Sie sind hier: Home > Leben > Essen & Trinken >

Wissenswertes über den brennend scharfen Cayennepfeffer

Pulver aus Chilischoten  

Wissenswertes über den brennend scharfen Cayennepfeffer

13.01.2015, 12:35 Uhr | rk (CF)

Wissenswertes über den brennend scharfen Cayennepfeffer. Der Cayennepfeffer wird aus den Chilischoten hergestellt  (Quelle: imago images/View Stock)

Der Cayennepfeffer wird aus den Chilischoten hergestellt (Quelle: View Stock/imago images)

Bei Cayennepfeffer handelt es sich nicht um ein Gewürz vom Pfefferstrauch, sondern um gemahlene Chilischoten. Hier erfahren Sie, wie aus Chilis das scharfe Pulver gewonnen wird und wie es zu der Namensgebung kam.

Das scharfe Gewürz aus roten Schoten

Cayennepfeffer hat trotz seines Namens mehr mit Paprika als mit Pfeffer zu tun. Bei diesem Gewürz handelt es sich nämlich schlicht um gemahlene Chilischoten.

Die Chilipflanze kommt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, wo sie nach Angaben der "Apotheken Umschau" bereits vor mehreren Tausend Jahren gezielt kultiviert wurde. Christoph Kolumbus soll das Gewürz auf seinen Reisen kennengelernt und im 15. Jahrhundert mit nach Spanien gebracht haben, weswegen Cayennepfeffer auch als spanischer Pfeffer bezeichnet wird.

Der heute geläufige Name lässt sich wahrscheinlich auf die Hafenstadt Cayenne in Guayana zurückführen. Abschließend klären lässt sich die Namensgebung jedoch nicht – vor allem, weil Cayenne eigentlich kein Exporthafen mit besonderer Bedeutung für den Handel mit Cayennepfeffer war.

Capsaicin macht Cayennepfeffer feurig

Cayennepfefferpflanzen wachsen als niedrige Sträucher und werden für gewöhnlich bis zu einem halben Meter hoch. Sie werden heute auf der ganzen Welt in Regionen mit tropischem oder subtropischem Klima angebaut. Seine feurige Schäfte besitzt der Cayennepfeffer aufgrund des in der Chilifrucht enthaltenen Stoffes Capsaicin.

Der gleiche Stoff ist auch in der gewöhnlichen Paprika enthalten, soll im Cayennepfeffer aber etwa zwanzigmal höher sein. Capsaicin regt die Produktion der Magensäure und der Verdauung an. Zu viel der Schärfe kann allerdings Übelkeit und Erbrechen auslösen.

Tipp: Sollten Sie einmal zu viel Cayennepfeffer zu sich genommen haben, hilft es, Milch zu trinken oder Brot im Mund hin und her zu rollen, um den Schmerz zu lindern.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Sparen Sie 35% auf Sofas, Betten, Gartenmöbel u.m.*
jetzt zur Power Shopping Week bei XXXLutz
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe