eine gute Quelle für das Spurenelement Selen. (Quelle: ParfonovaIuliia/Getty Images)

Nur einer der Gründe, warum Paranüsse gesund sind: Sie gelten als reichhaltige Quelle für das Spurenelement Selen. Doch immer wieder hört man, die Nüsse seien giftig. Was enthalten ist und was nicht – hier erfahren Sie mehr.

Darum sind Paranüsse gesund

Wie viele andere Nusssorten ist auch die Paranuss gesund – die Nüsse enthalten zahlreiche Mineralstoffe wie Eisen, Zink, Kalzium oder Magnesium. Diese sind unter anderem wichtig für die Gesundheit von Knochen und Zähnen.

Kleiner Nachteil von Paranüssen: Sie enthalten recht viel Fett. 100 Gramm weisen rund 67 Gramm Fett auf. Sie enthalten 667 Kilokalorien.

ParanüsseNährwerte pro 100g
Fett67g
Kohlenhydrate3,6g
Ballaststoffe6,7g
Eiweiß13g
Folsäure31µg
Vitamin E19µg
Natrium24mg
Calcium133mg
Selen1.917µg

Quelle: United States Department of Agriculture, Nachrichtenagentur dpa     

Wichtiger Inhaltsstoff in Paranüssen: Selen

Der vielleicht wichtigste Bestandteil, der Paranüsse gesund macht, ist das Spurenelement Selen. Die Paranuss gilt unter Experten sogar als das Naturprodukt mit dem höchsten Anteil an Selen (1917 Mikrogramm pro 100 Gramm). Das Spurenelement bindet beispielsweise Schwermetalle, soll den Körper entgiften und angeblich sogar vor Krebs schützen.

Ein großer gesundheitlicher Vorteil ist auch: Paranüsse lösen seltener als andere Nussarten Allergien aus und sind daher für viele Allergiker verträglich. Wer aber typische Reaktionen wie Schwellungen oder Brennen im Mund bemerkt, sollte schleunigst Abstand von Paranüssen nehmen.

Können Paranüsse auch giftig sein?

In puncto Haltbarkeit haben Paranüsse, wie einige andere Nusssorten auch, einen nicht zu unterschätzenden Nachteil: Falsch gelagert, können sich auf den sonst so gesunden Früchten des Paranussbaums schnell Schimmelpilze (Pilz Aspergillus) und sogenannte Aflatoxine bilden, die giftig sind. Sie können Krebs erzeugen und die Leber schädigen.

Ranzige Paranüsse schmecken anders als frische und können daher beim Essen recht schnell erkannt werden. Die Nüsse sollten in diesem Fall immer sofort ausgespuckt werden. Vorsicht: Auch durch die Verarbeitung von Paranüssen werden die Toxine nicht getilgt – Kochen, Backen oder Braten verhinderten ihre Ausbreitung nicht. Das Bundesgesundheitsamt rät, aus Vorsorgegründen nicht zu viele Paranüsse zu essen.

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